Was kann man von der Steuer absetzen? Unsere Übersicht für mehr Steuerersparnisse

Oliver
Oliver August 2022 Fintech Content Editor 12 Min

Inhaltsverzeichnis

Arbeitnehmer und Selbstständige haben die Möglichkeit, ihre jährliche Steuerlast zu senken. Alles, was sie dazu tun müssen, ist, ihre Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Klingt eigentlich ganz einfach. Aber was genau bedeutet „von der Steuer absetzen“? Welche Ausgaben können Arbeitnehmer steuerlich geltend machen? Und wie sieht es bei Selbstständigen aus?

Alle Antworten auf die Fragen, die Dir so sehr unter den Nägeln brennen, findest Du in diesem Artikel.

Steuern absetzen auf einen Blick

  • Arbeitnehmer und Selbstständige können verschiedene Ausgaben von der Steuer absetzen
  • Es wird zwischen Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben, Sonderausgaben sowie außergewöhnlichen Belastungen unterschieden
  • Pauschalbeträge können ohne Belege geltend gemacht werden
  • Um die vollständigen Kosten erstattet zu bekommen, sind Nachweise erforderlich

Wie funktionieren Steuerabsetzungen?

Um Deine Ausgaben von der Steuer abzusetzen, trägst Du diese in Deiner jährlichen Steuererklärung ein. Bei den Ausgaben, die Du steuerlich geltend machen kannst, wird zwischen den folgenden Arten unterschieden:

  • Werbungskosten
  • Sonderausgaben und 
  • (allgemeine und besondere) außergewöhnlichen Belastungen 

Werbungskosten trägst Du in der Anlage N in Zeile 31 ein. Für Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen gibt es jeweils eine eigene Anlage, die Du ausfüllst und dem Mantelbogen, in dem Du Deine persönlichen Daten als Steuerpflichtiger einträgst, beilegst. Die Gesamtsumme, die sich aus Deinen Ausgaben ergibt, ziehst Du von Deinen Einnahmen ab und erhältst so Dein zu versteuerndes Einkommen.

Was muss man tun, um etwas steuerlich abzusetzen?

Um Deine Ausgaben von der Steuer abzusetzen, gibst Du diese in Deiner Steuererklärung an.

Nutzt Du die Pauschalbeträge, reduzieren sich Deine Einnahmen automatisch. Übersteigen Deine Ausgaben die Pauschalbeträge, musst Du sie gegenüber dem Finanzamt mit Rechnungen, Quittungen oder Belegen nachweisen, um Deine Ausgaben von der Steuer abzusetzen.

Das Finanzamt überprüft die Angaben in Deiner Steuererklärung und gleicht sie mit Deinen Belegen ab. Erkennt das Finanzamt die Ausgaben an, reduziert sich Dein zu versteuerndes Einkommen und damit Deine Steuerlast.

Was kann man steuerlich absetzen?

Je nach Art Deiner Ausgaben werden diese entweder den Werbungskosten, den Sonderausgaben oder den außergewöhnlichen Belastungen zugeordnet.

Werbungskosten

Zu den Werbungskosten zählen sämtliche Ausgaben, die Arbeitnehmer im Rahmen der Ausübung einer nichtselbstständigen Tätigkeit entstehen und ihren Gewinn schmälern. Neben den Kosten, die Dir aus dem Beruf, den Du aktuell ausübst, entstehen, kannst Du auch Ausgaben für die berufliche Weiterbildung oder Bewerbungskosten geltend machen.

