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3 Strategien, um Negativzinsen vermeiden zu können

Alina
Alina März 2021 7 Min

Inhaltsverzeichnis

Negativzinsen sind aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ein Thema, mit dem sich alle Banken auseinandersetzen müssen. Grundsätzlich versuchen die Banken natürlich zu vermeiden, die Kosten für die Negativzinsen an die Kunden weiterzugeben. Trotzdem müssen sie sich dem Gedanken der Wirtschaftlichkeit und der Kostendeckung stellen. Was können Banken also tun, um erfolgreich am Markt zu bestehen und gleichzeitig für Kunden Negativzinsen vermeiden zu können? Und was kannst Du als Bankkunde aktiv tun, um diese zu vermeiden? 

Was sind Negativzinsen?

Legt eine Bank negative Zinsen fest, bekommst Du kein Geld für Deine Einlagen. Im Gegenteil: Du musst der Bank eine Gebühr zahlen, um Dein Geld als Einlage auf Deinem Girokonto, einem Geschäftskonto oder einem Tagesgeldkonto verwahren zu dürfen. Man spricht bei Negativzinsen daher auch von einem Strafzins oder einem Verwahrgeld. Die Banken reagieren damit auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die bewirkt, dass Sparen nicht mehr in der Weise belohnt wird, wie es vor Jahren der Fall war. Gleichzeitig können Kredite günstig zu niedrigen Zinsen in Anspruch genommen werden. Banken leihen sich dazu Geld zu günstigen Konditionen bei der EZB. Alternativ können Banken das Geld auch an andere Banken verleihen. Dennoch wird ein großer Teil der überschüssigen Einlagen auf Konten bei der EZB geführt. Um dieses Vorgehen zu verhindern und ihr Ziel – die Wirtschaft durch günstige Kredite anzukurbeln – zu erreichen, erhebt die EZB Negativzinsen auf diese Gelder.

Um weiterhin wirtschaftlich zu arbeiten, sind viele Banken gezwungen, diese Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Entweder ebenfalls in Form von Negativzinsen oder durch Kontoführungsgebühren für Tagesgeldkonten. Die meisten Banken räumen ihren Kunden eine Freigrenze ein, sodass nur das Guthaben oberhalb dieser Grenze mit durchschnittlich -0,5 Prozent pro Jahr verzinst werden. Andere Banken erheben die Negativzinsen bereits ab dem ersten Euro.

Die Herabsetzung oder komplette Abschaffung dieser Freigrenzen hat die Folge, dass Negativzinsen nicht länger nur ein Thema für Unternehmen mit einem hohen Bankguthaben sind. Mittlerweile ist der Strafzins zunehmend auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Einzelunternehmer aber auch Privatkunden relevant.

Wie können kleine und mittlere Unternehmen Negativzinsen vermeiden?

Wohl keine Bank hat ein Eigeninteresse daran, Negativzinsen auf ihre Kunden abzuwälzen. Allerdings müssen auch sie sich damit auseinandersetzen, wie sie die Kosten, die durch den Negativzins bei der EZB entstehen, decken wollen. Bei Penta arbeiten wir mit unserem Banking-Partner der Solarisbank AG zusammen, die seit November 2020 einen negativen Zinssatz in Höhe von 0,5 Prozent pro Jahr auf Einlagen über 100.000 Euro erhebt. Dieses Vorgehen lässt sich kaum vermeiden. 

Mittel- und langfristig wirst Du Dich mit dem Thema Negativzinsen bei sämtlichen Finanzinstituten stellen müssen. Immer mehr Banken führen Negativzinsen ein oder senken den Freibetrag. Ein Wechsel garantiert Dir also nicht unbedingt, auf Dauer kein Verwahrgeld zu bezahlen.  

Es gibt allerdings durchaus Mittel und Wege, Kunden dabei zu unterstützen, negative Zinsen zu vermeiden. Beispielsweise hast Du die Möglichkeit Dein Guthaben auf mehrere Konten zu verteilen, auf unterschiedliche Anlageformen zu setzen oder mögliche Investitionen zu tätigen. 

Guthaben aufteilen und Negativzinsen vermeiden 

Penta erhebt ab einem Freibetrag von 100.000 Euro für ein Hauptkonto mit allen dazugehörigen Unterkonten Zinsen in Höhe von 0,5 Prozent. Bei Kunden, die mehrere Konten für unterschiedliche Unternehmen führen, gilt die Freigrenze jeweils pro Unternehmen. Die Berechnung der Zinsen erfolgt quartalsweise auf Basis der Tage, an denen der Tagessaldo Deines Kontos die Freigrenze von 100.000 Euro übersteigt. Dieses Verwahrgeld wird automatisch von Deinem Konto einbehalten. Und selbstverständlich wird der Betrag in Deinen Buchungen und Kontoauszügen angezeigt. 

Verfügt Dein Unternehmen also über ein hohes Bankguthaben, kannst Du diese Gelder auf unterschiedliche Konten und unterschiedliche Banken aufteilen. Es ist nicht unüblich, dass Unternehmen über mehrere Bankverbindungen verfügen, die sie nutzen können, um ihr Betriebsvermögen aufzuteilen oder zu verlagern. So nutzt Du den Freibetrag sozusagen mehrfach. Achte neben der Höhe der Freigrenze auch unbedingt darauf, wie eine Bank den Freibetrag erhebt. Legt sie die Kundenverbindung zugrunde, wird das Guthaben sämtlicher Konten, die unter einer Kundennummer registriert sind, berücksichtigt. Das heißt, neben Deinem Geschäftskonto spielt gegebenenfalls auch Guthaben beispielsweise auf Tagesgeldkonten, Verrechnungs- und Wertpapierkreditkonten eine Rolle und wird für die Freigrenze summiert. 

