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Der Weg in die Selbstständigkeit: Tipps zur Umsetzung

Yasmin
Yasmin April 2021 26 Min

Inhaltsverzeichnis

„Wie mache ich mich selbstständig?“, lautet Deine Frage? Selbstständig machen kann sich grundsätzlich eigentlich jeder. Gleich nach dem Studium, aus einem festen Arbeitsverhältnis heraus, als Übergang in das Rentenalter oder als Weg aus der Arbeitslosigkeit. Wer den Schritt in die Selbstständigkeit langsam angehen möchte, kann sich alternativ auf erst einmal nebenberuflich selbstständig machen. Du benötigst nicht einmal zwingend eine innovative Geschäftsidee oder Startkapital. Die Welt steht Dir offen und bietet Dir unendlich viele Möglichkeiten, Dein Arbeitsleben selbstbestimmt zu gestalten. Auf Deinem Weg in die Selbstständigkeit stehst Du aber auch vor zahlreichen Herausforderungen.

Je nachdem, ob Du Dich alleine oder im Team selbstständig machen willst, ob Du Deinen Beruf als Freiberufler ausführst oder ein Gewerbe anmeldest, gibt es unterschiedliche Voraussetzungen, die Du erfüllen musst. Hinzu kommen Fragen nach der Rechtsform Deines Unternehmens und in dem Zusammenhang die Frage, welche Art der Buchhaltung die richtige ist, welche Steuern auf Dich zukommen und wie der passende Versicherungsschutz für Dich aussieht. Einen Masterplan, der Dir die erfolgreiche Gründung garantiert, gibt es leider nicht. Wer auf dem Weg in die Selbstständigkeit seine individuelle Situation und die Voraussetzungen, die er mitbringt, genau analysiert und ein paar Leitlinien beachtet, minimiert sein Risiko zu scheitern, und setzt seinen Plan Schritt für Schritt erfolgreich in die Tat um.

Die ersten Schritte in die Selbstständigkeit

Geschäftsidee für die Selbstständigkeit entwickeln

Eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln, ist gar nicht so einfach. Sie muss innovativ sein. Dein Produkt oder Deine Dienstleistung muss ein bestehendes Problem lösen und Deinen Kunden einen echten Mehrwert bieten. Hinzu kommt, dass die Gesellschaft mittlerweile deutlich bewusster konsumiert: Verbraucher erwarten heute den schonenden und ausgeglichenen Umgang mit Ressourcen. Datenschutz und Datensicherheit sollten ebenfalls im Vordergrund Deiner Selbstständigkeit stehen. Produkte und Services müssen moralisch einwandfrei sein, damit Deine Kunden sich gesellschaftlich, politisch und im Hinblick auf die Umwelt wohlfühlen können. Wem es gelingt, Produkte und Services mit einem bedeutenden Mehrwert für die Gesellschaft und die Umwelt zu bieten, hat mit seiner Geschäftsidee gute Chancen auf langfristigen Erfolg mit seiner Selbstständigkeit.

Womit mache ich mich selbstständig?

Die besten Ideen für die Selbstständigkeit werden häufig aus der Not heraus geboren. Aus der Notwendigkeit, eine Lösung für ein bestimmtes Problem anzubieten. Gibt es keine konkrete Fragestellung, lass Dich bei der Ideenfindung zum selbstständig machen von aktuellen Trends inspirieren. Digitalisierung, 5G, Künstliche Intelligenz (KI), Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind beispielsweise Trends, die Gründer bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen antreiben. In diesen Bereichen findest Du bestimmt gute Ideen für Deine Selbstständigkeit.

Beliebte Berufe, um sich selbstständig zu machen sind beispielsweise:

  • Ingenieur oder IT-Spezialist
  • PR-Berater, Journalist, Texter oder Übersetzer
  • Grafik- oder Webdesigner
  • Marketingspezialist (SEO)
  • Fotograf
  • Eventmanager
  • Virtueller Assistent

Tipp

Wer sich bei seiner Selbstständigkeit den Gründungsprozess sparen und gleich mit einem Unternehmen starten möchte, dass sich schon am Markt etabliert hat, übernimmt als Nachfolger eine bereits bestehende Firma.

So oder so: Natürlich muss die Umsetzung Deiner Idee auch realisierbar sein und der Markt für Deine Idee muss vorhanden sein.

Die Anforderungen sind hoch und es ist gar nicht so einfach, eine komplett eigene Idee zu entwickeln. Es muss aber auch nicht zwingend Deine eigene Geschäftsidee sein: Du kannst für den Start in Deine Selbstständigkeit auch ein Franchise-Konzept in Betracht ziehen. Etablierte Unternehmen überlassen Dir gegen Gebühr die Rechte zur Namens- und Konzeptnutzung. So profitierst Du zu Beginn Deiner Selbstständigkeit von einem bereits funktionierendem Geschäftsmodell inklusive eines Marketingplans und bist trotzdem Dein eigener Herr. 