Zu den typischen Werbungskosten, die Du in Deiner Steuererklärung geltend machen kannst, zählen

  • Fahrtkosten für die einfache Wegstrecke (Entfernungspauschale)
  • Kosten für eine Geschäftsreise, die nicht vom Arbeitgeber erstattet wurden
  • Kosten für ein privates Arbeitszimmer
  • Ausgaben für Arbeitsmittel
  • Ausgaben für Arbeitskleidung sowie deren Pflege
  • Kontoführungsgebühren
  • Beiträge für Berufsverbände
  • Beiträge für berufsspezifische Versicherungen
  • Umzugskosten, sofern der Umzug beruflich veranlasst ist
  • Unfallkosten bei Arbeits- oder Arbeitswegeunfällen sowie bei Unfällen auf beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten
  • Fortbildungskosten
  • Bewerbungskosten
  • Kosten für die doppelte Haushaltsführung

Das Finanzamt berücksichtigt automatisch einen Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 1.200 € und zieht ihn auch ohne Nachweis von Deinen Einnahmen ab. Bis 2021 lag dieser Pauschbetrag noch bei 1.000 €, wurde aufgrund der steigenden Energiepreise rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 erhöht. Dieser Betrag gilt auch für gemeinsam veranlagte Paare: Beide Partner können den Pauschbetrag in voller Höhe geltend machen. 

Übersteigen Deine Ausgaben für die beruflichen Aufwendungen den Pauschbetrag, musst Du Deine Werbungskosten belegen, um sie erstatte zu bekommen. 

Werbungskosten oder Betriebsausgaben?

Erzielst Du Deine Einnahmen mit einer selbstständigen Tätigkeit, kannst Du die oben genannten Ausgaben ebenfalls geltend machen. Allerdings nicht als Werbungskosten, sondern als Betriebsausgaben. Um Betriebsausgaben richtig abzusetzen, spielen Abschreibungen eine wichtige Rolle. Abschreibungen sind Wertminderungen, die Deine Steuerlast senken. Sie zeigen den Wertverlust größerer Anschaffungen auf, der Deinen Unternehmensgewinn mindert und damit Deine Steuerschuld senken. In welchem Maße sich Gegenstände abschreiben lassen, hängt dabei vom jeweiligen Wirtschaftsgut ab.

Sonderausgaben

Bei den Sonderausgaben kannst Du ebenfalls eine Pauschale ohne Vorlage von Nachweisen geltend machen. Diese ist mit 36 € für Ledige und 72 € für Paare allerdings recht gering, sodass es sich hier lohnt, die Ausgaben zu belegen.

Welche Ausgaben das Finanzamt hier anerkennt, ist in § 10 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt. Zu den Sonderausgaben, die Du von der Steuer absetzen kannst, zählen beispielsweise 

  • die Kirchensteuer
  • Vorsorgeaufwendungen (Beiträge zur Krankenversicherung sowie zur Altersvorsorge)
  • Beiträge zu einem Riester-Vertrag
  • Kosten für die eigene Berufsausbildung
  • Schulgeld und Kinderbetreuungskosten
  • Unterhaltszahlungen
  • Spenden

Außergewöhnliche Belastungen

Bei den außergewöhnlichen Belastungen wird zwischen allgemeinen und besonderen außergewöhnlichen Belastungen unterschieden (vgl. § 33 und 33a EStG). 

Zu den allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen zählen beispielsweise

  • Krankheitskosten (Medikamente, Therapien, Ausgaben für Alternativmedizin wie Homöopathie oder Pflanzenheilkunde)
  • Kurkosten
  • Pflegekosten
  • Bestattungskosten

Hier kannst Du die Kosten absetzen, die Deine individuelle zumutbare Belastung überschreiten. Die Grenze, bis zu der Du diese Ausgaben geltend machen kannst, wird individuell vom Finanzamt festgelegt und richtet sich dabei nach Faktoren wie Familienstand und Anzahl der Kinder.

Zu den besonderen außergewöhnlichen Belastungen zählt der Ausbildungsfreibetrag für bereits volljährige Kinder, die während ihrer Ausbildung nicht im Haushalt der Eltern leben und die Anspruch auf Kindergeld oder auf einen Freibetrag für Kinder haben. Der Ausbildungsfreibetrag liegt bei 924 € im Jahr.

