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Employee Branding und Employer Branding sorgen für ein gutes Image

Jeannine Klein
Jeannine Klein Juli 2019 4 Min

Inhaltsverzeichnis

Employer Branding hat sich bereits als Teil der Markenentwicklung von Unternehmen in der deutschen Wirtschaft etabliert. Weniger bekannt ist bisher das sogenannte Employee Branding, das als neue Personalstrategie durchaus Wirkung bei der Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung erzielt.

Definition Employee Branding

Im Rahmen des Employee Branding tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Markenbild ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit bei und prägen somit sein Image. Dieses Konzept wird auch als Arbeitnehmermarke bezeichnet und bietet als Unternehmer einige Vorteile:

  • Die Kommunikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihr Unternehmen wird oftmals als vertrauenswürdiger eingeschätzt im Vergleich zur offiziellen Unternehmenskommunikation.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verinnerlichen die Werte und Ziele des Unternehmens und verbreiten diese in einer authentischen Art und Weise.
  • Das gegenseitige Vertrauen von Arbeitgeber und -nehmer wird gestärkt.
  • Das Ansehen des Unternehmens steigt bei potenziellen neuen Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern.

Wie kannst Du Dein Employee Branding stärken?

Dank der Digitalisierung und Social Media ist es ein Leichtes für Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Unternehmensbild in die Öffentlichkeit zu transportieren. Ihre Zufriedenheit muss daher oberste Priorität bei Dir als Gründer oder Chef Deines Unternehmens haben. Sind Deine Angestellten zufrieden, besteht eine reale Chance, dass sie positiv über dein Unternehmen sprechen. Wie Dir das gelingt? Vor allem über effektive Mitarbeiterbindung. Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung stehen in engem Zusammenhang. Je mehr Maßnahmen Du in diesen Bereichen ergreifst, desto mehr wirst Du von einer positiven Kommunikation profitieren. Der wichtigste Punkt für viele Mitarbeiter ist dabei das Betriebsklima: 49 Prozent der Befragten in einer Studie von Hays (2019) sehen eine angenehme Atmosphäre unter den Top 5 der Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Die ersten fünf Plätze belegen laut der Studie:

  • gutes Betriebsklima (49 Prozent),
  • marktgerechte Entlohnung (43 Prozent),
  • flexible Arbeitszeiten (40 Prozent),
  • Beschäftigungssicherheit (36 Prozent),
  • interessante Aufgaben (35 Prozent).

Dabei hängt das Betriebsklima stark von den anderen Faktoren ab. In jedem Fall gilt für dich als Unternehmer: Wenn Du in diesen fünf Schlüsselelementen punkten kannst, ist das die beste Basis  für ein gutes Employee Branding.

Konkrete Maßnahmen

Um das Employee Branding Deines Unternehmens zu verbessern, stehen Dir zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Ein entspanntes Frühstück oder ein gutes Glas Wein nach Feierabend mit allen Mitarbeitern haben sicherlich noch nie geschadet. Darüber hinaus gibt es natürlich weitere Maßnahmen, die nicht nur das Miteinander stärken, sondern auch Vertrauen schaffen und Deinen Angestellten Gelegenheit geben, Verantwortung zu übernehmen.

Vertrauen und Verantwortung fördern

Das Online Geschäftskonto von Penta bietet Dir beispielsweise eine Funktion an, die Deinen Mitarbeitern eine gewisse finanzielle Freiheit gibt und damit ihre Zufriedenheit im Job steigern kann. Du kannst Dein Team mit eigenen Firmenkarten für Dein Geschäftskonto ausstatten und ihnen so zeigen, dass Du ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit Firmengeldern zutraust. Vertrauen wirkt sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und damit langfristig auf das Employee Branding aus.

Unterschiede Employer Branding und Employee Branding

Employee Branding und Employer Branding stehen in engem Zusammenhang. Beim Employer Branding geht es darum, eine Arbeitgebermarke für Dein Unternehmen aufzubauen. Dazu zählen alle Maßnahmen, die dazu führen, von potenziellen Bewerbern als guter Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Die Motivation dahinter ist, talentierte Nachwuchskräfte vom eigenen Unternehmen zu überzeugen und letztlich zu rekrutieren. Gleichzeitig führt eine gute Arbeitgebermarke zu einem besseren Image der Marke bei. Beim Employer Branding ist also das Unternehmen die treibende Kraft.

Im Gegensatz dazu tragen beim Employee Branding die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den größten Teil dazu bei, die Arbeitnehmermarke aufzubauen. Die Maßnahmen sind häufig dieselben. Beispielsweise könntest Du die Work-Life-Balance Deiner Mitarbeiter verbessern, in dem Du verordnest, dass nach Feierabend keinen E-Mails mehr verschickt werden oder beantwortet werden müssen.

Im Überblick: Gute Ergänzung zum Employer Branding

Letztlich unterscheiden sich Employer Branding und Employee Branding kaum voneinander: Bei beiden Konzepten geht es um die Markenbildung des Unternehmens. Gut umgesetzt können diese Maßnahmen das Image der Firma verbessern, vor allem im Hinblick auf das Recruitment. Den Unterschied machen die handelnden Personen oder Markenbotschafter aus: Während das Unternehmen selbst mit dem Employer Branding seine Arbeitgebermarke stärkt, übernehmen beim Employee Branding die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Aufgabe, die Arbeitnehmermarke zu stärken. Die positive Kommunikation wirkt häufig glaubwürdiger und stärkt damit quasi ganz nebenbei Dein Image aus, verschafft Dir gute Chancen auf qualifiziertere Bewerber und sichert Dir langfristig besseres Personal.

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