GbR gründen: Was Du über die Gründung dieser Rechtsform wissen musst

Jeannine Klein
Jeannine Klein Oktober 2019 15 Min

Inhaltsverzeichnis

Bei der Gründung eines Unternehmens musst Du Dich für eine Rechtsform entscheiden. Wenn Du Dich ohne große Umstände gemeinsam mit weiteren Gründern zusammentun willst, bietet es sich an, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Abkürzung GbR, zu gründen und die GbR Vorteile zu nutzen. Die GbR ist ideal für jede unkomplizierte Form der Geschäftspartnerschaft beispielsweise für Kleingewerbetreibende, Freiberufler oder Arbeitsgemeinschaften. Die Gründung und Führung eines Unternehmens als GbR ist vergleichsweise simpel und Du benötigst kaum Startkapital. Besondere Formalitäten sind nicht erforderlich. Eine mündliche Vereinbarung zwischen den Gesellschaftern ist ausreichend. Allerdings ist ein schriftlicher Vertrag im Geschäftsleben grundsätzlich empfehlenswert. Obwohl keine Mindesteinlage vorgeschrieben ist, entstehen beim GbR Gründen natürlich Kosten, die Du und Deine Gründungspartner berücksichtigen müsst. Informiere Dich jetzt, ob die GbR Rechtsform passend für Dein Unternehmen ist und welche Alternativen Du hast.

Falls Du noch völlig unschlüssig bist oder Du einen großen Überblick über jegliche Rechtsformen in Deutschland gewinnen möchtest, wird Dir folgende Übersicht mit allen Unternehmensformen helfen:

Einfach erklärt: Was ist eine GbR und was bedeutet GbR?

Per Definition handelt es sich bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) um eine Personengesellschaft. Bei dieser Rechtsform stehen die beteiligten Gesellschafter im Fokus. Für die Gründung einer GbR in Deutschland werden mindestens zwei natürliche oder juristische Personen als Gesellschafter benötigt. Alle Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt auch mit ihrem Privatvermögen. Bei der Buchhaltung ist eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ausreichend. Die GbR ist umsatz- und gewerbesteuerpflichtig. Bei der Einkommensteuer und der Erbschaftssteuer werden die Gesellschafter anteilig besteuert. Eine Kapitaleinlage ist üblich, aber keine Voraussetzung. Entsprechend sind die Gründungskosten der GbR Rechtsform sehr gering. Anfallende Kosten entstehen Dir lediglich bei der Anmeldung beim Gewerbeamt. Ein Vertrag für diese Rechtsform ist nicht verpflichtend. Die Grundlage stellt in der Regel ein formfreier GbR Gesellschaftsvertrag dar.

Wie kann ich eine GbR gründen?

Mit Gründung einer GbR startest Du mit geringen Kosten und ohne großen organisatorischen Aufwand in das Geschäftsleben. Wer sich nicht als Einzelunternehmer selbstständig machen möchte, schließt sich mit weiteren Gründern zusammen, um ein wirtschaftliches Vorhaben in die Tat umzusetzen. Bei diesem Zusammenschluss entsteht automatisch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Die gesetzlichen Regelungen, denen Du als Gesellschafter verpflichtet bist, findest Du im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 705 bis 740. Die GbR wird daher auch als BGB Gesellschaft bezeichnet.

Die notwendigen Schritte beim GbR Gründen

Die Gründung erfolgt unkompliziert und schnell, außerdem sind die Gründungskosten gering. In nur wenigen Schritten können Du und Deine Mitgesellschafter eure GbR anmelden und somit eine GbR gründen.

Schritt 1: Grundlegende Fragen klären – GbR Bedeutung

Im ersten Schritt legen die Gesellschafter die Grundlagen der GbR fest. Die folgenden Punkte sollten dabei geklärt werden:

  • Was ist der Unternehmenszweck?
  • Wer sind die Gesellschafter?
  • Wer wird Geschäftsführer der GbR?
  • Wie viel Startkapital benötigt Ihr und wer bringt welche Anteile zur Gründung ein?
  • Wie werden Gewinne und Verluste verteilt?
  • Wie sieht es mit der GbR Haftung aus?

