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Buchhaltungsintegrationen mit weiteren Anbietern

Jeannine Klein
Jeannine Klein Januar 2020 5 Min

Inhaltsverzeichnis

Als wir 2018 mit Penta live gingen, wussten wir bereits, dass die Buchhaltungs-Integrationen von weiteren Buchhaltungsplattformen in das Penta-System ein absoluter Schlüsselfaktor für ein voll überzeugendes Geschäftskonto sein würde. Denn Pentas Hauptziel war es schon immer, Dir Zeit und Geld zu sparen.

Ein Rückblick – Was ist schon heute möglich?

Kurz nach unserem Launch, konnten wir Dir den Download einer .csv Datei anbieten, die Du in eine Vielzahl von Buchhaltungssoftware importieren kannst.

Nur wenige Monate später, schalteten wir unsere Buchhaltungs-Integrationen mit lexoffice und kurz darauf mit Debitoor live. Seit dem nutzen Tausende unserer Kunden diese praktischen Echtzeit-Integrationen für ihre Buchhaltung.

2019 haben wir dann neben einigen Verbesserungen an unseren lexoffice- und Debitoor-Integrationen die Möglichkeit, eine standardisierte MT-940 (.sta) Datei Deiner Transaktionsdaten herunterzuladen, hinzugefügt. Dateien mit diesem standardisierten Format kannst Du mit Leichtigkeit in 99 Prozent aller Buchhaltungsplattformen importieren (Datev, WeClapp, etc.).

Darüber hinaus haben wir unsere Transaktionsübersicht erweitert, wodurch Du jetzt Kategorien und Dateien (z. B. Belege oder Rechnungen) an einzelne Transaktionen anhängen kannst und somit die Übersicht über Deine Finanzen noch leichter wird.

Anfangs war es nur möglich einzelne Transaktionen zu exportieren. Mittlerweile kannst Du alle Transaktionen inklusive Belege auf einmal exportieren und bearbeiten, so dass die Buchhaltung für Dich oder Deinen Buchhalter viel einfacher wird. 

Was wir 2019 gelernt haben

Fokus und Prioritäten

Wenn man ein kundenfokussiertes Produkt entwickelt, kommt es oft darauf an die richtigen Prioritäten zu setzen und festzulegen, was den größten Effekt für unsere Kunden haben wird.

Nehmen wir unsere Buchhaltungs-Integrationen als Beispiel, da diese von unseren Kunden am häufigsten nachgefragt werden: Jede neue Integration einer weiteren Buchhaltungssoftware erfordert eine minimale Entwicklungszeit von vier bis sechs Wochen. Hinzu kommen weitere Arbeitstage und Ressourcen für fortlaufende Verbesserungen, damit alles richtig rund läuft.

Deswegen haben wir uns genau angeschaut, was unsere Kunden benötigen und anhand von Daten und Kundenfeedback die Nachfrage nach bestimmten Buchhaltungsplattformen festgestellt. Während unserer Evaluierung haben sich zwei Haupterkenntnisse aufgetan:

  • Es wurde klar, dass wir mit lexoffice und Debitoor bereits starke Integrationen für viele unsere Kunden geschaffen haben, die vor allem von der Datensynchronisation in Echtzeit profitieren.
  • Datev Unternehmen Online und Datev im Allgemeinen sind ein Kernthema für unsere Kunden und Unternehmen aus ganz Deutschland. Die MT-940 Datei ist ein guter Start, allerdings wäre eine automatisierte und direkte Lösung via Datev ganz klar vorzuziehen. Deshalb arbeiten wir hier auch schon an einer Lösung. 

Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Buchhaltungssoftware, die von Unternehmen eingesetzt werden. Auf alle diese einzugehen, würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen und immer nur eine kleine Gruppe unserer Kunden zufriedenstellen. 

Unsere zukünftige Strategie für weitere Buchhaltungs-Integrationen

Wir wussten, dass PSD2 uns dabei helfen würde, den Bedarf an Buchhaltungs-Integrationen zu überbrücken. Deshalb haben wir unsere Entwicklungskapazitäten im letzten Monat gezielt für Nicht-Buchhaltungs-Funktionen eingesetzt.

