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Mit Employer und Employee Branding für ein gutes Image sorgen

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ivan 19 Jul 2019

Das Employer Branding als Teil der Markenentwicklung von Unternehmen ist schon längst in der deutschen Wirtschaft etabliert. Aktuell noch weniger bekannt ist das sogenannte „Employee Branding“ – obwohl das Employee Branding als neue Personalstrategie durchaus Wirkung verspricht. Wir klären über Employer und Employee Branding auf und zeigen dir in diesem Blogartikel die Wirkungsmechanismen.

Auch wenn „Employee Branding“ im ersten Moment vielleicht etwas komisch klingen mag: Dieses Konzept hat sich in den letzten Jahren seinen Platz in der deutschen Wirtschaft erarbeitet. Definition des Employee Branding ist es, dass die Mitarbeiter das Markenbild ihres Unternehmens in die Öffentlichkeit tragen und somit das Image prägen. Deshalb wird das Employee Branding auch als Arbeitnehmermarke bezeichnet. Die Kommunikation von Mitarbeitern über die eigene Firma birgt dabei einige Vorteile für dich als Unternehmer:

  • Mitarbeiter verinnerlichen die Werte und Ziele des Unternehmens und verbreiten diese in einer authentischen Art und Weise.
  • Mitarbeiter werden in diesem Zusammenhang oftmals als vertrauenswürdiger als beispielsweise der Gründer oder Chef eingeschätzt.
  • Das gegenseitige Vertrauen von Arbeitgeber und -nehmer wird gestärkt.
  • Das Ansehen des Unternehmens steigt, bei potenziellen neuen Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern.

Eine genaue, universelle Funktionsweise des Employee Branding zu bestimmen, fällt derweil schwer – jedes Unternehmen kann für sich selbst entscheiden, welche Maßnahmen es ergreift, um das Employee Branding zu verbessern.

Wie stärkst du dein Employee Branding?

Die Frage nach Maßnahmen, die zu einem besseren Employee Branding beitragen, stellt sich demnach zwangsläufig. Da die Mitarbeiter das Unternehmensbild dank Digitalisierung & Co. noch leichter in die Öffentlichkeit transportieren, ist ihre Zufriedenstellung eine der Aufgaben eines jeden Gründers oder Chefs. Nur wenn ein Mitarbeiter zufrieden ist, besteht eine reelle Chance, dass er positiv über dein Unternehmen kommuniziert. Folglich musst du dafür sorgen, dass die Ausgangsposition für ein gutes Employee Branding optimal ist. Wie gelingt das? Vor allem über eine gelungene Mitarbeiterbindung. Da Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterzufriedenheit eng zusammenhängen, kannst du in beiden Bereichen profitieren, wenn du Maßnahmen ergreifst. Der wichtigste Punkt für viele Mitarbeiter ist dabei das Betriebsklima – 49 % der Befragten in einer  Studie von Hays (2019) sehen eine angenehme Atmosphäre unter den Top 5 der Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Die fünf ersten Plätze belegen laut der Studie:

  • gutes Betriebsklima (49 %)
  • marktgerechte Entlohnung (43 %)
  • flexible Arbeitszeiten (40 %)
  • Beschäftigungssicherheit (36 %)
  • interessante Aufgaben (35 %)

Dabei hängt sicherlich das Betriebsklima mit den anderen Faktoren in gewisser Weise zusammen. In jedem Fall gilt für dich als Unternehmer: Wenn du bei diesen fünf Schlüsselelementen punkten kannst, dann spricht prinzipiell nichts gegen ein gutes Employee Branding.

Konkrete Maßnahmen für das Employee Branding

Nun fragst du dich wahrscheinlich: Mit welchen Lösungen kann ich das Employee Branding innerhalb meines Unternehmens verbessern? Ein entspanntes Frühstück oder ein gutes Glas Wein nach Feierabend mit allen Mitarbeitern haben sicherlich noch nie geschadet. Darüber hinaus bieten wir von Penta eine Funktion an, die deinen Mitarbeitern eine gewisse Freiheit gibt und die die Zufriedenheit steigern kann. Mit unserem Geschäftskonto kannst du nämlich Firmenkarten für dein Team anschaffen. Damit zeigst du deinen Mitarbeitern: Hey, ich vertraue euch! Die Anschaffung von Firmenkarten kann sich demnach positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken – und damit langfristig auf das Employee Branding.

Vergleich: Employer Branding vs. Employee Branding

Im gleichen Zusammenhang wie das Employee Branding wird oftmals das Employer Branding genannt – klar, schließlich könnte man das Employer Branding als „großen Bruder“ des Employee Branding bezeichnen. Beim Konzept des Employer Branding geht es darum, dass sich ein Unternehmen eine „Arbeitgebermarke“ aufbaut. Dazu werden alle Maßnahmen, die dazu führen, dass die Firma als guter Arbeitgeber wahrgenommen wird. Zweck ist es vor allem, talentierte Nachwuchskräfte vom eigenen Unternehmen zu überzeugen und letztlich zu rekrutieren. Eine gute Arbeitgebermarke trägt aber natürlich gleichzeitig auch einem besseren Image der Marke bei.

Wie du vielleicht schon festgestellt hast: Beim Employer Branding agiert eher das Unternehmen selbst, beim Employee Branding tragen die Mitarbeiter den größten Teil bei. Allerdings kannst du für beide „Brands“ teils die gleichen Maßnahmen ergreifen: Beispielsweise könntest du stärker auf eine einwandfreie Work-Life-Balance deiner Mitarbeiter achten und sie von der E-Mail-Beantwortung nach Feierabend verschonen. Das stärkt das Employer und das Employee Branding gleichermaßen.

Was sind die Unterschiede zwischen Emloyer und Employee Branding?

Im Überblick: Employee Branding als neue Personalstrategie

Letztlich sind sich Employer Branding und Employee Branding sehr ähnlich: Bei beiden Konzepten geht es um die Markenbildung des Unternehmens. Gut umgesetzt, können Maßnahmen in diese Richtung das Image der Firma verbessern, vor allem im Hinblick auf zukünftiges Personal. Das Employee Branding stellt dabei eine einfache und glaubwürdige Strategie dar, die nicht einmal gezielt verfolgt werden muss, sondern oft im Geschäftsalltag nebenbei entsteht.

Wenn dein Unternehmen hoch angesehen bei den eigenen Mitarbeitern ist, sorgt das quasi nebenbei für qualifiziertere Bewerber und langfristig für besseres Personal.  Top-Talente lassen sich durch ein Top-Employee und Employer Branding anziehen, ebenso profitierst du von Vorschusslorbeeren bei deinen Kunden oder Geschäftspartner. Maßnahme Nummer eins sollte dabei sein, ein gutes Betriebsklima zu erhalten – dies ist den Mitarbeitern am wichtigsten.

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