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Welche kreativen Freelancer Du für Dein Startup einstellen solltest

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florian 03 Oct 2019

Niemand hat je behauptet, dass die Gründung eines Startups sehr einfach sei oder dass ein eigenes Unternehmen die Garantie für Ruhm und Reichtum sei. Wenn Du den Prozess realistisch angehst und möglichst viele verschiedene Ressourcen nutzt, ist die Erfolgschance in jedem Fall größer. Und die wichtigste Ressource im Unternehmen sind meistens die Mitarbeiter – oder eben Freelancer.

Um Dein Startup auf den Erfolgsweg zu bringen, sind Freelancer eine der besten Möglichkeiten. Häufig sind diese in der Lage, bestimmte Tätigkeiten schneller und besser auszuführen, als Du es selbst gekonnt hättest – Tätigkeiten, die den Wert Deines Startups erhöhen und die Qualität Deiner Services verbessern.

Warum Dein Startup Freelancer finden sollte

Manchmal hat der Gründer oder die Gründerin in einem bestimmten Bereich nicht die benötigte Expertise. Einige wichtige Aufgaben müssen jedoch mit einem gewissen Niveau an Professionalität durchgeführt werden – der Rückgriff auf jemanden, der mit dieser Tätigkeit sein Geld verdient, ist nötig. Freelancer können hier jederzeit einspringen.

Ein weiterer Grund, warum zum Freelance gegriffen wird, ist der Zeitmangel. Gerade als Gründer und damit vielleicht sogar einziger Mitarbeiter Deines Startups kann die Aufgabenlast erdrückend sein. Zehn Dinge an einem Tag zu erledigen, wobei eigentlich nur Zeit für zwei oder drei Aufgaben ist, ist auf Dauer nicht erstrebenswert.

Welche Freelancer benötigt Dein Startup?

Für Gründer ist eine sorgfältige Abwägung notwendig, bevor sie sich für Freelancing entscheiden: Können sie schnell positive Ergebnisse liefern, ohne zu teuer zu sein? Ein Freelancer sollte immer einen Mehrwert bringen und für die Erreichung der Unternehmensziele relevant sein.

Gründerkonto

Die aktuellen Bedürfnisse Deiner jungen Firma zu erfüllen, steht auch beim Engagement von Freelancern im Vordergrund. Achte ebenso darauf, dass die Arbeit nachhaltig ist und der Freelancer sich voll mit den Werten und Zielen des Startups identifizieren kann. Das solltest Du im Hinterkopf behalten, bevor Du Dich wirklich auf die Suche nach Freelancern begibst. Folgende drei Typen von Freelancern sind derzeit besonders gefragt.

1. Buchhalter

Ein Buchhalter ist der erste Ansprechpartner, wenn es um Aufbewahrungsfristen, Verträge, Rechnungen, Zahlungen und die gesamte Bürokratie geht. Die Aufgaben eines Buchhalters sind vielfältig und können durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen – Zeit, die ein Gründer nicht unbedingt hat.

Die finanziellen und gesetzlichen Angelegenheiten Deines Startups können sich schnell als Full-Time-Job entpuppen, besonders wenn Du bisher keine Kenntnisse in dieser Richtung vorweisen kannst. Ein Grund mehr, sich hier professionelle Hilfe zu holen und beispielsweise online einen Freelancer zu engagieren, der diese Aufgaben händelt.

2. Marketing-Experte

Ein guter „Marketer“ wird dafür sorgen, dass Deine Geschäftsidee die Anfangsphase gut übersteht und Dein Startup zu mehr Umsätzen kommt. Der Experte sollte neue, potenzielle Kunden finden und diese letztlich vom Kauf überzeugen.

Wenn Du einen Freelancer online findest, der sich auf Marketing spezialisiert hat, dann wird Dir die Generierung von Leads deutlich leichter fallen. Auch Umsätze lassen sich leichter einfahren mit einem echten Experten an seiner Seite – sofern Du nicht selbst schon das nötige Marketing-Wissen mitbringst.

Zusätzlich dazu können Freelance-Marketer ganze Strategien erstellen, beispielsweise für die bessere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen wie Google. Die organische Kundenakquise kann so weiter vorangetrieben werden und Deine Geschäftsidee bleibt im Gedächtnis der Internet-User hängen.