Wem das Franchise-Konzept zu wenig kreativen Spielraum bietet, eine eigene Geschäftsidee aber dennoch fehlt, bietet sich mit den sogenannten Copycats eine weitere Alternative für den Start in die Selbstständigkeit. Erfolgreiche Geschäftsmodelle werden von Gründern mit viel Kreativität nachgeahmt, ohne dabei Marken– oder Patentrechte zu verletzen.

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Professionelle, kostenlose Beratung für den Start in die Selbstständigkeit

Wer gründen will, hat viele Fragen. Antworten rund um das Thema Selbstständigkeit bekommst Du bei zahlreichen kompetenten Anlaufstellen in Deiner Stadt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammern bieten unentgeltliche Gründungs- und Unternehmensberatungen an. Ein spezielles Beratungsangebot für Selbstständige, die in einem der freien Berufe beispielsweise als Unternehmensberater, Rechtsanwalt, Arzt, Ingenieur, Künstler oder Journalist arbeiten wollen, erhalten die entsprechende Beratung beim Institut für Freie Berufe. Darüber hinaus bieten Berufsverbände häufig ebenfalls Gründungsinformationen an. In Form von persönlichen Beratungsgesprächen, Seminaren oder Veranstaltungen erhältst Du bei diesen Einrichtungen kostenlose Unterstützung für Deinen Start in die Selbstständigkeit.

Natürlich kannst Du Dir bei der Vorbereitung Deiner Selbstständigkeit auch Unterstützung bei einem honorarpflichtigen Unternehmens- oder Existenzgründungsberater holen. Einige Bundesländer gewähren einen Zuschuss zu diesen kostenpflichtigen Leistungen.

Einen guten Überblick über Deine Möglichkeiten, Dich vor Umsetzung Deines Vorhabens kompetent beraten zu lassen, findest Du im Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Wer aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit startet, erhält von der Agentur für Arbeit beratende Unterstützung sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch finanzielle Unterstützung.

Qualifikationen, einen Betrieb zu leiten

Du hast eine innovative Geschäftsidee, bist motiviert, verfügst über das nötige Startkapital und in Deinem Fachgebiet macht Dir keiner etwas vor? Von Buchhaltung, Personalmanagement oder Finanzierungsplänen hast Du allerdings keine Ahnung. Damit Dein Start in die Selbstständigkeit nicht an mangelnden kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen scheitert, eigne Dir das notwendige Wissen bereits vor Gründung Deines Unternehmens an. Für Deine Selbstständigkeit Rechnungen zu schreiben, ist übrigens gar nicht so schwer: Entweder nutzt Du eine Buchhaltungssoftware – in vielen Online Geschäftskonten ist diese bereits integriert – oder Du nutzt ein Muster, um selbstständig eine Rechnung zu schreiben. Auch hier kannst Du wieder die Angebote der Handels- und Handwerkskammern nutzen und beispielsweise einen Existenzgründungskurs besuchen.

Informiere Dich darüber hinaus rechtzeitig, ob es weitere Bedingungen gibt, die Du im Rahmen Deiner Selbstständigkeit in bestimmten Berufen erfüllen musst. Handwerker müssen häufig die Meisterprüfung vorweisen oder zumindest über langjährige Berufserfahrung in leitender Position verfügen, um sich mit ihrem eigenen Betrieb selbstständig zu machen.

Standortanalyse

Die Wahl des richtigen Standorts ist erfolgskritisch für Deine Selbstständigkeit. Wer hochwertige Designer-Produkte in einkommensschwachen Vierteln anbietet, spart zwar Mietkosten, wird allerdings auch keine großen Umsätze machen. Stelle sicher, dass die Nachfrage nach Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung vorhanden ist, und mache Dir ein genaues Bild über Deine Konkurrenz. Bei zu vielen Anbietern bleibt am Ende trotz vorhandener Zielgruppe auch nicht genug für jeden. Neben der Lage spielen auch die passenden Räumlichkeiten eine wichtige Rolle. Größe, Ausstattung und Kosten sind von hoher Relevanz. Die Räumlichkeiten müssen die notwendigen Funktionalitäten und im Hinblick auf Expansion auch die Möglichkeit bieten, zu wachsen. Je nach Lage – zentral in der Fußgängerzone oder nur mit dem Auto am Rande der Stadt im Industriegebiet erreichbar –, benötigst Du möglicherweise Kundenparkplätze. Die Erreichbarkeit spielt auch in der Zusammenarbeit mit Zulieferern eine wichtige Rolle. Erwartest Du regelmäßig große Lieferungen, sollten Lieferanten die Möglichkeit haben, das Gebäude direkt anzufahren. Hier sind ausreichend Platz und gegebenenfalls Berechtigungen notwendig.