Mit diesen Basisinformationen geht es weiter zum Namen der BGB Gesellschaft.

Schritt 2: GbR Namensgebung

Eine GbR sieht vor, dass die Vor- und Nachnamen aller Gesellschafter im Namen der Firma auftauchen müssen. Wird der GbR Name dadurch zu lang, genügt auch die Nennung aller Nachnamen. Kreative Wortschöpfungen sind in der Regel nicht erlaubt, können aber im Einzelfall mit dem Gewerbe- oder Finanzamt abgesprochen werden.

Schritt 3: Endgültiger Gesellschaftsvertrag GbR und Geschäftsführung GbR

Beim GbR Gründen ist die Erstellung eines formfreien Gesellschaftsvertrags ausreichend. Vorlagen, die Dir als Orientierung dienen, findest Du beispielsweise bei den Industrie- und Handelskammern oder den Handwerkskammern. Diese Vorlagen können Du und Deinen Gesellschafter den individuellen Bedürfnissen entsprechend anpassen. Der Vertrag regelt beispielsweise die Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse der einzelnen Gesellschafter oder ihr Gehalt in Form von monatlichen Privatentnahmen. In der Regel liegen die Aufgaben der Geschäftsführung einer GbR wie die Buchhaltung oder die geschäftliche Korrespondenz in den Händen aller Gesellschafter. Bei der Vertretung nach außen geht es um die Befugnis, um Rechtsgeschäfte mit Dritten abschließen zu dürfen. Hier müssen, sofern es nicht anders im Gesellschaftervertrag geregelt ist, alle Gesellschafter zustimmen. Je klarer die Regelungen, desto besser. Um sicher zu stellen, dass es später keine Konflikte oder rechtlichen Probleme gibt, lasst den Vertrag vor Unterzeichnung von einem kompetenten und unabhängigen Rechtsberater überprüfen.

Schritt 4: GbR Steuern – Anmeldung beim Gewerbe- und Finanzamt

Verfolgt eure Firma als GbR einen gewerblichen Zweck, führt Euch nach Zustimmung und Unterschrift des Gesellschaftsvertrags der nächste Schritt zum Gewerbeamt. Dabei muss sich jeder Gesellschafter beim Gewerbeamt anmelden. Das Gewerbeamt kümmert sich in der Regel um die Weitergabe eurer Daten an das Finanzamt, damit Ihr eine Steuernummer für die GbR erhaltet und die GbR anmelden könnt.. Als natürliche Person ist jeder Gesellschafter einkommensteuerpflichtig. Die Höhe der Einkommensteuer orientiert sich am Gewinnanteil, der dem jeweiligen Gesellschafter zugeordnet wird. Darüber hinaus führt die GbR die Umsatzsteuer für Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19 Prozent oder den ermäßigten Satz von 7 Prozent ab. Entsprechend ist sie auch vorsteuerabzugsberechtigt.

Freiberufler gelten nicht als Gewerbetreibende. Die GbR Rechtsform agiert ohne Gewerbeanmeldung und ist entsprechend von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit. Bei Zusammenschlüssen von Freiberuflern entfällt der Schritt zum Gewerbeamt und Ihr müsst Euch selbst beim Finanzamt um eine Steuernummer kümmern.

Eintrag in das Handelsregister

Eine GbR wird nicht im Handelsregister angemeldet. Allerdings wird sie automatisch zur offenen Handelsgesellschaft (OHG), wenn ihre Gesellschafter ein Handelsgewerbe betreiben. Es handelt sich laut Handelsgesetzbuch (HGB) § 1 Abs. 2 um ein Handelsgewerbe, wenn das Unternehmen „nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert“. Das Gleiche gilt, sobald die GbR die Umsatzgrenze von 500.000 Euro pro Jahr erreicht.

