Interview mit Salvatore Vacante, Co-Founder von Shoppi | Penta
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Interview mit Salvatore Vacante, Co-Founder von Shoppi und glücklicher Penta-Kunde

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giorgio 27 Jul 2019
Marketing Manager Italy

Salvatore und ich haben uns kürzlich im Rahmen einer Grillparty in Berlin getroffen, die Penta organisiert hatte.

Ein Jahr nach der Gründung von Penta war es an der Zeit, etwas Besonderes zu organisieren: ein Treffen zwischen dem gesamten Penta-Team und den Kunden, die uns am meisten geholfen hatten. Also: Grillen, sich untereinander austauschen, und das alles auf dem Rooftop und im Penta-Stil.

Die Penta-Grillparty auf dem Dach unseres Bürogebäudes im Juni 2019.

Salvatore Vacante ist der Co-Founder von Shoppi, einem Marktplatz, der Reisenden hilft, wie Einheimische zu shoppen. Er ist zugleich einer der ersten Mitglieder der Penta-Community: immer auf den Punkt da und mit hilfreichem Feedback.

Während wir gemeinsam ein Bier trinken und die Atmosphäre genießen, erzählt Salvatore mir mehr über sich. In jedem Fall liebt er die Idee des BBQs mit seinem Banking-Team – plaudern mit Marketing-Chef Matteo, Finanzvorstand Igor und sogar mit CEO Marko macht ihm sichtlich Spaß.

Salvatore meint: „Die Atmosphäre bei diesem Event ist unglaublich, Kunden in so einer informellen Art und Weise zu treffen ist wirklich ungewöhnlich und macht einen großen Unterschied!“ Dann berichtet er von seinen Erfahrungen mit Penta:

„Mit Banken umzugehen, fiel mir immer schwer. Sie sind schwer zu erreichen und hören nicht auf Dein Feedback zu ihren Leistungen. Bei Penta ist das etwas komplett anderes.“

Da Salvatore Italiener ist, erzähle ich ihm, dass Penta gerade den Launch in seinem Heimatland plant. Da wir uns gerade so gut verstehen, frage ich ihn, ob wir aus unserem lockeren Gespräch vielleicht ein Interview für unseren Blog machen können. Für mich ist es nämlich wichtig, sich die Story seiner Kunden anzuhören und ihre Erfahrungen als erfolgreiche Unternehmer weiterzugeben.

Und Salvatore ist natürlich sofort heiß auf das Interview!

Warum hast Du Shoppi gegründet?

Shoppi ist in gewisser Weise das Resultat eines persönlichen Bedürfnisses. In der heutigen Welt ist es ziemlich einfach und fast schon selbstverständlich, zu reisen. Und wenn man reist, möchte man mehr über die unbekannte Stadt und das Land erfahren. Man möchte coole, lokaltypische Orte und Produkte finden.

Als wir dieses Bedürfnis nach lokalen Kenntnissen entdeckt haben, haben sich meine Businesspartner Massimo Rossi, Maria Denise Vacante und ich zusammengesetzt, um Shoppi zu kreieren: eine Plattform für hilfreiche Informationen über zahlreiche Städte auf der ganzen Welt, alles aus der Perspektive von Einheimischen.

So kann ein Reisender, der eine neue Stadt entdecken will, schnell und einfach das finden, wonach er sucht. Ohne Zeitverschwendung.

Bei Shoppi findet man Restaurants, Events, Shops, und wir hosten Inhalte von anderen Seiten: hauptsächlich Videos und News, durch die unsere Nutzer sich in der Stadt zurechtfinden wie ein „Local“.

Von links nach rechts: Salvatore Vacante, Maria Denise Vacante und Massimo Rossi

Normalerweise ist der Launch eines Startups ja der Startschuss zu einer Erfolgsgeschichte. Aber das könnte verkehrter nicht sein: ein Startup zu gründen, ist schwer. Und die Skalierung ist noch schwieriger!

Was war die größte Herausforderung, die Dir bisher begegnet ist, und was sind Eure Ziele für die Zukunft von Shoppi?

Shoppi ist mehr oder weniger aus Fehlern entstanden. Ich habe schon ein paar E-Commerce-Stores gegründet, bevor uns die Idee zu Shoppi kam. Leider ging es mit den ersten Stores nicht gut aus. Aber aus diesen Erfahrungen habe ich eine Menge gelernt und sie haben mir geholfen, den Markt besser zu verstehen. Ich habe kapiert, dass Menschen hungrig sind nach „lokalen Erfahrungen“. Durch die enorme Verbreitung von Apps heutzutage ist es viel einfacher gewesen, Shoppi zu gründen und wachsen zu lassen.

Shoppi ist schon in allen Weltstädten vertreten: Städte wie Berlin, New York, London, Mailand, Miami, und so weiter. Um wirklich lokale Angebote zu schaffen, reisen wir jeden Monat, um unseren Content zu aktualisieren und verbessern. Mein Traum ist es, Shoppi nicht nur in all diesen Städten anzubieten, sondern auch Büros dort zu haben.

Das zu schaffen, wäre ein großer Erfolg für uns. Die größte Herausforderung ist es, ein globales Produkt und einen globalen Rahmen zu schaffen, und das aus der Perspektive eines Einheimischen.

Salvatore ist ein echter Start-Upper, das merke ich bereits. An diesem Punkt möchte ich mehr darüber wissen, welche Erfahrungen er mit Penta gemacht hat.

Warum hast Du Dich für Penta entschieden?

