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Freelancer-Plattformen: Wie Du als Freelancer neue Kunden und Aufträge gewinnst

Yasmin
Yasmin Oktober 2020 8 Min

Inhaltsverzeichnis

Neue Kunden zu gewinnen, steht für jeden Unternehmer im Fokus. Während große Konzerne, aber auch kleine und mittlere Unternehmen eigene Mitarbeiter für Marketing und Vertrieb beschäftigen, stehst Du als Freelancer ganz alleine vor der Herausforderung, neben Deiner eigentlichen Arbeit neue Kunden und Aufträge an Land zu ziehen. Du genießt zwar das Privileg, Projekte selbstständig und unabhängig von Ort und Zeit durchzuführen. Diese Freiheit hat allerdings den Preis, dass Du Dich rechtzeitig um neue Jobs kümmern musst, damit Du am Ende eines Projekts nicht ohne Folgeauftrag dastehst. Vielleicht verfügst Du über ausreichende Rücklagen und kannst auftragsfreie Phasen auch mal überbrücken. Um Deine Liquidität langfristig sicher zu stellen, Deine betrieblichen Fixkosten zu begleichen oder mögliche Investitionen zu tätigen, verschaffen Dir geplante Aufträge allerdings deutlich mehr Sicherheit. Freelancer-Plattformen sind eine Möglichkeit, neue Aufträge zu finden. Darüber hinaus gibt es weitere Alternativen, Dich und Deine Arbeit erfolgreich zu vermarkten, um neue Kunden und Projekte zu gewinnen.

Was zeichnet Freelancer aus?

Unabhängig von der Art ihrer Tätigkeit bieten Freelancer ihre Leistungen als freie Mitarbeiter – häufig über Freelancer-Plattformen – an. Im Rahmen von Dienst-, Werk-, oder Honorarverträgen erhalten sie Aufträge von ihrem Kunden, die sie selbstständig, unabhängig vom Auftraggeber sowie zeitlich und örtlich flexibel erledigen. Ihre Auftraggeber sind ihnen gegenüber nicht weisungsbefugt und sie sind nicht in die unternehmerischen Strukturen ihres Auftraggebers eingebunden. Sie erhalten kein festes Gehalt, sondern werden je nach Vereinbarung pauschal oder nach Stunden bezahlt. Freelancer arbeiten in der Regel für mehrere Kunden bzw. Auftraggeber. Die Zusammenarbeit ist meist auf eine Projekt oder auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Entsprechend sind sie selbst dafür verantwortlich, sich rechtzeitig um Folgeprojekte, neue Aufträge und neue Kunden zu kümmern.

Abgrenzung zu Freiberuflern

Der Freiberufler ist ebenfalls selbstständig tätig. Im Gegensatz zum Freelancer arbeitet der Freiberufler aber in einem der sogenannten Katalogberufe und übt eine wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit aus, die dem Wohl der Allgemeinheit dienst. Welche Berufe dazu gehören, ist in § 18 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass Freiberufler von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit sind.

Wie kommst Du als Freelancer an neue Aufträge?

Wie jeder Selbstständige bist Du als Freelancer selber dafür verantwortlich, Dich und Deine Leistungen zu vermarkten und Dich um neue Kunden und Aufträge kümmern. Hierfür hast Du online und offline verschiedene Möglichkeiten.

Freelancer-Plattformen

Zahlreiche Unternehmen, Gründer und Start-ups suchen freie Mitarbeiter für eine zeitlich begrenzte Projektarbeit. So holen sie sich auf Honorarbasis Kompetenzen an Bord, die sie benötigen, ohne ihr Budget mit zusätzlichen Lohnnebenkosten zu belasten. Als Freelancer bist Du eigentlich ständig auf der Suche nach Projekten und neuen Auftraggebern. Freelancer-Plattformen bilden hier die Schnittstelle und bringen Auftraggeber und Auftragnehmer zusammen. Es gibt zahlreiche Freelancer-Plattformen in den unterschiedlichsten Ausprägungen mit unterschiedlichen Preismodellen, für spezielle Branchen oder Berufsgruppen, national und international für die langfristige Zusammenarbeit oder kurze Jobs. Hier findest Du als Freelancer Aufträge, die sowohl zu Deinen Qualifikationen als auch zu Deinen Preisvorstellungen passen.