Schritt 5: Geschäftskonto eröffnen

Als Gesellschafter der sogenannten BGB Gesellschaft seid Ihr nicht verpflichtet, ein Geschäftskonto zu eröffnen und benötigt es auch nicht, um Stammkapital zu hinterlegen. Dennoch ist die Eröffnung eines Online Geschäftskontos unbedingt empfehlenswert. Ihr haftet persönlich und unbeschränkt auch mit eurem Privatvermögen. Um so entscheidender ist es für Euch, sämtliche privaten Ein- und Ausgaben sauber von geschäftlichen Transaktionen zu trennen.

Schritt 6: Aufnahme des Geschäfts

Im letzten Schritt werden alle weiteren Schritte unternommen, um in Zukunft geschäftsfähig zu sein. Dazu gehört neben der Akquise auch die erfolgreiche Vermarktung, beispielsweise durch die Gestaltung eurer eigenen Unternehmenswebsite.

Das ideale Geschäftskonto für Deine GbR

GbR gründen: Die Vorteile

Warum eine GbR gründen? Viele Unternehmer reizt die Gründung einer BGB Gesellschaft vor allem deshalb, weil kein Stammkapital zur Gründung vorhanden sein muss. Die Gründungskosten fallen vergleichsweise gering aus. Die Kosten für die Anmeldung beim Gewerbeamt variieren je nach Gemeinde zwischen 15 und 65 Euro. Gegebenenfalls entstehen noch Kosten für die Rechtsberatung bei der Erstellung des Gesellschaftervertrags. Bedenke aber, dass Du und Deine Mitgesellschafter mit dem Privatvermögen haften.

Weitere GbR Vorteile sind:

  • Die Gründung einer GbR ist mit einem geringen organisatorischen Aufwand verbunden: Es müssen nur wenige Formalitäten beachtet werden, um die Rechtsfähigkeit der GbR zu gewährleisten.
  • Es muss kein Startkapital hinterlegt werden: Damit fallen vergleichsweise nur geringe Kosten beim Gründen einer GbR an.
  • Die GbR ist nicht zur doppelten Buchhaltung und auch nicht zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet: Die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist ausreichend.
  • Du bist nicht verpflichtet eine GbR Handelsregister Eintragung vornehmen zu lassen.
  • Verluste können Du und Deine Mitgesellschafter vergleichsweise unkompliziert mit eigenem Kapital ausgleichen.

GbR gründen: Die Nachteile

Die Gründung einer GbR hat aber auch ihre Nachteile:

  • Beim GbR Gründen sind mindestens zwei Gesellschafter nötig. Die Gründung einer GbR als Einzelunternehmer ist also nicht möglich.
  • Die GbR Gesellschafter haften mit ihrem privaten Vermögen für Verluste, was besonders in der Anfangsphase zu Schwierigkeiten führen kann. Die GbR Haftung ist nicht beschränkt.
  • Das fehlende Stammkapital verringert das Ansehen bei Kapitalgebern und erschwert somit die Suche nach Investoren. Für Start-ups ist die GbR Rechtsform daher wenig empfehlenswert.
  • Sobald ein GbR-Unternehmen über 500.000 Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet, wird sie vom Gesetz als Handelsgesellschaft gewertet und muss in eine offene Handelsgesellschaft (OHG) umgewandelt werden. Im Unterschied zur Gesellschaftsform der GbR ist die OHG eine Handelsgesellschaft.
  • Bei der Namensgebung sind Deine kreativen Möglichkeiten eingeschränkt: Fantasie-, Branchen oder Tätigkeitsbezeichnung sowie Markennamen im Firmennamen einer GbR sind Kleingewerbetreibenden zwar gestattet, die Industrie- und Handelskammern empfehlen allerdings, immer mit dem Vor- und Nachnamen aller Gesellschafter aufzutreten, auch wenn dazu keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

Schreckt Dich die persönliche Haftung als Gesellschafter einer GbR ab oder rechnest Du in vergleichsweise kurzer Zeit mit einem Umsatz in Höhe von über 500.000 Euro, ist die GbR Rechtsform nicht gut geeignet. Du kannst sie zwar in eine andere Rechtsform umwandeln, dieser Wandel ist aber natürlich mit Aufwand und Kosten verbunden. Alternativ bieten sich mehrere Gesellschaftsformen wie die OHG, GmbH oder die Unternehmergesellschaft (UG) an.

