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Erfolgsrezepte berühmter Gründer

Yasmin
Yasmin März 2020 9 Min

Inhaltsverzeichnis

Die besten Parties finden in der Küche statt. Und die besten Ideen, entstehen in der Garage. Die Idee allein reicht nicht aus, um vom kleinen Start-up zum millionenschweren, erfolgreichen Konzern zu werden. Wie es geht, haben uns berühmte Gründer wie Jeff Bezos, Steve Jobs, Larry Page und Sergei Brin, Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Elon Musk gezeigt. Sie besetzen nicht nur die Forbes TOP 20 der reichsten Menschen im Technologiesektor. Ihre Unternehmen Amazon, Apple, Google, Microsoft, Facebook oder Tesla beschäftigen Tausende von Mitarbeitern. Sie erzielen Umsätze in Milliardenhöhe und begeistern weltweit mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Diese Persönlichkeiten haben eines gemein: Sie besitzen das Gründer-Gen. Sie sind echte Entrepreneure.

Entrepreneure

Ursprünglich bezeichnet dieser Begriff alle Unternehmer. Im heutigen Sprachgebrauch geht diese Bezeichnung weit über die Funktion eines klassischen Managers hinaus. Entrepreneure übernehmen die volle Verantwortung für ein Unternehmen und gehen die höchsten Risiken ein, um es zum Erfolg zu bringen. Ihr starker Wille zeichnet sie aus. Eigenständiges und verantwortungsbewusstes Handeln liegt ihnen im Blut. Sie machen nicht einfach einen Job, es ist vielmehr eine Lebenseinstellung. Diese Einstellung, eine disruptive Persönlichkeit und die Fähigkeit, bestehenden Strukturen zu durchbrechen, Ungewissheit in Kauf zu nehmen, Rückschläge und Niederlagen einzustecken, schafft Platz für Innovationen und Ideen, die ihrer Zeit voraus sind. Das macht den wahren Entrepreneur aus!

Onlinehandel

Amazon: Jeff Bezos

Die Geschichte von Jeff Bezos begann tatsächlich in einer Garage in Seattle. Der US-Amerikaner gründete 1994 den Onlineversandhändler Amazon. Nach eigenen Angaben ist Amazon Marktführer des Handels im Internet und verfügt über die weltweit größte Auswahl an Büchern, CDs und Videos. Services wie Prime Video, Amazon Music Fire Tablets, Fire TV, Echo und Alexa oder Kindle E-readers und Books erweitern das Angebot. 2019 erwirtschaftete Amazon weltweit rund 280,52 Milliarden US-Dollar. 

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist bis heute CEO von Amazon und besitzt zwölf Prozent des Unternehmens. Sein Vermögen beträgt rund 116 Milliarden US-Dollar. Damit führt er die Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt an. Bezos besitzt die Washington Post sowie Blue Origin, ein Luft- und Raumfahrtunternehmen, das eine Rakete für den kommerziellen Einsatz entwickelt. Sein Erfolgsrezept ist so simpel wie einleuchtend. Es lautet „Tag 1“. Es geht darum, diesen ganz besonderen Gründer-Spirit, die Besessenheit für Kunden und Innovationen nie zu verlieren. „Tag 2“ bedeutet in seinen Augen bereits Stagnation. 

Zalando: David Schneider und Robert Gentz

Es gibt sie auch in Deutschland, die Erfolgsgeschichten. Mit einem Umsatz von rund 5,4 Milliarden in 2018, 26,4 Millionen aktiven Kunden und 116 Millionen Bestellungen ist Zalando einer der umsatzstärksten Onlineshops. Das Unternehmen wurde 2008 von David Schneider und Robert Gentz gegründet und ist europaweit aktiv.

Bei Zalando begann alles mit der Ausstrahlung eines TV-Spots. Jeder kennt die lustig, skurrilen Spots. Genial sagen die einen, übertrieben die anderen. Austesten, ausprobieren und auswerten ist das Geheimnis. Versuche finden im Kleinen statt, ohne großes Risiko. Es wird solange probiert, bis die Lösung gefunden ist. Zalando hat ein Steuerungsmodell für seine Marketingausgaben entwickelt, dass noch während ein Spot läuft, mit der Auswertung zu beginnen, um die Auswirkung der Spots auf den Traffic der Homepage zu messen.

