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Kleinunternehmen: große Probleme und ihre Lösungen

Jeannine Klein
Jeannine Klein Mai 2018 7 Min

Inhaltsverzeichnis

In Deutschland gibt es nicht nur viele mittelgroße Unternehmen, sondern auch immer mehr Kleinunternehmen und Kleinstunternehmer. Die Selbstständigkeit wird immer beliebter, obwohl Du als Selbstständiger im Gegensatz zu Angestellten in einem festen Arbeitsverhältnis, es manchmal nicht leicht hast und guter Rat oft teuer sein kann.

Die Zahl der selbstständig arbeitenden Menschen steigt bereits seit 1992 jedes Jahr weiter an. Mittlerweile arbeiten über 2,31 Millionen Menschen als selbstständige Unternehmer. Dabei zählen 99,3 Prozent aller in Deutschland gemeldeten Unternehmen zu der Gruppe der kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs).

Erfahrungsgemäß läuft in keinem Unternehmen alles nach Plan. Unabhängig von der Größe müssen sich als Unternehmer häufig auf neue Situationen einstellen und Probleme lösen. Die Fragen, die dabei auftauchen, sind häufig ähnlich. Du bist mit Deinem Kleinunternehmen und den damit verbundenen Sorgen und Problemen nicht alleine.

Rechnungsstellung in Kleinunternehmen: ein lästiger Zeitfresser

Ein häufiges Problem im Alltag vieler Unternehmen, ist die effiziente Erstellung von Rechnungen. Meistens, besonders bei Kleinunternehmen, beschränkt sich dieser Punkt auf das manuelle Schreiben von Rechnungen auf Basis einer Vorlage aus dem Internet. Diese Rechnungen sehen nicht nur ziemlich unprofessionell aus, sondern kosten auch unnötig viel Zeit.

Wie wäre es, wenn Du bei der Rechnungserstellung nicht nur Zeit sparen, sondern auch noch wesentlich professioneller erstellte Rechnungen verschicken könntest? In einer Geschäftsbeziehung zählt schließlich nicht nur der erste Eindruck, sondern auch stetige Professionalität. Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt einige Software- und Serviceanbieter, – beispielsweise lexoffice oder debitoor die Dir Rechnungserstellung erleichtern und professionalisieren. 1-Klick-Rechnungen, Sofortzahlungen per Smartphone und vereinfachte Buchhaltung sind nur einige der nützlichen Funktionen, die die Modernisierung der Abrechnungsverfahren mit sich bringt.

Steuern in Kleinunternehmen: der nächste große Zeitfresser

Die Erstellung einer Steuererklärung, der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder einer Bilanz ist eine Notwendigkeit, um die Du auch in Kleinunternehmen nicht herumkommst. Jede Stunde, die Du mit der Bearbeitung von Steuern oder Rechnungen verbringst, hält Dich von Deiner tatsächlichen Aufgabe, Dein Geschäft voranzutreiben, ab. Eine ganz einfache Lösung ist es, Hilfe von einem kompetenten Steuerberater oder Buchhalter in Anspruch zu nehmen. Das Beste an diesem Deal? Im Gegensatz zum privaten Steuerberater, ist der Steuerberater für Unternehmen als direkte Unternehmensausgabe absetzbar. Doch was musst Du bei der Auswahl eines geeigneten Steuerberaters beachten?

  • Fachliche Kompetenz: Für die meisten Unternehmen eignen sich meist allgemeine Steuerberater. Man sollte aber auch prüfen, ob es für die eigene Nische einen Spezialisten gibt. Es wird sich lohnen!
  • Persönlicher Eindruck: Es ist wichtig, dass Du Dich mit deinem Steuerberater verstehst. Nur so wird eine gute Zusammenarbeit gewährleistet.
  • Rezensionen: Was denken andere über Deinen Steuerberater? Im Zeitalter des Internets finden sich für fast alle Dienstleister und Produkte Rezensionen im Netz. Es schadet nie, sich vor der Entscheidung, noch andere Meinungen anzusehen.

Mehr Informationen zu Steuern für Unternehmen und Unternehmer findest Du hier.

Fehlende Liquidität: das schleichende Abseits für Kleinunternehmen

Einer der häufigsten Gründe, warum Kleinunternehmen aufgeben müssen, sind fehlende liquide Mittel. Eine nachhaltige Strategie ist auf jeden Fall von Vorteil, um langfristig erfolgreich zu sein. Seine Kunden kann man sich als Unternehmer allerdings nur bedingt aussuchen: Obwohl Du die Kreditwürdigkeit Deiner Kunden bestmöglich überprüft hast, bleiben Zahlungen aus. Produktionsrelevante Maschinen gehen kaputt und es fallen außerplanmäßige Zahlungen an. Wer nicht ausreichende Rücklagen bilden konnte, steht in diesen Fällen häufig vor einem Problem. 

Kurzfristige finanzielle Engpässe

Die Kreditkarte ist eine gute Möglichkeit, um finanzielle Engpässe kurzfristig zu überbrücken.