PSD2 ist ein fundamentaler Schub für die gesamte Branche und wird einige Probleme direkt lösen können. Allerdings waren die ersten Monate mit dieser neuen Regulierung immer noch ein auf und ab.

Was genau ist PSD2 und was bedeutet es für Pentas Transaktionsdaten und Buchhaltungslösungen?

Mit Inkrafttreten von PSD2 muss jede Bank technologische Schnittstellen (sogenannte APIs) anbieten, die es Kunden leicht machen, ihre Bankdaten mit anderer Software zu verbinden, z. B. mit Buchhaltungsprogrammen. Dieser Prozess wird XS2A genannt (Access to Accounts = Zugang zu Konten).

Unser Partner, die solarisBank AG stellt diese APIs bereits für Dritte heute zur Verfügung.

Der gesetzliche Rahmen schreibt allerdings vor, dass die Drittparteien – sogenannte Kontoinformationsdienstleister – bei der BaFin registriert und von dieser reguliert sein müssen, falls diese im Namen ihrer Kunden Zugang zu Transaktionsdaten haben wollen oder Zahlungen anweisen möchten (sogenannte Zahlungsauslösedienste). 

Nur registrierte Anbieter, die eine AISP- oder PISP-Lizenz haben, können diese APIs legal verwenden.

In der Regel läuft das dann so ab, dass eine regulierte Drittpartei als Mittelsmann zwischen der Bank und der Buchhaltungssoftware auftritt. Hier gibt es Anbieter wie Figo/Finleap Connect, Fintechsystems, Fin API oder andere.

Einer der wichtigste Meilensteine für Penta Kunden wird erreicht sein, wenn all diese regulierten Drittparteien in der Lage sind, sich mit den XS2A-APIs der solarisBank zu verbinden. Denn damit geht einher, dass alle Transaktionsdaten von Penta mit jeder Buchhaltungssoftware funktionieren werden.

In den letzten Monaten haben wir Kontakt mit allen dieser Drittanbieter aufgenommen und sind stets in einem engem Austausch.

Es ist zu erwarten, dass bis Mitte März die drei größten Drittanbieter die solarisBank API integriert haben werden und Buchhaltungsanbieter wie DATEV es somit möglich machen können, direkt mit Penta bzw. der solarisBank verbunden zu sein.

In einem speziellen Fall hat Penta es gemeinsam mit einem Drittanbieter sogar geschafft, den Prozess erheblich zu beschleunigen, denn wir wissen wie wichtig diese Lösungen für euch sind. Dies sollte für Datev-Nutzer ein deutlich besseres Erlebnis schaffen.

Zusammenfassend, wird für viele Buchaltungs-Integrationen (inklusive DATEV Unternehmen Online und SevDesk) in Q1/2020 eine erste Lösung bereitstehen – möglicherweise bereits im Februar.

Buchhaltungs-Integrationen: So kannst Du uns weiterhelfen

Die Integration mittels der solarisBank-APIs bedeutet, dass Daten nicht in Echtzeit gesendet werden und bedingt gleichzeitig, dass wir nicht mehr ganz so innovativ auf Deine Bedürfnisse eingehen können.

Deshalb arbeiten wir zum Beispiel direkt mit Datev an einer Lösung, um Rechnungen und Belege, die Du an Deine Penta-Transaktionen angehangen hast, mit der Datev-Schnittstelle zu verknüpfen.

Wie schon anfangs erwähnt, braucht die Entwicklung solcher Integrationen allerdings etwas Zeit und ist äußerst aufwendig.

Deshalb brauchen wir bessere Wege, um zu wissen, was für euch Priorität hat.

Damit das klappt, wäre es eine große Hilfe für uns, wenn Du Deine Penta MasterCard oder Penta VisaCard mit deinem Buchhaltungsprogramm verbinden würdest. So können wir auf anonymer Basis erkennen, welche Software am meisten genutzt wird und unsere Entwicklungsstrategie daran anpassen.

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