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Tipps für Deinen Weg von der Geschäftsidee zur Gründung

Jeannine Klein
Jeannine Klein Dezember 2020 4 Min

Inhaltsverzeichnis

Du willst eine spannende Geschäftsidee umsetzen? Dann nichts wie los, gründe Dein eigenes Unternehmen! Doch Stopp: Ganz so voreilig solltest Du trotz Geistesblitz nicht an die Gründung herangehen. Planung und Entwicklung sind entscheidend auf dem Weg von der Idee zum Geschäft. Wir zeigen Dir, wie Du eine innovative Geschäftsidee entwickelst und sie im besten Fall zum Erfolg führst.

Am Anfang steht Deine innovative Geschäftsidee

Die Geschäftsidee ist der Ausgangspunkt eines jeden erfolgreichen Unternehmens, unabhängig von der Rechtsform. Ein guter Einfall allein ist allerdings noch längst keine Garantie dafür, dass Deine Firma Erfolg hat. Zahlreiche Faktoren spielen eine Rolle, wenn es um einen soliden Start ins Unternehmerleben geht. Die innovative Geschäftsidee ist dabei nur der Anfang. Bereits vor der Firmengründung solltest Du Dir daher folgende Fragen stellen:

  • Löse ich mit meinem neuen Produkt oder meiner neuen Dienstleistung ein Problem?
  • Bin ich selbst von meiner Idee überzeugt?
  • Gibt es einen Markt für meine Idee?
  • Ist die Umsetzung realistisch gesehen machbar?

Deine Geschäftsidee detailliert weiter zu entwickeln, ist meist nur dann ratsam, wenn Du alle vier Fragen mit einem klaren „ja“ beantworten kannst. Dabei solltest Du übrigens nicht nur auf Deine eigene Einschätzung vertrauen.

Gemeinsam gehts besser!

Hol Dir lieber eine zweite und dritte Meinung ein, indem Du Freunde, Deine Familie oder auch externe Berater fragst. Die Bundesagentur für Arbeit beispielsweise bietet an, Dich bei Deinen ersten Schritten Richtung Existenzgründung zu unterstützen. Einen anderen Blickwinkel auf die eigene Idee zu erhalten, ist in jedem Fall hilfreich. Diese neue Perspektive liefert Dir möglicherweise wertvolle und nützliche Tipps. Neue Geschäftsideen finden und entwickeln, geht im Team einfach viel besser!

Die Geschäftsidee umsetzen: Deine ersten Schritte

In der ersten Phase geht es vor allem darum, Deine Idee in Form eines Businessmodels zu konkretisieren. Der Erfolg eines Produkts oder einer Dienstleistung nur in einem gewissen Maße von dem Produkt oder der Dienstleistung selbst ab. Du solltest Dir also Gedanken machen, wie Du Deine Idee finanzieren willst und wer Deine möglichen Kunden und zukünftigen Lieferanten sein sollen. Eine gute Lösung, so einen detaillierten Plan zu erstellen, bietet das Business Model Canvas. Der Schweizer Alexander Osterwalder entwickelte 2008 dieses Modell, dass sich erfolgreich im Markt etabliert hat. Es ermöglicht Dir, Leitlinien für alle Kernbereiche eines Unternehmens aufzustellen.

Business Model Canvas

Ein gutes Beispiel für das Business Model Canvas liefert online das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dieses Modell führt folgende Schlüsselfaktoren für den Erfolg Deines Unternehmens auf:

  • Schlüsselpartner,
  • Schlüsselressourcen,
  • Schlüsselaktivitäten,
  • Nutzen-Versprechen,
  • Kundenbeziehungen,
  • Vertriebs- und Kommunikationskanäle,
  • Kundenarten.
  • Für die finanziellen Aspekte gibt es im Business Model Canvas Felder für Kosten und für Einnahmequellen.
  • Außerdem solltest Du für Dein Unternehmen Richtlinien zu den Punkten Team und Werte festlegen.

Geschäftsidee umsetzen: Der Businessplan

Klar, das Business Model Canvas ist kein Geheimrezept und keine Universallösung für alle Probleme, auf die Du als Gründer treffen könntest. Es hilft Dir allerdings, Dich bestmöglich vorzubereiten, und kann eine gute Grundlage für Deinen Businessplan sein. Der Businessplan muss nicht zwingend vor der Unternehmensgründung geschrieben werden. Häufig ergeben sich Entwicklungen, die bei der Gründung so nicht geplant waren. Daher ist es manchmal durchaus sinnvoll, erst einmal die ersten Monate abzuwarten, um sich dann für die weitere Vorgehensweise zu entscheiden. Auf dem Weg von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung ist die Erstellung eines Businessplans kein zwingender Schritt; ein mehr oder minder detailliertes Modell, wie das Business Model Canvas, hingegen schon.

Dieses Modell sollte von einem Kapitalbedarfsplan ergänzt werden. Gründungsideen bleiben häufig in den Kinderschuhen stecken, weil ihnen die nötige finanzielle Grundlage fehlt. Du solltest also von vornherein abschätzen, wie viel Geld Du innerhalb der ersten Monate oder Jahre für die Verwirklichung Deiner Idee brauchst. Zur Orientierung bei der Erstellung Deines Kapitalbedarfsplans, kannst Du das Muster des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nutzen. In Deinem Kapitalbedarfsplan hast Du ausgerechnet, wie viel Kapital Du für die Gründungs- und Anlaufphase benötigst. In Deinem Finanzierungsplan hältst Du fest, wie Du die benötigte Summe finanzieren möchtest. Auch hierbei kannst Du die Vorlage des Ministeriums nutzen, um Deine finanziellen Möglichkeiten zu erfassen.

Für die Entwicklung entscheidend: Die Unique Value Proposition

Eines der wichtigsten Kriterien auf dem Weg zum eigenen Unternehmen ist es, sich über die Unique Value Proposition (UVP) – dem Alleinstellungsmerkmal Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung klar zu werden. In einem umkämpften Markt hat ein Produkt ohne UVP kaum eine Chance, da die Wettbewerber im Vergleich zu Deinem kleinen, neuen Start-up schlichtweg größer und erfahrener sind. Du solltest unbedingt Wert darauf legen, etwas anzubieten, dass es so bisher auf dem Markt nicht gab und was Deinen Kunden einen potenziellen Mehrwert bietet. Die Geschäftsidee zu entwickeln bedeutet also auch, die Unique Value Proposition zu entwickeln.

Mit diesen Tipps bist Du jetzt gut gerüstet, Deine Geschäftsidee zu entwickeln und Dein Unternehmen hoffentlich zum Erfolg zu führen!

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