Eine weitere Form der besonderen außergewöhnlichen Belastungen, die Deine Steuerlast mindern können, stellen die Pauschbeträge für Menschen mit Behinderungen, Hinterbliebene und Pflegepersonen dar (vgl. §33b EStG). Hier gelten Pauschbeträge und Höchstbeträge, die vom Grad der Behinderung oder dem Pflegegrad abhängig sind. Im Unterschied zu den allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen können hier sämtliche Ausgaben steuerlich geltend gemacht werden. 

11 Kosten, die Du steuerlich absetzen kannst

Einige Kostenarten fallen bei nahezu allen Arbeitnehmern an und können entsprechend von der Steuer abgesetzt werden. Die folgenden zwölf Kosten kannst Du Dir also unter Umständen von der Steuer zurückholen, wie man umgangssprachlich sagt:

  1. Kosten für das Arbeitszimmer
  2. Fahrtkosten
  3. Kfz-Steuer
  4. Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung
  5. Einzahlungen zur privaten Altersvorsorge
  6. Beiträge zur Krankenversicherung
  7. Handwerkerkosten
  8. Umzugskosten
  9. Kosten für die Kinderbetreuung
  10. Gesundheitskosten
  11. Spenden

Arbeitszimmer

Immer mehr Arbeitnehmer erledigen ihre Arbeit komplett remote oder arbeiten regelmäßig im Homeoffice. Die Kosten, die Dir für ein privates Arbeitszimmer entstehen, kannst Du unter bestimmten Umständen als Werbungskosten von der Steuer absetzen. 

  • Arbeitest Du ausschließlich von zu Hause, kannst Du die gesamten Kosten für Dein privates Arbeitszimmer in der Steuererklärung geltend machen. Hierzu zählen neben der Miete auch Energie-, Reinigungs- oder Renovierungskosten sowie die Grundsteuer und die Beiträge zu Deiner Hausratsversicherung. Das setzt allerdings voraus, dass Dein häusliches Büro nahezu ausschließlich zum Arbeiten genutzt wird. Ein Arbeitsplatz im Wohnzimmer oder am Esstisch wird nicht vom Finanzamt anerkannt. 
  • Nutzt Du regelmäßig ein eigenes Büro, weil Dein Arbeitgeber Dir keinen individuellen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, kannst Du die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer anteilig bis zu einer Höhe von jährlich 1.250 € geltend machen. 
  • Selbstständige, die von zu Hause aus im eigenen Arbeitszimmer arbeiten, können neben den Kosten für das Büro auch Arbeitsmittel bei der Steuer als Betriebsausgaben angeben. Wichtig ist, dass diese mindestens zu 90 Prozent gewerblich genutzt werden, um sie steuerlich absetzen zu können. Außerdem dürfen Selbstständige nur bei geringfügigen Wirtschaftsgütern den vollen Preis angeben. Gegenstände mit einem Wert von mehr als 800 € werden über mehrer Jahre abgeschrieben. 

Zu Arbeitsmitteln gehören unter anderen:

  • Büromöbel
  • Handy, Computer und Laptops
  • Software
  • Fachliteratur

Homeoffice-Pauschale

Bedingt durch Corona können Arbeitnehmer, die zu Hause gearbeitet haben, pauschal 600 € geltend machen, selbst wenn sie kein richtiges Arbeitszimmer haben, sondern am Ess- oder Wohnzimmertisch arbeiten. Die Pauschale kann allerdings nur noch für 2021 geltend gemacht werden, da sie ab Januar 2022 wieder gestrichen wurde.

Fahrtkosten 

Fahrtkosten, die Arbeitnehmern für den Weg zwischen ihrem Zuhause und ihrem regelmäßigen Arbeitsort, der sogenannten ersten Tätigkeitsstätte, entstehen, können in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Die Entfernungspauschale  oder auch Pendlerpauschale beträgt 0,30 € pro km, ab dem 21. km 0,38 €, und darf pro Arbeitstag nur für die einfache und kürzeste Wegstrecke, die ein Arbeitnehmer mit dem Auto, Motorrad oder dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch zu Fuß zurückgelegt hat, abgesetzt werden. 