GbR in andere Rechtsformen umwandeln

Wer seine GbR zu einem späteren Zeitpunkt in eine andere Rechtsform umwandelt, muss die Vorgaben des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) beachten. Hier hilft Dir ein Steuerberater dabei, das Risiko hoher GbR Steuern und Steuernachzahlungen zu vermeiden.

GbR oder GmbH gründen?

Als Kapitalgesellschaft bringt die GmbH den Vorteil mit, dass sich die Haftung auf das Firmenkapital beschränkt. Die GbR Haftung belastet im Falle der Insolvenz das Privatvermögen.Allerdings benötigest Du zur Gründung ein Startkapital von 25.000 Euro, das bar oder auch als Sacheinlage hinterlegt werden kann. Diese Summe steht Gründern meist nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ist der Gründungsprozess im Vergleich zur BGB Gesellschaft deutlich aufwendiger, nimmt mehr Zeit in Anspruch und ist mit Kosten in Höhe von bis zu 900 Euro verbunden.

GbR oder Unternehmergesellschaft gründen?

Eine gute Alternative für Gründer, denen das Stammkapital fehlt und die kein Fremdkapital aufnehmen möchten, ist die Gründung einer Unternehmergesellschaft (UG). Sie ist eine Sonderform der GmbH, die 2008 in Deutschland eingeführt wurde. Die beiden Unternehmensformen gelten als Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung und gleichen sich in vielen Punkten. Der wohl wichtigste Unterschied für Gründer: Bei einer GmbH benötigst Du ein Startkapital von mindestens 25.000 Euro. Bei Gründung einer UG ist nur ein Stammkapital von einem Euro notwendig. Die UG wird daher auch „Mini-GmbH“ oder „1-Euro-GmbH“ genannt.

Ein weiterer Unterschied ist, dass 25 Prozent des Jahresgewinns als Rücklage zurückbehalten werden müssen. Hat diese Rücklage eine Höhe von mindestens 25.000 Euro erreicht, muss die UG in eine GmbH umgewandelt werden.

Ist die GbR Rechtsform die passende für Deine Unternehmensgründung?

Die BGB Gesellschaft ist ideal für jede unkomplizierte Form der Geschäftspartnerschaft beispielsweise für Kleingewerbetreibende, Freiberufler oder Arbeitsgemeinschaften. Aber auch für Zusammenschlüsse als Immobilien GbR beziehungsweise vermögensverwaltende GbR, um eine Immobilie gemeinsam zu erwerben eignet sich die Rechtsform. Aber auch zur Vermögensverwaltung in der Familie stellt die GbR neben der KG die ideale Rechtsform dar. Welche Rechtsform die richtige ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie der Anzahl der Gründer, dem verfügbaren Eigenkapital, der Risikobereitschaft und den unternehmerischen Zielen ab und kann somit pauschal nicht beantwortet werden. Entscheidend ist, dass die Wahl der Rechtsform bereits im Vorfeld der Gründung gut durchdacht ist, da sie die finanziellen, steuerlichen und wirtschaftlichen Aspekte eines Unternehmens beeinflusst. Die Änderung einer Rechtsform ist zwar möglich, aber in der Regel mit einem hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden.

Vorteile und Nachteile der GbR

Die Gründung einer GbR hat ihre Vorteile. Sie gestaltet sich relativ unkompliziert. Ein schriftlicher Vertrag ist nicht verpflichtend, jedoch wie in allen Bereichen des Geschäftslebens zu empfehlen. Du bist nicht zur doppelten Buchhaltung verpflichtet – eine einfache EÜR ist ausreichend. Die Kosten für die GbR sind recht gering: Du benötigst kein Stammkapital, sondern lediglich die Gebühren für die Gewerbeanmeldung der GbR sowie optimalerweise Gebühren für einen Rechtsanwalt. Gute Beispiele, bei denen sich die GbR lohnt, sind Kleingewerbetreibende, Freiberufler, Praxis- oder Arbeitsgemeinschaften.