Als Freelancer hast Du natürlich ein großes Interesse daran, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Ein Auftraggeber, der Jobs über einen längeren Zeitraum anbietet oder bei Bedarf immer wieder auf Dich zukommt, ist natürlich Gold wert. Trotzdem wirst Du immer wieder kurzfristig freie Kapazitäten zur Verfügung haben. Die passenden Jobs findest Du beispielsweise bei bloggerjobs.de oder bei fiverr. Freelancer-Plattformen wie der Onlinemarktplatz fiverr bietet Freelancern die Möglichkeit, ihre digitalen Dienstleistungen weltweit anzubieten. Unternehmen können die Dienstleistungen wie Übersetzungen, Texterstellung, Grafikdesign, Videobearbeitung und Programmierung bereits ab 5 US Dollar in Anspruch nehmen.

Zu den bekanntesten Freelancer-Plattformen im deutschsprachigen Raum gehören freelance.de, twago, projektwerk, Gulp und freelancermap. In der Regel zahlen die Auftraggeber für die Veröffentlichung ihrer Aufträge. Für Auftragnehmer ist die Anmeldung bei Freelancer-Plattformen wie projektwerk, freelancermap oder freelance.de dann meist kostenlos. Bei projektwerk beispielsweise kannst Du als Freelancer aus über 5.000 Projekten auswählen. Dazu legst Du Dir ein Profil an und trittst bei Interesse direkt in Kontakt mit potenziellen Auftraggebern. Die Konkurrenz ist hier allerdings groß. Leider nutzen viele Auftraggeber diese Situation, um die Preise zu drücken. Hier läufts Du schnell Gefahr, Dich und Deine Arbeit unter Preis zu verkaufen. Mehr Sichtbarkeit für Dein eigenes Profil erhältst Du über ein kostenpflichtiges Upgrade.

Andere Freelancer-Plattformen wie twago oder upwork managen den gesamten Prozess angefangen bei der Beauftragung über die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bis hin zur Zahlungsabwicklung.

Klassische Jobportale bieten natürlich auch Jobs für Freelancer an. Gulp hat sich beispielsweise auf die Vermittlung freier Mitarbeiter spezialisiert.

Eine gute Übersicht inklusive einer kurzen Beschreibung der Plattformen für Freelancer findest Du beispielsweise auf der Website von Freelance Start.

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Die Vorteile des Geschäftskonto für Freelancer

Deine eigene Website neben den Freelancer-Plattformen

Deine eigene Website ist von hoher strategischer Bedeutung für Deinen Erfolg als Freelancer. Hier hast Du die Möglichkeit, potenziellen Interessenten Dich und Dein Leistungsspektrum zu präsentieren. Nutze Deine Website, um Deine Kompetenzen herauszustellen und mach Besuchern klar, was Dein Angebot von anderen unterscheidet. Darüber hinaus kannst Du Deine Website mit Content aufwerten, der Deinen Lesern einen echten Mehrwert bietet und gleichzeitig Deine Expertise auf Deinem Gebiet deutlich macht. Präsentiere, wenn möglich Arbeitsproben, sodass sie sich einen Eindruck über Deine Arbeit verschaffen können und kröne Deinen Webauftritt mit Kundenbewertungen und Referenzen. Mache es Deinen Kunden leicht, über die Website mit Dir in Kontakt zu treten. Möglicherweise können sie bestimmte Leistungen sogar gleich online buchen oder Termine vereinbaren.

Deinen hochwertigen Content optimierst Du mithilfe von SEO-Maßnahmen auf die entscheidenden Keywords. So stellst Du sicher, dass Nutzer über die Suchmaschinen auf Deine Seite gelangen und dort genau das finden, was sie suchen.

Social-Media-Marketing

Soziale Netzwerke sind weder im Privatleben noch im geschäftlichen Umfeld wegzudenken. Nutze die Reichweite von Facebook, Instagram, Twitter, Xing oder LinkedIn, um Kunden, Auftraggeber und Interessenten auf Dich und Deine Leistungen aufmerksam zu machen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Gib Dir und Deiner Arbeit ein Gesicht, mach Kunden und Interessenten zu echten Fans und Follower. Auf diese Weise kannst Du ihr Netzwerk und ihre unabhängige Meinung nutzen, um Deine Bekanntheit zu steigern und die Qualität Deiner Arbeit zu belegen. Welche Social-Media-Plattformen sich für Dich eignen, hängt davon ab, welche Ziele Du verfolgst und wo Du Deine Zielgruppe am ehesten antriffst. Unabhängig davon gilt: Social Media lebt vom Mitmachen. Sei präsent, reagiere zeitnah auf Fragen und Kommentare und versteck Dich vor allem nicht bei negativem Feedback.