Businessplan schreiben

Eigentlich benötigst Du einen Businessplan nur dann, wenn Du Geld von der Bank als Startkapital benötigst, einen Gründungszuschuss beantragen möchtest oder Investoren für weiteres Wachstum gewinnen willst. Ungeachtet dessen ist es dennoch für jeden Selbstständigen ratsam, einen Businessplan zu erstellen. Je sorgfältiger Du Deinen Start in die Selbstständigkeit planst, desto solider ist die Grundlage, Dein Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Mit einem detaillierten Plan, der in der Regel aus einem Text- und einem Zahlenteil, dem Finanzplan, besteht, bist Du gut vorbereitet und kannst Start und Entwicklung Deiner Selbstständigkeit in die richtigen Bahnen lenken.

  • Verschaffe Dir einen Überblick über Markt und Wettbewerb, analysiere die Aussichten, mit Deiner Selbstständigkeit in Deinem Berufsfeld Fuß zu fassen und Deine Perspektiven, langfristig Erfolg zu haben.
  • Definiere Deine Ziele und mache Dir Gedanken, wie Du sie mit Deiner Selbstständigkeit erreichen kannst. Behalte Deine Ziele im Auge und passe sie nicht nur in der Gründungsphase, sondern im Verlauf der gesamten Unternehmensentwicklung immer wieder an.
  • Analysiere Deine Zielgruppe und entwerfe eine Marketingstrategie: Wie willst Du künftig Kunden gewinnen?
  • Analysiere den Standort, an dem Du Dein Unternehmen gründen und selbstständig arbeiten willst.
  • Überlege Dir, ob und wie viele Mitarbeiter Du benötigst, um Deinen Plan in die Tat umzusetzen.
  • Kalkuliere die Kosten für Deine Selbstständigkeit und überlege, ob Deine zu erwartenden Einnahmen die Ausgaben decken können.
  • Gib eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Gewinne ab.

Für die Erstellung kannst Du Vorlagen oder Leitfäden nutzen, um sicherzustellen, dass der Businessplan für Deine Selbstständigkeit alle relevanten Bereiche abdeckt.

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Wie finanzierst Du Deine Selbstständigkeit?

Finanzplan erstellen

Der Finanzplan ist das Herzstück Deines Businessplans. Er stellt die Entwicklung Deines Unternehmens in Zahlen dar. Diese Zahlen geben Banken und Investoren Aufschluss darüber, ob die Gründung Deines Unternehmens sich wirtschaftlich lohnt. Darüber hinaus zeigt er die Höhe des notwendigen Kapitals auf, das Du für die Finanzierung Deiner Selbstständigkeit aufbringen musst. Damit ist er elementar wichtig, um einzuschätzen, ob Du in der Lage sein wirst, einen Kredit inklusive der fälligen Zinsen zurückzuzahlen. Zusätzlich dient er Dir als wirksames Instrument, den Erfolg Deiner und Deine Selbstständigkeit im Blick zu behalten, finanzielle Risiken bereits früh zu erkennen und so rechtzeitig handeln zu können.

Die folgenden Angaben sollte Dein Finanzplan enthalten:

  1. Umsatzplanung: Berechne die Umsätze, die Du voraussichtlich in den ersten Wochen, Monaten und Jahren Deiner Selbstständigkeit mit Deinen Produkten und Dienstleistungen erzielen wirst.
  2. Umsatzabhängige bzw. variable Kosten: Hierzu zählen Materialkosten oder Kosten für den Wareneinkauf, die unmittelbar bei der Produktion oder der Erstellung Deines Angebots anfallen.
  3. Betriebskosten bzw. fixe Kosten: Hierzu zählen Löhne, Gehälter, Miete, Marketingausgaben oder Versicherungszahlungen.
  4. Gründungskosten: Hierzu zählen Kosten für die Beratung, Ausgaben für die Geschäftsausstattung, Gebühren für die Markenanmeldung oder den Eintrag ins Handelsregister und Kosten für die Beschaffung von Personal zu Beginn Deiner Selbstständigkeit.
  5. Investitionen: Abhängig vom Geschäftsmodell fallen Investitionen in technische Infrastrukturen sehr unterschiedlich aus. Hierzu zählen beispielsweise die Ausstattung von Küchen in Restaurants, Investitionen in Fabriken, Maschinen oder einen Fuhrpark sowie Software-Lizenzen.
  6. Die Liquiditätsplanung zeigt an, wie hoch Dein Kapitalbedarf ist.
  7. Der Finanzierungsplan beantwortet die Frage, wie viel Eigenkapital Du zum Start Deiner und Deine Selbstständigkeit in Dein Unternehmen einbringst und wie viel Fremdkapital Du für die Gründung eingeplant hast.
  8. Die Rentabilitätsrechnung stellt die wichtigsten Kennzahlen des operativen Geschäfts auf Basis des Geschäftsjahres dar.