Computer, Internet, Software

SAP: Dietmar Hopp

Bleiben wir doch gleich in Deutschland, in Walldorf bei SAP. Das Software-Unternehmen wurde 1972 von fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitern gegründet. Einer davon Dietmar Hopp, Milliardär und als Sportmäzen den Anhängern des Bundesligisten Hoffenheim bestens bekannt. SAP beschäftigte 2018 über 96.000 Mitarbeiter und ist nach Umsatz das größte europäische sowie das weltweit drittgrößte börsennotierte Softwareunternehmen. Der Großteil des Umsatzes wird mit Softwarelizenzen und -Support erzielt. Mit einem weltweiten Umsatz von rund 25 Milliarden im Jahr 2018, zählt SAP zu den wertvollsten deutschen Marken.

Mit einem Vermögen von über 13 Milliarden ist berühmte Gründer einer der reichsten Männer Deutschlands. Heute unvorstellbar dauerte die Start-up-Phase von SAP fünfzehn Jahre. Glück und zur rechten Zeit am rechten Ort: So beschreibt er auf Nachfrage der NWZ Online den Aufstieg von SAP vom Start-up zum weltgrößten Software-Konzern. Wer damals dabei war, wurde großzügig entlohnt, fühlte sich laut Hopp als Mit-Unternehmer. Ein Luxus, der bei der heutigen Mitarbeiterzahl nicht mehr möglich wäre. 

Apple: Steve Jobs

Steven Paul Jobs ist wohl eine der bekanntesten Persönlichkeiten und berühmte Gründer in der Computerbranche. Gemeinsam mit Steve Wozniak und Ronald Wayne gründete er 1976 Apple, das zu den Pionieren im Bereich Computer und Betriebssysteme zählt. Das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz in Cupertino, Kalifornien, beschäftigt weltweit rund 137.000 Mitarbeiter und ist heute in weiteren Produktfeldern wie Mobilfunk und Unterhaltungselektronik aktiv. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte Apple mit Produkten wie dem iPhone, iPad, Mac oder der Apple Watch einen Umsatz von 260 Milliarden US-Dollar.

Als Mitgründer und langjähriger CEO hat Steve Jobs Apple zu einer der wertvollsten Marken der Welt gemacht. Sein Geheimnis lag in dem kleinen Wort „Nein“. Als überzeugte Neinsager bildete er sich immer seine eigene Meinung und besaß den Mut, zu ihr zu stehen. So bereinigte er die Produktpalette von Apple, indem er über 70 Prozent der Produkte einem erfolgreichen Neuanfang opferte.

Jobs starb im Alter von 56 Jahren im Oktober 2011 an Krebs.

Google: Larry Page und Sergey Brin

1998 gründeten Larry Page und Sergey Brin die Suchmaschine Google. Was als Bestandteil einer akademischen Forschungsarbeit an der Stanford University, begann, wurde zu einem weltweiten Erfolg. 2019 haben sich die Gründer aus der Führung des Mutterkonzerns Alphabet verabschiedet.

Zur Gründung gehören eine gute Idee und ein detaillierter Businessplan, der zeigt, wie ein Unternehmen Geld verdienen will. Nicht so bei Larry Page und Sergey Brin. Entscheidend für ihren Erfolg, war ihre pragmatische und experimentierfreudige Einstellung und ihre schnelle Lernfähigkeit. Eigenschaften, die sich die beiden bis heute erhalten haben.

Google LLC bietet heute Webanwendungen sowie Software und Hardware an. Zu den bekanntesten Diensten gehören die Suchmaschine Google und die Videoplattform YouTube. Die Suchmaschine ist mit einem Marktanteil von rund 88,6 Prozent die populärste Suchmaschine der Welt (Stand: August 2019). Mit einem Markenwert von rund 309 Milliarden US-Dollar gehörte Google im Jahr 2019 zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Großteil der Umsätze generiert Google mit Werbung.

Microsoft: Bill Gates

Bill Gates gründete 1975 zusammen mit Paul Allen die Microsoft Corporation. Bekannt wurde das Unternehmen mit Sitz in Redmond, USA, vor allem mit ihrem Betriebssystem Windows und ihrem Office-Paket. Der Umsatz der Microsoft Corporation belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf rund 125,8 Milliarden US-Dollar, die Anzahl der Mitarbeiter des Software-Unternehmens liegt derzeit bei 144.000 (Stand Juni 2019).

Als berühmte Gründer und zweitreichster Mann der Welt wird Bill Gates natürlich immer wieder nach seinem Erfolgsrezept gefragt. Antworten darauf gibt er in seinem Twitter-Account. Seine Motivation zieht er überwiegend aus seinem persönlichen Umfeld. Worte wie Geld, Macht oder Erfolg sucht man in seinen Ratschlägen vergeblich.