Empfehlungen und Online-Bewertungen

Nichts ist wertvoller für Dich und Deine Arbeit als Empfehlungen zufriedener Kunden. Ob offline beispielsweise im Rahmen von Networking Events oder online auf Deiner eigenen Website oder in Deinen Social-Media-Profilen. Auftraggeber und Kunden vertrauen auf unabhängige Bewertungen und Empfehlungen. Online suchen sie häufig gezielt danach, bevor sie einen Auftrag vergeben. Als Auftragnehmer kannst Du mithilfe von Online-Bewertungen wie Google Rezensionen oder Trustpilot und einem guten Bewertungsmanagement weitere Aufträge und Kunden gewinnen.

Weitere Marketing-Maßnahmen

Die eigene Website, Social Media und Online-Bewertungen sind vergleichsweise günstige Möglichkeiten, Kundenakquise zu betreiben und neue Aufträge an Land zu ziehen. Wer ein größeres Marketing-Budget zur Verfügung hat, kann natürlich auch auf weitere klassische Maßnahmen wie bezahlte Anzeigen im Internet, Print oder TV oder Messeauftritte nutzen, um sich bekannt zu machen und seine Leistungen potenziellen Auftraggebern zu präsentieren.

Vergleichbar mit einer Initiativbewerbung ist die gezielte Ansprache ausgewählter Kunden ebenfalls eine Möglichkeit, neue Aufträge und Kunden zu akquirieren. Diese direkte Kundenakquise ist im Vergleich zum Nutzen allerdings mit einem hohen Rechercheaufwand bei der Suche nach potenziellen Kunden und einer detaillierten Vorbereitung verbunden.

Business Networking

Xing und LinkedIn sind die beiden TOP-Business-Plattformen im B2B-Bereich, auf denen Du als Freelancer auf jeden Fall ein Profil haben solltest. Darüber hinaus gibt es on- und offline weitere gute Möglichkeiten. Du kannst Business-Netzwerke wie Business Clubs, Berufs- und Interessenverbände, Charity-Verbände oder auch Sport- und Freizeitvereine wie der Golf- oder Tennisclub nutzen, um Kontakte zu knüpfen und auf diesem Wege neue Kunden und Aufträge zu gewinnen. Ob Barcamps, Workshops, ein Stammtisch am Abend oder eine Fachtagung: Nutze die Gelegenheit, einen persönlichen, professionellen und kompetenten Eindruck bei potenziellen Auftraggebern zu hinterlassen.

Beim Business Networking geht es immer um Geben und Nehmen. Nicht jeder Kontakt führt automatisch zu einem neuen Auftrag. Bau Deine Beziehungen besser langsam über den Austausch von Wissen und beruflichen Erfahrungen auf. Darüber hinaus ist die Beziehungspflege von großer Bedeutung: Bleibe in Kontakt und tausche Dich regelmäßig aus.

Stundensatz Freelancer

Als Freelancer hast Du deutlich höhere Ausgaben als ein Festangestellter. Neben der Deckung Deiner betrieblichen Fixkosten, musst Du auch auftragsfreie Zeiten, die Du mit Kundenakquise, Marketing, Buchhaltung oder Weiterbildung verbringst, mit einkalkulieren. Zusätzlich solltest Du in der Lage sein, Rücklagen für Steuerrückzahlungen oder notwendige Investitionen zurück zu legen. Diese Faktoren musst Du bei der Kalkulation Deines Stundensatzes entsprechend berücksichtigen. Orientiere Dich dabei auch an markt- und branchenüblichen Preisen sowie Deiner Berufserfahrung.

Geschäftskonto für Freelancer

Freelancer sind zwar nicht verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Wer sich die Arbeit bei seiner Steuererklärung oder einer Betriebsprüfung, bei denen Du sämtliche geschäftliche Transaktionen sauber nachweisen musst, ist gut beraten, mithilfe eines Geschäftskontos, private und geschäftlich Buchungen sauber voneinander zu trennen. Mit dem Penta Online Geschäftskonto speziell für freie Mitarbeiter verwaltest Du Deine Finanzen einfach und übersichtlich. Es vereinfacht Deine Buchhaltung und ermöglicht es Dir, SEPA-Zahlungen sowie auch Sammelüberweisungen auszuführen. Dank Echtzeitbenachrichtigungen behältst Du jederzeit die Kontrolle über Dein Finanzen und kannst Dich auf Deine Aufgaben als Freelancer und die Kundenakquise beispielsweise über Freelancer-Plattformen konzentrieren.

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