Finanzierungsmöglichkeiten für Deinen Start in die Selbstständigkeit

Gründer verfügen nur in seltenen Fällen über ausreichendes Eigenkapital, um ihre Selbstständigkeit aus eigener Kraft zu finanzieren. Wer zumindest einen Teil der Kosten in Form von Eigenkapital aufbringen kann, kann bei der Unternehmensfinanzierung auf einen Mix aus Eigen- und Fremdkapital setzen. Oder Du entscheidest Dich dafür, Dein Unternehmen ausschließlich mit Fremdkapital zu gründen.

Um sich Fremdkapital für Deine Selbstständigkeit zu beschaffen gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Investoren im Freundes- und Familienkreis
  • Der klassische Bankkredit
  • Digitale Wege wie Crowdfunding oder Crowdinvesting 
  • Business Angels 
  • Inkubatoren und Acceleratoren oder Venture Capital Gesellschaften 

Deine Strategie zur Unternehmensfinanzierung muss optimal zu Deinem Geschäftsmodell, Deiner finanziellen Situation und der Phase passen, in der sich Dein Unternehmen befindet.

Gründungszuschüsse erleichtern Dir den Start in die Selbstständigkeit

Es gibt unterschiedliche Wege, finanzielle Hilfe für Deine Selbstständigkeit zu erhalten. Mit Förderdarlehen zu günstigen Konditionen hilft der Staat Gründern und jungen Unternehmen in der Gründungsphase. Diese zeichnen sich durch günstige Zinsen, lange Laufzeiten und oft auch durch eine tilgungsfreie Anlaufphase aus. Eine Übersicht der wichtigsten Förderprogramme findest Du im Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Zuschüsse für Selbstständige, die aus der Arbeitslosigkeit in ihre Selbstständigkeit starten, gibt es bei der  Agentur für Arbeit. Wer die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Ausübung seiner selbstständigen Tätigkeit erforderlich sind, nachweisen kann, kann finanzielle Unterstützung in Form eines Gründungszuschusses beantragen. Bei dem Gründungszuschuss handelt es sich um einen echten Zuschuss für die Selbstständigkeit, also um Fördermittel für Selbstständige ohne Rückzahlung.

Alternativ kannst Du Dich auch an Fondsgesellschaften oder Förderbanken wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder die High-Tech Gründerfonds (HTGF) wenden, die Start-Ups aus Deutschland in ihrer Gründungsphase finanziell unterstützen.

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Selbstständigkeit als Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Per Definition bedeutet Selbstständigkeit, dass eine Person unabhängig von einem Arbeitgeber seine berufliche Tätigkeit ausübt und auf eigene Verantwortung handelt. In der Gruppe von Selbstständigen unterscheidet das Gesetz zusätzlich zwischen Gewerbetreibenden und Freiberuflern. Die Rechtsform eines Unternehmens spielt dabei keine Rolle.

Als Gewerbetreibender bist Du verpflichtet, Dein Gewerbe vor Aufnahme Deiner Selbstständigkeit beim zuständigen Gewerbeamt anzumelden und einen Gewerbeschein zu beantragen. Du unterliegst der Pflicht, Gewerbesteuer für Deine selbstständigen Tätigkeit zu zahlen und musst Dein Gewerbe entsprechend beim Finanzamt anmelden. Rechtsgrundlage ist die Gewerbeordnung (GewO). In welchem Beruf Du Dein Gewerbe ausübst, ist hierbei nicht relevant.

Im Gegensatz dazu ist in § 18 Einkommensteuergesetz (EStG) genau festgelegt, welche selbstständigen Tätigkeiten zu den freien Berufen, den sogenannten Katalogberufen, zählen. Dabei handelt es sich um selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten, für die eine besondere Qualifikation nötig ist, und deren Ausübung zum Wohl der Allgemeinheit beiträgt. 

Zur Gruppe der Freiberufler zählen

  • Ärzte, Apotheker sowie Therapeuten, Heilpraktiker und Krankengymnasten
  • Architekten, Ingenieure, Handelschemiker, Handwerker und Informatiker
  • Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer, beratenden Volks- und Betriebswirte, Anwälte und Notare
  • Journalisten, Bildberichterstatter, Autoren und Übersetzer
  • freie Lehrer oder Erzieher
  • Lotsen

Als Freiberufler meldest Du Deine Selbstständigkeit beim Finanzamt an und beantragst eine Steuer-ID-Nummer. Im Vergleich zum Gewerbetreibenden bist Du aber nicht verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, und bist entsprechend von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit. Freiberufler sind von der Pflicht zur doppelten Buchführung befreit. Eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) reicht dem Finanzamt für die Steuererklärung für Selbstständige. Da nicht immer ganz eindeutig ist, welche Berufe als freie Berufe anerkannt werden, wende Dich bei Unklarheiten vor Aufnahme Deiner selbstständigen Tätigkeit an Dein zuständiges Finanzamt.