Mit einer Kreditkarte für ein Geschäftskonto erhalten Unternehmer im Regelfall eine erhebliche Kreditlinie zu günstigen Konditionen, mit der sich Liquiditätsengpässe kurzfristig elegant und stressfrei überbrücken lassen.

Es muss allerdings ein ausreichender Kreditrahmen gegeben sein. Viele Kreditkarten haben lediglich ein Limit von 500 Euro pro Monat, was für ein Unternehmen in den meisten Fällen nicht ausreichen wird. Der Kreditrahmen muss großzügig genug sein, um auch die teureren Anschaffungen eines Unternehmens stemmen zu können. Es empfiehlt sich daher eine ausführliche Bedarfsanalyse.

Hier kann Dir Penta mit dem Online Geschäftskonto, das direkt auf die Bedürfnisse deutscher Unternehmen zugeschnitten ist, helfen. 

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Marketing: hohe Kosten und viel Unsicherheit?

Viele Unternehmer, insbesondere Kleinunternehmer, in Deutschland scheuen hohe Ausgaben für aktuelle Trends bei ihren Online- und Offline-Marketing-Maßnahmen. Die klassische Zeitungsannonce hat in vielen Fällen schon längst ausgedient. Geht es darum, die passenden Produkte und Dienstleistungen zu finden, sind Suchmaschinen wie Google oder soziale Medien mittlerweile die Norm. Unabhängig, ob Du Deine Produkte weltweit oder nur regional anbietest, darf Dein Unternehmen im Internet nicht fehlen.

Um erfolgreich im Internet gefunden zu werden, brauchst du gar nicht unbedingt viel zu investieren: In den meisten Fällen sind ein Unternehmensblog, bezahlte Werbung in Suchmaschinen sowie Social-Media-Marketing die effektivsten Methoden, Dein Unternehmen zu bewerben.

Einige grundsätzliche Richtlinien zum Marketing:

  • Setze Dir pro Werbemaßnahme (z. B. Google Adwords) zunächst ein klares Budget von beispielsweise 10 bis 20 Euro am Tag.
  • Schaue Dir Deine Konkurrenz an. Welche Werbemaßnahmen werden genutzt und was kannst für Dein Unternehmen übernehmen oder sogar noch verbessern?
  • Führe eine Maßnahme nach der anderen durch, um so den Überblick über die Erfolge zu bewahren.

Die aktuellen Marketing-Trends finden überwiegend online statt. Auch für Kleinunternehmen ist es wichtig, in den Suchmaschinen ganz oben zu ranken und Präsenz in den sozialen Medien zu zeigen. Unternehmen die Dienstleistungen anbieten, gelingt es mithilfe eines Firmen-Blogs, Vertrauen durch informative Inhalte zu schaffen. So wird Deine eigene Kompetenz für potenzielle Kunden und Multiplikatoren schnell sichtbar.

Mitarbeiterfluktuation: Was tun, um gute Mitarbeiter zu halten?

Mit wachsendem Erfolg muss sich ein Unternehmen entsprechend vergrößern. Die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Aber nicht nur der Prozess, um neue Kolleginnen und Kollegen zu finden, sondern auch der Prozess sie langfristig zu halten, ist aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass der erneute Einstellungs- und Trainingsprozess auf das Jahr betrachtet rund 30 Prozent Mehrkosten für Dein Personal-Budget verursacht. Je mehr Verantwortung der zu ersetzende Mitarbeiter hatte, desto höher fallen am Ende auch die Kosten aus. Es lohnt sich daher durchaus, rechtzeitig in die Zufriedenheit der Deiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren.

Hier sind vier Dinge, die Du tun kannst, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an Dein Unternehmen zu binden:

  • Sprich regelmäßig mit Deinen Mitarbeitern über Herausforderungen, Vorschläge und Zukunftspläne. Je mehr ihrer Ideen in die Unternehmensprozesse eingebunden werden und je besser Du ihnen zuhörst, desto stärker fühlen sie sich Dir und Deinem Unternehmen verbunden.
  • Achte auf eine faire Arbeitsverteilung und Dein eigenes Auftreten. Nichts lässt Motivation und Engagement schneller erlöschen, als ein als Diktator geltender Chef oder eine als unfair wahrgenommene Arbeitsverteilung.
  • Schenke Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Vertrauen und gib ihnen Verantwortung. Du wirst feststellen, dass sie dadurch unweigerlich eine festere Bindung zum Unternehmen entwickeln: Schließlich sind sie direkt am Erfolg beteiligt.
  • Gib klare und erreichbare Anreize für die Weiterbildung und den Aufstieg im Unternehmen. Gehaltserhöhungen, Boni und Beförderungen sind für die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein großer Anreiz, sich im Unternehmen zu engagieren. Mit einem klaren Ziel und Weg zu den gewünschten Erfolgen, fühlen sie sich fair behandelt und bleiben dem Unternehmen als Konsequenz länger erhalten.

In diesem Artikel haben wir nur ausgewählte Probleme von Kleinunternehmern und deren Lösung aufgeführt. Sicher gibt es hier noch weitere Themen und Fragen. Wir freuen uns auf Deine Fragen und Dein Feedback!

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