Als ich hier in Berlin ankam, habe ich einen Berater gebraucht, der mir mit meinem Startup hilft. Er hat mir eine Reihe von klassischen deutschen Banken empfohlen.

Da wir ein Start-Up sind, konnten wir allerdings nur eine symbolische Summe als Stammkapital vorweisen. Das hat bei den traditionellen Banken leider Misstrauen ausgelöst… Wir waren eben kein attraktiver Kunde. Anstatt die Hilfe zu bekommen, die wir brauchten, wurden wir also mit Bürokratie überladen.

Deshalb habe ich Online-Recherchen gestartet. In ein paar Startup-Gruppen wurde dabei Penta immer wieder erwähnt. Also kurz gesagt: Wir haben einen Trend zu Penta festgestellt.

Als ich gesehen habe, wie einfach es ist, mit Penta einen Account zu eröffnen und dass es keinerlei Anforderungen zum Stammkapital gibt, war die Entscheidung klar. Ich habe mir selbst gesagt: „Das klingt spannend. Probieren wir’s mal aus.“

Nach dem einfachen Prozess zur Kontoeröffnung haben wir unser Startkapital hinterlegt. Danach haben wir Firmenkarten für unser ganzes Team angefordert. Und dabei war wirklich wenig Bürokratie, alles lief transparent und reibungslos. Im Großen und Ganzen war der gesamte Prozess einfach und unkompliziert.

Jetzt, da Du schon seit einem Jahr Penta nutzt: Was ist Deine Lieblingsfunktion?

Da wir viel reisen, ist das flexible Management von Bankkarten wirklich wertvoll für uns. Alles geschieht in Echtzeit. So können wir jederzeit Zahlungen kontrollieren, Limits setzen, und so weiter.

Zusätzlich dazu mögen wir die Nutzerfreundlichkeit von Penta. Es sieht toll aus und funktioniert intuitiv.

Welche Funktionen würdest Du gerne in Zukunft von Penta angeboten bekommen?

Wir geben immer einen großen Teil unseres Budgets für Reisen aus. Zukünftig würde ich gerne eine Art Versicherung haben, für mögliche Probleme wie beim Autoverleih oder bei Gepäckverlust. Ich würde dabei nicht mehr zahlen wollen als für meinen aktuellen Plan, aber vielleicht könnte man das als Extraoption einführen. Zum Beispiel, wenn man ein Flugticket kauft oder ein Airbnb bucht, könnte man so etwas gut gebrauchen – 30 oder 35 Euro mehr zahlen und eine sichere Reise genießen.

Das wäre wirklich nützlich. Wenn uns das zur richtigen Zeit vorgeschlagen wird, wären die Chancen groß, dass wir die Extra-Gebühr zahlen.

Salvatore ist ein gutes Beispiel für einen Unternehmer, der aus seinen Fehlern gelernt hat. Er hat Erfahrungen gemacht, sich selbst angepasst und kam stärker zurück.

Kannst Du einen Unternehmer nennen, der Dich inspiriert hat? Was sind die Qualitäten, die jeder Unternehmer mitbringen sollte?

Das ist eine ziemlich persönliche Frage, glaube ich. Aber wie auch immer, besonders drei Unternehmer haben mich inspiriert:

  • Elon Musk: Ich glaube, er ist einer der Unternehmer, die Innovation auf herausfordernden Märkten schaffen, wo andere sagen: das geht nicht. Ich bewundere wirklich seine „Verrücktheit“.
  • Dan Lok: Er ist ein echter Geschäftsmann. Besonders mag ich seinen Ansatz, Ideen möglichst einfach zu monetisieren.
  • Gary Vaynerchuk: Ich mag seinen Ansatz, auch über persönliches Wachstum zu gehen.

Die erste Fähigkeit, die ein Unternehmer haben sollte, ist es, beharrlich, aber nicht unhöflich zu sein. Auf seinen Forderungen zu bestehen, ohne dabei einen negativen Einfluss auf Deine Geschäftspartner zu haben, ist entscheidend.

Als nächstes solltest Du aus Deiner Komfortzone herausgehen können. Wenn Du ein erfolgreiches Geschäft aufbauen willst, musst Du Risiken eingehen.

Und zuletzt solltest Du Dir eine detaillierte Roadmap und Strategie aufbauen, sowohl kurz- als auch langfristig. Auch wenn man flexibel bleiben muss, können klare Pläne wirklich weiterhelfen.

Enorm viele Unternehmer versuchen ihr Glück auf dem Markt. Welchen Tipp würdest Du ihnen geben?

Es ist wichtig, eine Brücke zwischen Deinem Mindset, Deiner Leidenschaft und den Bedürfnissen auf dem Markt zu schaffen. Man baut kein Business auf, nur um das mal gemacht zu haben.

Es ist wichtig, ein Business aufzubauen, das Deine Persönlichkeit widerspiegelt.

An dieser Stelle unterbrechen wir unser Gespräch. Zeit, sich etwas vom Grill zu holen. Ich danke ihm, wir vereinbaren, nochmal gemeinsam über das Interview zu lesen und ein Foto von seinem Team zu posten.

Salvatore hat uns eine Menge Idee mitgegeben, aber vor allem hat er die wichtigsten Ideen von Penta geteilt.

Der Kunde im Zentrum. Keine Angst vor Fehlern, aber dafür die Bereitschaft, zuzuhören und zu helfen. Das alles verbunden mit Services und Lösung, die Startups zum Wachsen brauchen.

Dir hat Salvatores Story gefallen? Um mehr über Pentas Launch in Italien zu erfahren, besuche unsere Webseite und folge uns auf den Sozialen Medien!

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