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Rechtsform des Unternehmens für Deine Selbstständigkeit

Für den Start in die und Deine Selbstständigkeit kannst Du zwischen zahlreichen Rechtsformen für Dein Unternehmen wählen. Grob werden sie in Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften unterteilt.

Soloselbstständige werden in der Regel die Form des Einzelunternehmens für ihre Selbstständigkeit bevorzugen. Als Einzelkaufmann oder Einzelunternehmer befindet sich Dein Unternehmen vollständig in Deinem alleinigen Besitz. Du hast den alleinigen Anspruch auf alle anfallenden Gewinne und Verluste und trägst das alleinige Risiko. Das heißt, Du haftest in vollem Umfang und auch mit Deinem Privatvermögen. Ein solches Unternehmen gründest Du entweder ohne Stammkapital oder mit einer beliebigen Summe. Die Kosten für die Gründung eines Einzelunternehmens sind gering.

Mögliche Formen von Einzelunternehmen für Deine Selbstständigkeit sind:

Bei Personengesellschaften stehen die beteiligten Gesellschafter im Fokus. Für eine Gründung werden mindestens zwei natürliche oder juristische Personen als Gesellschafter benötigt. Alle Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt auch mit ihrem Privatvermögen. Eine Kapitaleinlage ist üblich, aber keine Voraussetzung.

Mögliche Formen von Personengesellschaften für Deine Selbstständigkeit sind:

  • Offene Handelsgesellschaft (OHG)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG)
  • Aktiengesellschaft & Kommanditgesellschaft (AG & Co. KG)
  • Stille Gesellschaft

Bei Kapitalgesellschaften steht das hinterlegte Kapital im Vordergrund. Es besteht eine strikte Trennung zwischen der Gesellschaft als eigenständige juristische Person und ihren Gesellschaftern. Eine Kapitalgesellschaft kann Vermögen besitzen und unter dem Firmennamen klagen und verklagt werden. Zur Gründung sind mindestens zwei natürliche oder juristische Personen notwendig. Ausnahmen bilden die Ein-Personen-GmbH bzw. 1-Personen-UG und die Ein-Personen-AG.

Eine Kapitaleinlage ist Voraussetzung bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft. Ihre Höhe variiert je nach Gesellschaftsform zwischen 1 und 50.000 Euro. Kapitalgesellschaften sind handelsregisterpflichtig. Neben Umsatzsteuer und Gewerbesteuer sind auch Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer relevant. Kapitalgesellschaften haften mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Ausnahme bildet die Kommanditgesellschaft auf Aktie (KGaA). Hier haftet der Komplementär unbeschränkt und persönlich. Die Gesellschafter bestimmen einen Geschäftsführer. Hierbei kann es sich auch um einen der Gesellschafter handeln. Die Gewinn- und Verlustverteilung erfolgt bei Kapitalgesellschaften immer anteilig, abhängig vom eingebrachten Kapital der Gesellschafter.

Mögliche Formen von Kapitalgesellschaften für Deine Selbstständigkeit sind:

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (UG)
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
  • Eingetragene Genossenschaft (eG)
  • Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea – SE)

Die Entscheidung, in welcher Rechtsform Du Dein Unternehmen führen willst, hat persönliche, finanzielle, steuerliche und rechtliche Folgen. Sie sollte daher gut überlegt sein: Nicht nur im Hinblick auf die Gründung, sondern auch mit Blick in die Zukunft. Eine Unternehmensform, die zum Start Deiner Selbstständigkeit genau richtig war, kann sich später aufgrund von Veränderungen im Unternehmen als nachteilig erweisen.

Penta verbindet Banking und Buchhaltung

Welche unternehmerischen Aufgaben erwarten Dich in der Selbstständigkeit?

Buchhaltung

Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), oder Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, bilden die Grundlage der Buchführung für Deine Selbstständigkeit. Sie bestehen zum Teil aus geschriebenen Richtlinien, die im Handelsgesetzbuch HGB festgelegt sind, und zum Teil aus ungeschriebenen Regeln, die sich aus der Praxis ergeben. 

Je nachdem, in welcher Rechtsform Du Dein Unternehmen führst, ist Deine Selbstständigkeit an weitere Regeln in der Buchhaltung gebunden. Kapitalgesellschaften sind zur doppelten Buchführung verpflichtet sowie zur Erstellung von Jahresabschlüssen und deren Veröffentlichung in elektronischer Form beim Bundesanzeiger.

Bei Personengesellschaften wird bei der Buchhaltung zwischen den unterschiedlichen Formen von Personengesellschaften unterschieden: Für die GbR ist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ausreichend. Personengesellschaften wie OHG, KG, GmbH & CO KG, GmbH & Co OHG, die im Handelsregister eingetragen sind, sind zur doppelten Buchführung verpflichtet.