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Social Media

Facebook: Mark Zuckerberg

Die neun goldenen Regeln, denen Mark Zuckerberg seinen Erfolg verdankt, sind simpel. Sie klingen einleuchtend; nach gesundem Menschenverstand. Doch sein Erfolg gibt ihm recht. 2004 gegründet zählt Facebook heute zu den reichsten IT- und Internet-Unternehmern in den USA. Wie Google erzielt auch Facebook den größten Teil seiner Umsätze durch Werbeeinnahmen. Facebook hat nach eigenen Angaben weltweit rund 2,45 Milliarden monatlich aktive Nutzer (Stand: 3. Quartal 2019). Die durchschnittlichen Einnahmen pro Nutzer (ARPU) beliefen sich im selben Zeitraum auf 7,26 US-Dollar.

Zuckerberg studierte an der Harvard University Informatik und Psychologie, verließ die Universität aber ohne Abschluss. Während seines Studiums lernte er das Programmieren und gründete mit drei Kommilitonen Facebook. Regel Nummer 9 lautet „Du bist nie fertig“. Sie erinnert an Jeff Bezos „Tag 1“. Sie meint, dass Facebook sich trotz des schnellen Wachstums, die Start-up-Mentalität bewahrt hat: Sich immer wieder selbst erneuern, sich immer wieder selbst hinterfragen lautet ihre Philosophie, die berühmte Gründer davor bewahren soll, von der Konkurrenz überholt zu werden.

Mobilität

Tesla: Elon Musk

Tesla schreibt 2019 erstmals schwarze Zahlen. Gegründet im Jahr 2003 brachte der Hersteller von Elektroautos 2008 mit dem Modell Tesla Roadster das erste Auto mit Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt. Um weiter zu wachsen, sollen ab 2020 in der sogenannten Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 35 Gigawattstunden hergestellt werden, um Batteriesysteme für etwa 500.000 Elektroautos pro Jahr zu produzieren.

Der kanadisch-amerikanische Unternehmer Elon Musk wurde in Südafrika geboren. Vor Tesla war er bereits als Mitgründer von PayPal, einem Online-Bezahldienst zum Begleichen von Mittel- und Kleinbeträgen beim Ein- und Verkauf im Online-Handel erfolgreich. Als Freund gewagter PR-Strategien setzt Musk weniger auf die klassische Pressemitteilung. Mit einer hohen Frequenz in allen Social-Media-Kanälen hält er sich und die Themen seines Unternehmens geschickt am Laufen, beweist immer wieder einen Hang zum Absurden und setzt auf maximale Authentizität. Im Gegensatz zu anderen erfolgreichen Unternehmern lässt er die Öffentlichkeit gern an seinem Privatleben teilhaben. 

Flixbus: Jochen Engert, Daniel Krauss und André Schwämmlein

Ein noch recht junges Unternehmen ist die Flixmobility GmbH, ein Verkehrsunternehmen mit Sitz in München, das mit den Marken Flixbus im Fernbuslinienverkehr und der Marke Flixtrain im Schienenpersonenfernverkehr tätig ist.

André Schwämmlein und Daniel Krauss sind alte Freunde, kennen sich aus der Schulzeit. Jochen Engert lernten sie in den USA kennen. Die Idee der drei Gründer war, dass es eigentlich keine Idee gab. Sie wollten etwas Echtes machen, einen Mehrwert schaffen, mit dem sie – im wahrsten Sinne des Wortes – Menschen bewegen können.

Das ist ihnen mit dem Flixbus auf jeden Fall gelungen! Die Entscheidung nahm ihnen letztlich die damalige Bundesregierung mit der Liberalisierung des Fernbusmarktes ab. Die Deutsche Bahn ist mittlerweile aus dem Markt ausgestiegen und Flixbus ist heute Monopolist im deutschen Fernbusmarkt. Mit frischem Geld von Investoren erobern sie neben Europa auch die USA, Südamerika und Asien. Flixmobility beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Mitarbeiter weltweit und hat seit seinem Start im Jahr 2011 rund 100 Millionen Menschen in 29 Ländern transportiert.

Berühmte Gründer: Die spannende Welt der Start-ups

Das war nur ein kleiner Ausflug in die spannende Welt der Start-ups, die von ihren Gründern erfolgreich gemacht wurden. Hier gibt es sicher noch viele weitere Geschichten zu erzählen: Die Geschichte von Ingvar Kamprad, Gründer des Möbelkonzerns IKEA; Götz Werner, Gründer und CEO des dm-drogerie-markts; Lidl-Gründer Josef Schwarz; die Brüder Albrecht, deren Aldi-Diskont aus einem Konzept für einen Arme-Leute-Laden entstanden ist; und nicht zu vergessen Adolf Dassler, Gründer des Sportartikelherstellers Adidas.

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