Die Pendlerpauschale ist auf einen Höchstbetrag von 4.500 € pro Jahr gedeckelt. Diese Deckelung gilt allerdings nicht, wenn Du die Fahrten mit einem eigenen oder zur Nutzung überlassenen Pkw zurückgelegt hast. Willst Du höhere Kosten absetzen, musst Du diese allerdings auch nachweisen können.

Kfz-Steuer

Mit der Pendlerpauschale sind sämtliche Kosten abgegolten. Das bedeutet, Du kannst als Arbeitnehmer keine weiteren Ausgaben für Deinen eigenen Pkw wie Steuern, Versicherungen, Reparaturkosten oder Kraftstoff geltend machen. Nutzt Du deinen eigenen Pkw allerdings auch beruflich und kannst beispielsweise mit einem Fahrtenbuch nachweisen, dass die berufliche Nutzung über 10 % liegt, kannst Du auch die Kfz-Steuer steuerlich geltend machen

Selbstständige, die ihren Wagen ausschließlich beruflich nutzen, können die Kosten für ihr Auto vollständig als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.

Gesetzliche Rentenversicherung

Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zählen zu den Sonderausgaben. Diese kannst Du in Höhe von 82 % als Vorsorgeaufwendungen in Deiner Steuererklärung geltend machen. Das Gleiche gilt für Selbstständige, sofern sie freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. 

Private Altersvorsorge

Arbeitnehmer, die zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung in die private Altersvorsorge investieren, können die Beiträge ebenfalls steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Bei der Riester-Rente kannst Du beispielsweise bis zu 2.100 € abzüglich der erhaltenen Riester-Zulagen von der Steuer absetzen.

Krankenversicherung

Mit der Einführung des Bürgerentlastungsgesetzes im Jahre 2010 haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich abzusetzen. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Pflegeversicherung können dabei nahezu vollständig abgesetzt werden. Beachte dabei, dass es auch für den Vorsorgeaufwand eine Höchstgrenze gibt. Wird diese überschritten, können nur die Beiträge berücksichtigt werden, die im Rahmen der Basisleistungen bestehen. Wahltarife und Zusatzleistungen sind nicht abzugsfähig.

Selbstständige, die freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse sind, können die Beiträge ebenfalls in voller Höhe absetzen. Bei privat Versicherten gelten allerdings andere Regelungen, die meist etwas komplizierter sind, da hier oft diverse, nicht absetzbare Zusatzleistungen mit im Spiel sind.

Handwerkerkosten

Ausgaben für Handwerker kannst Du ebenfalls von der Steuer absetzen. Unter der Voraussetzung, dass

  • Du den Rechnungsbetrag überweist
  • Du nur den Arbeitslohn und die Fahrtkosten, nicht die Materialkosten, angibst
  • die Arbeiten in einem Haus oder einer Wohnung durchgeführt werden, in die Du tatsächlich bewohnst
  • es sich um keinen Neubau handelt und die Maßnahme nicht öffentlich gefördert werden

Erfüllt eine Handwerkerrechnung diese Voraussetzungen, kannst Du 20 % der Kosten, maximal jedoch 1.200 €, von der Steuer absetzen. Das Gleiche gilt für haushaltsnahe Leistungen beispielsweise für eine Haushaltshilfe oder einen Gärtner. Hier beträgt die Höchstsumme, die Du bei der Steuer absetzen kannst, 4.000 €. 