Ob Du als Einzelunternehmen zur Buchführung verpflichtet ist, hängt davon ab, ob Du als Kleingewerbetreibender, eingetragener Kaufmann oder als Freiberufler handelst. Entscheidend ist, ob Dein Unternehmen im Handelsregister eingetragen. Ist Dein Unternehmen eingetragen, bist Du zur doppelten Buchhaltung verpflichtet und musst einen Jahresabschluss und eine Bilanz nach Handelsrecht erstellen. Ist Dein Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen, musst Du am Ende des Geschäftsjahres nur eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlust-Rechnung erstellen. Übersteigt der Jahresumsatz Deiner Selbstständigkeit die Grenze von 600.000 Euro nicht, bist Du von der Bilanzierungspflicht befreit und reichst nur eine einfache Einnahmen-Überschussrechnung ein.

Bei Freiberuflern sowie Kleingewerbetreibende, deren jährlicher Gewinn unter 22.000 Euro liegt und deren Umsatz im laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht überschreitet, ist die Einreichung einer Steuererklärung für Selbstständige mit dem Anhang EÜR ausreichend.

Geschäftskonto eröffnen und führen

Nicht jedes Unternehmen ist verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Nur, wenn Dein Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist, musst Du als selbstständiger Inhaber eines Geschäftskontos sein. Ein Geschäftskonto empfiehlt sich allerdings immer für die Selbstständigkeit unabhängig von der Unternehmensform, um private und geschäftliche Zahlungen sauber voneinander zu trennen und jederzeit den Überblick über die Finanzen Deines Unternehmens zu behalten.

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Anmeldung bei Behörden, Ämtern und Versicherungen

Grundsicherung für Selbstständige und die betriebliche Absicherung in der Selbstständigkeit

Als Selbstständiger gehst Du sowohl beruflich als auch privat hohe Risiken ein. Geht beruflich etwas schief, hat das nicht nur Konsequenzen für Deine Selbstständigkeit, sondern auch für Deine private Absicherung. Aber keine Sorge. Du hast viele Möglichkeiten, Dich als Selbstständiger oder Freiberufler abzusichern. Dabei kommt es aber auf den richtigen Versicherungsschutz an. Nicht jede Versicherung ist für jeden Unternehmer sinnvoll. Dennoch gibt es sowohl im privaten als auch im betrieblichen Bereich Versicherungen, die für Dich als Unternehmer „Pflicht“ sein sollten.

Unternehmen lassen sich nur bedingt miteinander vergleichen. Abhängig von der Branche, dem Geschäftsfeld, der Art der Unternehmenstätigkeit, ob sie Mitarbeiter beschäftigen oder als Einzelunternehmer agieren, sind Selbstständige oder Freiberufler mit ganz unterschiedlichen Risiken konfrontiert. Die Entscheidung, welche Versicherungen für Dich tatsächlich Sinn machen, musst Du individuell für Dich und Dein Unternehmen treffen.

Betriebs- und Berufshaftpflicht sowie eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige und die Sach- und Ertragsausfallversicherung bieten einen guten Schutz gegenüber betrieblichen Risiken in der Selbstständigkeit. Deine persönlichen Risiken decken eine private oder gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige und eine private oder gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige sowie eine Berufsunfähigkeits- oder Privathaftpflichtversicherung ab. Die Wahl der Krankenkasse für Selbstständige ist frei. Wo Du Deine Krankenversicherung für Selbstständige abschließt, ist Dir überlassen. Wer trotz Selbstständigkeit freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, kann den Beitrag für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung berechnen: Zahlreiche Krankenkassen wie die Techniker Krankenkasse bieten online einen Beitragsrechner an. Eine Arbeitslosenversicherung für Selbstständige gibt es nicht. Zeiten ohne Einkommen sicherst Du in der Selbstständigkeit mit der Bildung von Rücklagen ab.

Gewerbeanmeldung

Mit Ausnahmen des Freiberuflers führt Dich Dein Weg in die Selbstständigkeit direkt zum Gewerbeamt. Alle Gewerbetreibenden sind verpflichtet, sich vor Aufnahme ihrer selbstständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt anzumelden und einen Gewerbeschein zu beantragen. Ist das geschafft, geht es weiter zum Finanzamt, um Deine Steuer-ID-Nummer zu beantragen. Dazu musst Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und bei Deinem zuständigen Finanzamt abgeben. Dieser dient dem Finanzamt zur Schätzung der Höhe Deiner künftigen Einnahmen im Rahmen Deiner Selbstständigkeit und der Festsetzung Deiner Steuerlast.