Der Nachteil ist, dass Du mindestens einen Mitgesellschafter brauchst, wenn Du eine GbR gründen möchtest. Da es sich bei der GbR um eine Personengesellschaft handelt, haften Du und Deine Mitgesellschafter mit dem privaten Vermögen. Steigt der Umsatz auf jährlich über 500.000 Euro, muss die GbR in eine OHG oder GmbH umgewandelt werden. Dieser Wandel ist sowohl mit Kosten als auch mit hohem organisatorischen Aufwand verbunden. Die Gbr Haftung bezieht sich auf das gesamt Privatvermögen und stellt somit auch einen Nachteil dar.

Alternativen zum Gründen einer GbR

Alternative Rechtsformen sind die GmbH oder die UG. Die GmbH genießt ein hohes Ansehen am Kapitalmarkt und die Haftung ist auf das Firmenkapital beschränkt. Allerdings ist für die Gründung ein Startkapital von 25.000 Euro erforderlich.

Die UG ist eine Sonderform der GmbH und kann bereits mit nur einem Euro Startkapital gegründet werden. Damit ist sie zunächst ein gute Alternative, um einerseits die Haftung zu beschränken und andererseits kein Stammkapital einbringen zu müssen. Bei der Gründung musst Du allerdings bedenken, dass Du 25 Prozent des Jahresgewinns als Rücklage zurückbehalten musst. Hat diese Rücklage eine Höhe von mindestens 25.000 Euro erreicht, musst Du die UG in eine GmbH umwandeln. Auch hier ist der Wandel wieder mit Kosten und organisatorischen Aufwand verbunden.

Tipps zum GbR gründen

Der organisatorische Aufwand zur Gründung und Führung einer GbR ist vergleichsweise gering. Das befreit Dich und Deine Mitgesellschafter aber nicht von der Aufgabe, Deine Buchhaltung ordentlich und übersichtlich zu gestalten. Die GbR unterliegt zwar nicht der Pflicht zur doppelten Buchführung. Dennoch solltest Du die vorbereitenden Arbeiten, die für die Erstellung einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung anfallen, nicht unterschätzen und Deine Finanzen jederzeit auf dem aktuellsten Stand halten. Wer sich regelmäßig die Zeit nimmt, Rechnungen und Belege zu sortieren, spart am Ende jede Menge Zeit und Nerven bei der GbR Steuererklärung. .

Die optimale Lösung für die Finanzen Deiner GbR

Hast Du Dich für die GbR Rechtsform entschieden, solltest Du Dich mit einer möglichen Lösungen für Deine Unternehmensfinanzen befassen. Neben der GbR bietet Penta auch allen weiteren deutschen Rechtsformen passende Banking-Produkte an. Denn wir wollen jedem Unternehmer die Möglichkeit geben, von einfachem Business Banking zu profitieren. Das Penta Online Geschäftskonto unterstützt Dich dabei, die Finanzen Deiner GbR komplett digital zu verwalten.

Innerhalb von 15 Minuten lässt sich Dein Penta-Konto eröffnen. Bereits nach 48 Stunden steht es Dir und Deinem weiteren Gesellschafter vollumfänglich zur Verfügung. Neben dem Hautkonto besteht auch die Möglichkeit, weitere Unterkonten einzurichten, um Zahlungsströme bei Bedarf aufzuteilen. Auch Reserven für Steuern und Rücklagen für zukünftige Investitionen können hier zurückgelegt werden. Jedes Haupt- und Unterkonto verfügt über eine separate IBAN und vollumfängliche Zahlungsmöglichkeiten. Dein Gesellschafter und Du behaltet außerdem dank Ausgaben-Management den Überblick über sämtliche Transaktionen. Auch Belege, Notizen und Kategorien lassen sich den Zahlungen hinzufügen, um die Finanzaufgaben zu erleichtern.

Bei Penta erhältst Du VISA Debitkarten für Dich, Deinen weiteren Gesellschafter oder Mitarbeiter. Die Aufgaben rund um die Unternehmensfinanzen musst nicht nur Du allein übernehmen. Involviere Dein Team und stelle sicher, dass kleine Anschaffungen auch durch zusätzliche Team-Karten gemacht werden können. Du behältst die Kontrolle über Benachrichtigungen in Echtzeit und individuelle Zahlungslimite.