Umzugskosten

Die Umzugskostenpauschale wird gewährt, wenn ein Umzug entweder beruflich veranlasst ist oder Du dadurch Deinen Arbeitsweg nachweislich verkürzt. Bei der Höhe der Pauschale, die Du geltend machen kannst, kommt es darauf an, ob Du alleine lebst, mit einem Partner oder Kindern zusammenlebst und ob Du zuvor eine eigene Wohnung hattest.


ab April 2021ab April 2022
Einzelperson870 €886 €
Jede weitere Personen (Kinder, Ehepartner, Lebensgefährte)580 €590 €
Ohne vorherige eigene Wohnung174 €177 €

Kosten für die Kinderbetreuung

Die Betreuungskosten für Kinder, die in Deinem Haushalt leben und das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kannst Du von der Steuer absetzen. Pro Kind kannst Du zwei Drittel der für die Kita, einen Babysitter oder eine Tagesmutter geltend machen. Die Kosten sind allerdings auf einen Höchstbetrag von 4.000 € pro Jahr gedeckelt und Du musst dem Finanzamt die Kosten anhand von Belegen nachweisen. Die Betreuungskosten für körperlich oder geistig behinderte Kinder kannst Du auch über das 14. Lebensjahr hinaus von der Steuer absetzen. 

Gesundheitskosten

Aufwendungen für Deine Gesundheit zählen zu den allgemeinen außergewöhnlichen Kosten, die Du in Deiner Steuererklärung geltend machen kannst. Hierzu zählen beispielsweise Ausgaben für Medikamente, Brillen, Zahnersatz, Gehhilfen, Therapien etc. Allerdings geht das Steuerrecht hier von einem zumutbaren Eigenanteil aus. Du kannst nur die Ausgaben, die über diesen Anteil hinausgehen, von der Steuer absetzen. Wie hoch der Anteil ausfällt, hängt von Deinem Einkommen, Deinem Familienstand und der Anzahl Deiner Kinder ab. 

Spenden

Arbeitnehmer, die spenden, tun Gutes und können gleichzeitig Steuern sparen. Du kannst bis zu 200 € pro Spende ohne Spendenbeleg als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, sofern Du nachweisen kannst, dass Du Geld auf ein entsprechendes Spendenkonto überweisen hast. Für Spendenbeträge über 200 € ist eine Spendenbescheinigung erforderlich, um sie steuerlich geltend zu machen. 

Als Selbstständiger kannst Du Spenden ebenfalls als Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung angeben. Bei Kapitalgesellschaften fallen diese in die Kategorie der Betriebsausgaben. Damit Spenden auch tatsächlich als solche anerkannt werden, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • sie fördern gemeinnützliche, mildtätige oder kirchliche Zwecke
  • es handelt sich bei den Spenden nicht um das Entgelt für eine Gegenleistung
  • sie finden aus freiwilligen und uneigennützigen Gründen statt
  • der Empfänger ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt

Was kann ich ohne Beleg von den Steuern absetzen?

Nutzt Du die Pauschalbeträge, um Ausgaben von der Steuer abzusetzen, verlangt das Finanzamt in der Regel keine Belege. Für Ausgaben, die über die Pauschalbeträge hinaus gehen, sind allerdings Nachweise erforderlich, um sie in voller Höhe steuerlich geltend zu machen. 

Pendlerpauschale0,30 € bzw. 0,38 € pro Kilometer
Werbungskosten1.200 €/Jahr
Kontoführung16 €
Spenden200 €

Wo bekomme ich Hilfe, um Steuern abzusetzen?

Das deutsche Steuergesetz ist komplex. Damit Dir kein Steuervorteil entgeht, ist es sinnvoll, einen Steuerberater oder die Lohnsteuerhilfe um Unterstützung zu bieten. Alternativ kann auch eine Steuersoftware Orientierung bieten. 

Fazit: Ausgaben von der Steuer absetzen

Arbeitnehmer und Selbstständige haben zahlreiche Möglichkeiten, Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Hierbei wird zwischen Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben, Sonderausgaben sowie außergewöhnlichen Kosten unterschieden. Zwar kannst Du viele Ausgaben über Pauschalbeträge geltend machen. Insbesondere bei teureren Anschaffungen macht es aber Sinn, Belege aufzubewahren, um die Kosten in Deiner Steuererklärung nachweisen zu können.

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