Handelsregistereintrag

Alle Gesellschaften sowie bestimmte Personen, die im juristischen Sinne Kaufleute sind, sind verpflichtet, sich in das Handelsregister einzutragen. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Verzeichnis, das Auskunft über die wesentlichen wirtschaftlichen Verhältnisse eines Unternehmens gibt. Für die Beurteilung, ob Du mit Deiner Selbstständigkeit im juristischen Sinne als Kaufmann zählst, werden im Wesentlichen Kriterien wie Art und Umfang Deiner Geschäftstätigkeit, Umsatz, Anzahl Deiner Beschäftigten, die Höhe des Betriebsvermögens und der Kredithöhe sowie die Anzahl der Standorte herangezogen. Welche Unterlagen Du für den Antrag einreichen musst, ist abhängig von der Abteilung, in der Dein Unternehmen eingetragen wird. Hier wird zwischen Handelsregister A und Handelsregister unterschieden.

  • In Abteilung A oder Handelsregister A werden der Einzelkaufmann (e.K.), die offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft und die Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) eingetragen.
  • In Abteilung B oder Handelsregister B werden Aktiengesellschaften, die Kommanditgesellschaft auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit geführt.

Sofern Du für Deine Selbstständigkeit Stammkapital hinterlegen musst, benötigt der Notar einen Kontoauszug Deines Firmenkontos sowie den Einzahlungsbeleg. Der Antrag wird mithilfe des Notars ausgefüllt, der ihn anschließend an das Amtsgericht weiterleitet. Nach einer Prüfung durch das Amtsgericht wird der Eintrag im Handelsregister im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben.

Gewerbetreibende, die mit ihrer Selbstständigkeit kein Handwerk ausüben, werden laut Gesetz grundsätzlich den Industrie- und Handelskammer (IHK) zugeordnet. Handwerker müssen sich zusätzlich in die Handwerksrolle aufnehmen lassen. Die Prüfung bzw. Einordnung, welcher Handwerkskammer ein Handwerker zugeordnet wird, übernimmt die IHK.

Zusätzlich musst Du Dich als Selbstständiger bei Deiner zuständigen Berufsgenossenschaft unfallversichern. Eine Übersicht der zuständigen Berufsgenossenschaften findest Du bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Von dieser Regelung ausgenommen sind Freiberufler.

Genehmigungen für Deine Selbstständigkeit einholen

Je nach Art Deiner Selbstständigkeit können weitere Genehmigungen wie ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt, der Nachweis eines Meistertitels oder anderer Qualifikationen sowie Genehmigungen der Gewerbeaufsicht erforderlich werden.

Finanzamt und Steuern

Wer selbstständig arbeitet, muss seine Selbstständigkeit beim Finanzamt anmelden und natürlich auch Steuern für seine selbstständige Tätigkeit zahlen. Das Steuergesetz verpflichtet Selbstständige zur Zahlung der Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Lohnsteuer. Je nach Steuerart gibt es für ihre Voranmeldung und Zahlung festgelegte und festgeschriebene Stichtage mit Fristen, die Du als Selbstständiger im Auge behalten musst. Wer Termine und Fristen nicht einhält, muss mit Sanktionen rechnen. Welche Steuerarten für Deine Selbstständigkeit tatsächlich relevant sind, hängt davon ab, ob Du als Freiberufler tätig bist oder ein Gewerbe betreibst, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmst und ob Du Mitarbeiter beschäftigst.

  • Personengesellschaften, Einzelunternehmen und Freiberufler sind verpflichtet, Einkommensteuer (ESt) auf die Gewinne ihrer Selbstständigkeit zu zahlen.
  • Die Körperschaftsteuer (KSt) entspricht der Einkommensteuer bei natürlichen Personen und wird auf das Einkommen von juristischen Personen erhoben. Dazu zählen beispielsweise Kapitalgesellschaften wie Aktiengesellschaften (AG) oder die GmbH.
  • Mit Ausnahme der Freiberufler sind alle Gewerbetreibenden verpflichtet, ihre Selbstständigkeit beim Gewerbeamt anzumelden und Gewerbesteuer (GewStG) zu zahlen.
  • Die Umsatzsteuer (USt) auf Lieferungen und Leistungen muss von allen Selbstständigen und Unternehmen abgeführt werden. Im Rahmen des Vorsteuerabzugs wird die bereits gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) auf die Umsatzsteuer angerechnet. Selbstständige und Unternehmen mit geringem Umsatz können die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sind dann entsprechend von der Zahlung der Umsatzsteuer befreit.
  • Selbstständige und Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen, müssen Lohnsteuer (LSt) für ihre Angestellten entrichten.

Lies dazu auch unseren Blog-Beitrag zu den Steuerfreibeträgen für Selbstständige: Wo Du überall Steuern einsparen kannst.

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Vermarktung Deines Unternehmens

Markenrechte klären

Mit Deinem Firmennamen, Markenname und Deinem Logo setzt Du Dich deutlich von Deinen Wettbewerbern ab. Gut gewählt verschafft er Dir ein Alleinstellungsmerkmal am Markt und sichert Dir einen Wettbewerbsvorteil für Deine Selbstständigkeit. Ohne Markenschutz fehlt Dir allerdings die rechtliche Grundlage, Deinen Wettbewerbern die Nutzung Deines Namens zu untersagen oder sie auf Schadensersatz zu verklagen.