Auch wenn sich die Aufgaben der Buchhaltung für Deine GbR in Grenzen halten werden, hast Du dennoch die Möglichkeit, diese deutlich zu vereinfachen. Bei Penta ermöglichen wir die Integration des Penta-Kontos in Deiner genutzten Buchhaltungssoftware. So werden die Transaktionen Deiner GbR automatisch synchronisiert und Du musst keine manuellen Erfassungen mehr vornehmen. So sparst Du nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Penta bietet Dir und Deinem Gesellschafter umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten wie SEPA-Zahlungen, Sammelüberweisungen oder Auslandszahlungen in 35 Währungen an. Schließlich benötigt Dein Unternehmen mit Sicherheit unterschiedliche Zahlungsmethoden. Wenn Du einen Point-of-Sale betreibst, hast Du die Möglichkeit, ein günstiges Kartenterminal von unserem Partner SumUp zu erhalten. Hierüber kannst Du Deinen Kunden Zahlungen mit Karte oder Mobile Payment anbieten. Die Gutschrift erfolgt dann auf Dein Penta Geschäftskonto.

Da Du bei der Rechtsform GbR auch mit Deinem privaten Vermögen haftest, ist uns bewusst, dass Dir Sicherheit besonders wichtig ist. Deine Einlagen sind auf den Konten bis zu der Grenze von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Außerdem wird Dein Geschäftskonto von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. In Hinblick auf Cybersecurity sorgt Penta jederzeit für die höchsten Sicherheitsstandards, sodass Du Dich unbesorgt um Dein Geschäft kümmern kannst. Falls Du doch einmal besorgt sein oder Unterstützung benötigen solltest, steht Dir unser Premium Kundenservice gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Schritt für Schritt zum GbR-Konto

Innerhalb weniger Schritte und wenigen Minuten lässt sich das Geschäftskonto für Deine GbR bei Penta eröffnen. Zunächst solltest Du einen passenden Preisplan wählen, den Du aber jederzeit ändern und an die Bedürfnisse Deines Unternehmens anpassen kannst. Der Advanced-Plan steht Dir bereits ab 9 Euro zur Verfügung und eignet sich insbesondere für junge Unternehmen. Ist Deine GbR bereits deutlich etabliert und verlangt deutlich mehr Leistungen, ist womöglich der Premium-Plan der passende.

Hast Du Dich für einen Plan entschieden, kannst Du mit der Eröffnung des Penta-Kontos für Deine GbR beginnen. Hierfür müssen einige Angaben zu Dir und Deinem Gesellschafter als natürliche Personen und Angaben zum Unternehmen selbst gemacht werden. Folgende Informationen müssen beispielsweise übermittelt werden:

  • Firmenname
  • Geschäftstätigkeit
  • Branche
  • Branchencode
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Besitzverhältnisse und Firmenstruktur
  • die wichtigsten (erwarteten) Finanzkennziffern

Nachdem alle Angaben gemacht wurden und Du den AGB zugestimmt hast, folgt die Identifikation über IDnow. Die Video-Identifikation dauert nur wenige Minuten und Du benötigst lediglich die Frontkamera eines Smartphones, PCs oder Laptops und ein gültiges Ausweisdokument. Nachdem die Identifikation abgeschlossen ist und alle notwendigen Unterlagen zum Unternehmen hochgeladen worden sind, kannst Du Dein Geschäftskonto nun vollumfänglich nutzen.

Erfahre mehr über das Online Geschäftskonto für Deine GbR

Disclaimer

Diese Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und überprüft worden. Trotzdem möchten wir Dich darauf hinweisen, dass wir keine Haftung für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit übernehmen können. Diese Informationen ersetzt im Zweifel keine rechtliche Beratung. Solltest Du also rechtliche beziehungsweise steuerrechtliche Fragen haben, wende Dich bitte an Deinen Anwalt oder Steuerberater.
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