3. Copywriter & Web Developer

Wenn Du nicht schon eine Webseite hast (oder die Fähigkeiten zur Erstellung hast), sollte die Suche nach einem Web Developer als Freelancer höchste Priorität für Dein Startup haben. Heutzutage ist die Internet-Präsenz mitentscheidend für den Unternehmenserfolg. Deshalb solltest Du hier professionelle Hilfe an Bord holen, um beispielsweise Deinen Content für Suchmaschinen zu optimieren.

Auf Deiner Webseite ist es wichtig, interessante Informationen zu Deiner Branche und Deinem Angebot bereitzustellen. Auch auf Keywords sollte geachtet werden. Dank hochwertiger Inhalte wirst Du langfristig gesehen mehr und mehr Besucher über Google & Co. zu Deiner Seite locken.

Bei der Suche nach einem Copywriter solltest Du also besonders sorgfältig vorgehen. Attraktive, ausreichend detaillierte und gute Inhalte werden Dir enorm weiterhelfen, wenn es um die Gewinnung potenzieller Kunden geht.

Warum Freelancer Jobs vergeben und nicht einfach Mitarbeiter einstellen?

Eine gute Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Denn die Suche nach zuverlässigen und guten Freelancern gestaltet sich oftmals schwierig. Deshalb greifen viele Startups auch bevorzugt nicht auf Freelancer zurück, sondern stellen Mitarbeiter ein.

Auch wenn der potenzielle Mehrwert von Freelancern klar zu sein scheint: Startups fühlen sich oftmals nicht wohl damit, auf diese Möglichkeit zurückzugreifen. Doch gegen diese Einstellung sprechen eine Reihe von Gründen, wie die folgende Liste. Freelancer online engagieren, anstatt klassisch Mitarbeiter einzustellen? Das geht!

Freelancer sind einfacher zu managen

Einen „normalen“ Arbeitnehmer unter Vertrag zu nehmen, ist mit einer Menge Bürokratie und gesetzlichen Pflichten verbunden. Es ist dann an Dir, die nötigen Vorkehrungen zu treffen und dafür zu sorgen, dass Dein Unternehmen zu 100 Prozent alle legalen Richtlinien einhält. Bei Freelancern ist das anders.

Dank Freelancing kannst Du mehr oder minder komplett auf alle bürokratischen Schritte verzichten – schließlich muss sich der Freelancer selbst beim Finanzamt anmelden und seine Steuern bezahlen. Außerdem sind Freelancer nicht einmal zwingend teurer als normale Angestellte. Gerade im digitalen Bereich können Aufträge von überall auf der Welt durchgeführt werden. Heißt auch: Eventuell findest Du sogar einen Freelancer, der gerade in einer Region lebt, in der die Lebenshaltungskosten deutlich geringer sind.

Die meisten Jobs für Freelancer können überall ausgeführt werden

Wie wir bereits beschrieben haben: Die Einsatzbereiche von Freelancern in jungen Startups sind oft im Marketing, der Buchhaltung und der Erstellung von Content. In der digitalen Ära sind alle diese Tätigkeiten nur mit einem Laptop und Internet möglich.

Freelancer können demnach einfach so arbeiten, ohne Arbeitsplatz in Deinen Büros, ohne langfristige Arbeitsverträge usw.. Somit wird kein Kapital an einer bestimmten Stelle gebunden, Du bleibst flexibel.

Heutzutage ist es schlicht nicht mehr nötig, gemeinsam in einem Büro zu sitzen, um zusammen arbeiten zu können. Gerade kleine Startups ohne feste Büroräume sollten also in Erwägung ziehen, mit Freelancern zu arbeiten.

Freelancer sind flexibel und für kurzfristige Aufträge wertvoll

Bei klassischen Mitarbeitern ist klar: Diese wollen eine möglichst große Arbeitsplatzsicherheit und gute Arbeitsbedingungen. Für Freelancer spielen diese Aspekte keine Rolle, da sie ihre Arbeit selbst organisieren.

Normalerweise arbeiten Freelancer nur für kurze Zeit mit einem bestimmten Kunden zusammen. Möglich wird dies dadurch, dass sie ständig auf der Suche nach neuen Aufträgen sind und somit nicht von einem bestimmten Arbeitgeber sind – genauso wenig wie Du von einem bestimmten Freelancer abhängig bist. Dies ist wohl der größte Vorteil von Freelancern.

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