Das Vorgehen, Deine Einlagen zu verteilen, nutzt Du vielleicht auch schon in Bezug auf die Sicherung Deiner Einlagen. Hier ist pro Kunde pro Bank ein Guthaben bis zu 100.000 Euro durch die deutsche Einlagensicherung abgesichert. Das heißt: Im Falle einer Bankenpleite hast Du Anspruch auf die Erstattung dieser Summe. Entsprechend kannst Du Dein Guthaben auf mehrere Banken, wenn es die Höhe der Einlagensicherung übersteigt.   

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Digitales Banking für Dein Unternehmen

Ein guter Zeitpunkt für Investitionen

Die Unterkonten unterstützen Dich bei Penta bei der effizienten Finanzverwaltung. Du kannst hier Rücklagen für Steuernachzahlungen der Versicherungsbeiträge bilden, sie als Gehaltskonto nutzen, Budgets für Teams voneinander zu trennen oder Geld, das Du gerade nicht benötigst, für größere Investitionen beiseitelegen. 

Vielleicht ist ja jetzt der richtige Zeitpunkt, geplante Investitionen umzusetzen? Wie wäre es beispielsweise mit der längst überfälligen neuen Büroausstattung, neuen Maschinen für die Produktion oder den Ausbau Deiner IT-Infrastruktur? Zum einen vermeidest Du damit, dass Dein Guthaben die Freigrenze von 100.000 Euro übersteigt und sparst damit Negativzinsen. Zum anderen kannst Du günstig einen Kredit aufnehmen, falls Du noch nicht genug Guthaben angespart hast, um geplante Investitionen komplett aus Deinem Guthaben zu finanzieren. So profitierst Du gleich doppelt von der aktuellen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. 

Liquiditätsreserve vorhalten

Um Deinen Forderungen nachkommen zu können, behalte trotz Negativzinsen die Liquidität Deines Unternehmens im Auge. Kalkuliere sorgfältig, wie viel Guthaben Du in Reserve benötigst, um verspätete Zahlungen oder Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden.

Alternative Anlageformen zur Vermeidung von Negativzinsen

Kannst Du es Dir leisten, Kapital langfristig festzuschreiben, bieten sich Dir unterschiedliche Möglichkeiten der Kapitalanlage. Du kannst Dein Geld beispielsweise in Sachwerten anlegen, Aktien erwerben, in festverzinsliche Wertpapiere oder geschlossene Fonds investieren oder Dein Guthaben in Sparplänen festlegen. Diese Möglichkeiten haben allerdings einen großen Nachteil: Du kannst kurzfristig nicht ohne Weiteres auf Dein Guthaben zugreifen. Entweder wartest Du die festgeschriebene Laufzeit ab oder Du riskierst womöglich Verluste, wenn Du Dein Kapital vorzeitig wieder abziehst. 

Um Dir Deine Liquidität zu bewahren, Negativzinsen zu vermeiden und gleichzeitig von einer Rendite zu profitieren, sind Tages- und Festgelder häufig eine attraktive Anlagealternative. 

So hilft Dir Penta, Negativzinsen zu vermeiden

Bei Penta erhältst Du den digitalen Zugang zu Tagesgeldern und Festgeldern über unseren Partner Weltsparen. Ab einer Summe von 5.000 Euro erhältst Du bis zu 2,5 Prozent pro Jahr zu unterschiedlichen oder flexiblen Laufzeiten. 

Über WeltSparen

WeltSparen gehört zu den führenden Anbietern für Spar- und Investmentprodukte. Auf der digitalen Plattform finden Geschäftskunden diverse Tages- und Festgelder mit attraktiven Zinskonditionen. In über 30 Ländern ist WeltSparen aktiv und zählt bereits mehr als 270.000 Kunden.

Das Tagesgeldkonto ist eine flexible Möglichkeit, kurzfristig Geld anzulegen. Der Vorteil: Dein Geld ist nicht über eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben und Du kannst jederzeit darüber verfügen. So bleibst Du liquide, vermeidest Negativzinsen und erhältst zudem noch Zinsen auf Dein Guthaben. Die Zinsen sind zwar in der Regel nicht sonderlich hoch, dennoch ist ein Tagesgeldkonto ideal geeignet, um Guthaben, dass Du aktuell nicht benötigst, ohne großes Risiko kurzfristig anzulegen und Zinserträge zu generieren. Der Zinssatz für Tagesgeld ist nicht immer fix. Um das günstigste Angebot zu finden, empfiehlt Penta den Tagesgeldkonto-Vergleich von Weltsparen

Alternativ kannst Du Dein Guthaben als Festgeld oder Termingeld für einen bestimmten Zeitraum zu einem zugesicherten Zinssatz anlegen. Im Vergleich zum Tagesgeld ist der Zinssatz beim Festgeld höher. Festgeld kannst Du bereits ab einer Laufzeit von nur einem Monat anlegen. Üblicherweise wird es über drei, sechs oder zwölf Monate oder über ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre, fünf Jahre oder bis zu zehn Jahre festgelegt. Der Zinssatz steigt beim Festgeld mit der Höhe des Anlagevermögens. Der Zinssatz kann über den festgelegten Zeitraum weder sinken noch steigen. Das heißt, Du weißt bereits bei Vertragsabschluss, wie hoch die Zinsen am Ende ausfallen. Dafür ist Dein Guthaben aber auf den vereinbarten Zeitraum festgelegt. Die vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich. Aktuell sind je nach Laufzeit, Anlagebetrag und Bank bis zu 1,5 Prozent pro Jahr möglich. Bei welchen deutschen oder europäischen Banken Du aktuell die besten Konditionen für Festgeld bekommst, verrät Dir der Festgeld-Vergleich unseres Kooperationspartners Weltsparen

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