Wirksamen rechtlichen Schutz für Deinen Firmennamen, wie

  • die alleinigen Verwertungs- und Nutzungsrechte,
  • einen Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz bei Rechtsverletzungen,
  • den Anspruch auf die Nutzung der entsprechenden Domain sowie
  • das Recht, den Namen und die zugehörigen Lizenzen zu verkaufen,

erhältst Du nur im Rahmen des Markenschutzes.

In Deutschland ist das Deutsche Patent und Markenamt (DPMA) für den Markenschutz zuständig. Du kannst Deine Marke dort online, elektronisch oder in Papierform per Post anmelden. Das Antragsformular findest Du online beim DPMA.

Für die Anmeldung musst Du im Antragsformular Informationen über

  • den Anmelder der Marke oder seinen Vertreter,
  • die Darstellung der Marke in Schrift bzw. Bild,
  • die Markenform sowie
  • die angebotenen Waren und Dienstleistungen

angeben.

Ist Dein Unternehmen international tätig, solltest Du Deinen Firmennamen auch im Ausland schützen lassen. Den Markenschutz innerhalb der EU, die sogenannte Unionsmarke, erhältst Du beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (European Union Intellectual Property Organization, kurz EUIPO). Trademarks für den Markenschutz im nicht europäischen Ausland beantragst Du bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization, kurz WIPO).

Corporate Identity kreieren

Wer seinem Unternehmen ein persönliches Gesicht verleiht, schafft eine unverwechselbare Persönlichkeit und setzt sich so wirksam von seinen Wettbewerbern ab. Die Corporate Identity, kurz CI, setzt sich aus mehreren Bestandteilen zu einem komplexen, strategischen Konzept zusammen und hilft Dir dabei, Deine Werte und Deine Strategie zu vermitteln.

Die optimale Vernetzung und die konsequente Einhaltung aller Maßnahmen, verleihen Deinem Unternehmen eine unverwechselbare Identität, vermitteln Vertrauen und stärken den Wiedererkennungswert Deiner Marke. Dabei steht nicht nur das unternehmerische Handeln im Rahmen Deiner Selbstständigkeit, sondern auch das Verhalten Deiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund. Interne und externe Maßnahmen sollten daher immer den gleichen Stellenwert besitzen.

Social Media und Website

Die Zahl der weltweiten Nutzer von sozialen Netzwerken wird einer Prognose zufolge im Jahr 2021 auf rund drei Milliarden steigen. Die Reichweite von Facebook, Instagram, Twitter oder LinkedIn solltest Du Dir zur Vermarktung Deiner Produkte und Dienstleistungen nicht entgehen lassen!

Bei der gewerblichen Nutzung von sozialen Netzwerken spricht man von Social-Media-Marketing. Entscheide Dich je nach Form der Inhalte, die Du verbreiten möchtest, für die passenden Social-Media-Kanäle. Nutze die diese Form des Marketings, für den Informationsaustausch mit Kunden und Interessenten. Stärke die Kundenbindung, in dem Du Dir ihre Meinung abholst und Support für Deine Produkte und Dienstleistungen anbietest. Generiere Traffic für Deine Website oder einen Blog und steigere im besten Fall Deinen Abverkauf.

Wer die passenden Kanäle sinnvoll in seine Marketing- und Kommunikationsstrategie integriert, erreicht seine Zielgruppe schnell und kostengünstig und macht aus Konsumenten Follower und echte Fans.

Kundenakquise starten

Je früher Du in der Selbstständigkeit mit der Kundenakquise startest, desto besser. In Deinem Businessplan hast Du Deine Strategie, Kunden zu gewinnen, festgelegt. Jetzt geht es an die Umsetzung. Der Mix aus Deiner Website, Deinen Social-Media-Kanälen, on- und offline-Werbung, Suchmaschinenmarketing und Pressearbeit sind ideal, um Kunden zu gewinnen. Das beste Argument sind allerdings zufriedene Kunden. Nutze ihre unabhängige Meinung wirksam für Dein Business und überzeuge so weitere Kunden von der Qualität Deiner Produkte und Dienstleistungen.

Mut zur Selbstständigkeit!

Viele Menschen träumen davon, ihr Angestelltendasein gegen die Selbstständigkeit einzutauschen und künftig selbstbestimmt ihr Geld zu verdienen. Aus Angst davor zu scheitern, bleibt es häufig leider nur ein Traum. Für Deinen Schritt in die Selbstständigkeit gibt es keinen Masterplan. Hab Mut, sein motiviert und erstelle mit ein paar Tipps eine detaillierte Planung für den Start in Deine Selbstständigkeit. So minimierst Du Dein Risiko zu scheitern und setzt Deinen Plan Schritt für Schritt erfolgreich in die Tat um.

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