Passives Einkommen generieren: 5 Tipps, um nebenbei Geld zu verdienen

Jeannine Klein
Jeannine Klein April 2021 6 Min

Inhaltsverzeichnis

Passives Einkommen erlaubt es Dir, nebenbei Geld zu verdienen, ohne viel dafür tun zu müssen. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Nicht mit unseren Tipps und Top-5-Strategien. Wir erklären Dir, wie Du es schaffen kannst, Dir neben Deinem Job passives Einkommen aufzubauen und jeden Monat dazuzuverdienen. 

Je nachdem, welche Mittel Du einsetzt, kann Dir die zusätzliche Einnahmequelle gewisse Freiheiten ermöglichen: mehr Freizeit, örtliche Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit. Hast Du es erst einmal geschafft, eine Quelle für passives Einkommen zu generieren, ist all das möglich. Hier erfährst Du, was passives Einkommen überhaupt ist, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten Du hast, Dir passives Einkommen aufzubauen.

Was ist passives Einkommen? 

Egal, ob Du angestellt bist, freiberuflich arbeitest oder als Selbständiger Deine eigene Firma leitest, erhältst Du für die geleistete Arbeit oder Dein Produkt Geld. Dieses Geld bezeichnet man als aktives Einkommen. Meist gilt hier: Je mehr Du geistig oder körperlich arbeitest, desto mehr Geld erhältst Du dafür. 

Von passivem Einkommen spricht man, wenn sich dieses von selbst generiert, ohne dass Du hierfür aktiv etwas leisten musst. Es gibt verschiedene Strategien, um passives Einkommen zu generieren: durch Investments in Aktien und andere Anlagen, durch den Verkauf von Produkten oder die Vermietung Deines Eigentums. 

1. Investition in Wertpapiere: Aktien, Anleihen und Investmentfonds

Die erste passive Einkommensidee auf dieser Liste erfordert zwar etwas Startkapital, aber Dividenden-tragende Aktien, Anleihen und Investmentfonds ermöglichen es Dir, rund um die Uhr Geld zu verdienen, und das alles ohne Arbeit. Informiere Dich bei einem Aktien- oder Bankberater, in welche Dividenden-Aktien es sich lohnt zu investieren. 

Laut des US-Magazins Forbes haben Dividenden-Investoren, die vorausschauend handeln, das Potenzial, jährliche Renditen von 15, 20 oder sogar 25 Prozent zu erzielen, wenn sie nur die richtigen Dividenden-zahlenden Aktien auswählen und den Kurs beibehalten. 

Hier gilt: Je höher das Startkapital, desto höher kann das passive Einkommen ausfallen. Allerdings kannst Du je nach Risiko Deiner Anlage auch viel Geld verlieren. Schalte daher immer einen Berater ein, und informiere Dich ausführlich über die Materie, bevor Du Dein hart erarbeitetes Geld ausgibst.

2. Affiliate-Marketing

Während das Investieren in Produkte, Wertpapiere oder Immobilien schon immer eine beliebte und effektive Strategie darstellte, um sein Vermögen aufzubauen, ist Affiliate-Marketing eine eher moderne passive Einkommensquelle. 

Sie setzt voraus, dass Du eine Website, Plattform oder einen Social-Media-Kanal betreibst, auf der Du für andere Unternehmen oder sogenannte „Affiliates“ werben kannst. Wenn jemand Deinen Affiliate-Link verwendet, um ein Produkt zu kaufen oder sich für eine Dienstleistung anzumelden, wirst Du in Form einer Provision bezahlt.  

Eine beliebte Form des Affiliate-Marketings ist es, Anzeigen auf einem Blog zu schalten. Allerdings braucht auch dies seine Zeit, bis der Blog genügend Traffic generiert, damit Kunden auf ihn aufmerksam werden und in eine Anzeige investieren wollen. Du kannst aber auch mithilfe von YouTube, Podcasts und anderen Online-Plattformen ein Affiliate-Geschäft aufbauen. So weit die Idee hinter dieser passiven Einkommensquelle.

3. Influencer-Marketing

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das boomende Geschäft des Influencer-Marketings, mit dem schon der eine oder andere Millennial zum Millionär geworden ist. Allerdings ist dies heute um einiges komplizierter, als es zu Beginn des Booms in den 2010er-Jahren der Fall war. 

Essenziell für den erfolgreichen Aufbau eines gewinnbringenden Social Media Channels ist, wie bei allen erfolgreichen Geschäftsideen, eine zündende Idee, die Deinen Usern etwas Neues verkauft. Das muss keineswegs etwas Abgefahrenes sein, aber es sollte ihr Interesse wecken. 

Außerdem solltest Du Deine Zielgruppe kennen und ihre Sprache sprechen. Das Geheimnis vieler Social-Media-Stars ist, dass sie mit ihren Followern die Begeisterung für ein Thema teilen und darüber authentisch, sympathisch und vor allem regelmäßig berichten.

4. Immobilien kaufen und vermieten

Wer von seinen Eltern oder Großeltern eine Immobilie geerbt hat, darf sich glücklich schätzen. Die Vermietung von Eigentum ist eine der bekanntesten, beliebtesten und weitverbreitetsten passiven Einnahmequellen. 

Aber auch wenn Du nicht zu den glücklichen Erben gehörst, kannst Du mit einer kreditfinanzierten Immobilie eine rentable, passive Einnahmequelle schaffen. Alles, was Du nicht für Kredite an die Bank abgeben musst, ist passives Einkommen für Dich. Allerdings: Unterschätze nicht den Aufwand der Verwaltung und die Kosten für Instandhaltung und Nebenkosten.

5. Online-Kurse und -Seminare für passives Einkommen

Das Internet bietet Dir verschiedenste Möglichkeiten, um online Geld zu verdienen. Du kannst es nicht nur für das oben beschriebene Affiliate-Marketing nutzen, sondern auch Deine eigenen Produkte anderen Usern anbieten. 

Sei es, dass Du Deine Fotos auf Stockfoto-Plattformen immer und immer wieder verkaufst (wenn Du dafür ein Auge hast!) oder, sofern Du über entsprechende Fähigkeiten verfügst, auch Anleitungen, Kurse, E-Books und Webinare vertreibst. Sehr beliebt sind zum Beispiel Online-Marketing-Kurse oder Coaching-Webinare. 

Zwar bedeuten derlei Angebote für Dich anfangs einiges an Arbeit, aber steht Dein Angebot erstmal zur Verfügung, musst Du nicht mehr viel tun, um diese passive Einnahmequelle am Laufen zu halten.

Passiv Geld verdienen: Was es sonst noch zu bedenken gibt 

Wenn Du bereit bist, Zeit, Energie und Geld in eine der genannten Strategien zu stecken, um damit passives Einkommen zu generieren, solltest Du dennoch ein paar Punkte beachten: 

Es ist wichtig, dass Du Dir das nötige Fachwissen aneignest und nicht vorschnell handelst. Du brauchst gewisse Fähigkeiten, um online Geld zu verdienen, beziehungsweise beim Handeln von Aktien und Wertpapieren keine Verluste zu erleiden. Aktienkurse können abstürzen oder Deine gekaufte Immobilie entwickelt sich nicht so gut wie erwartet. Daher solltest Du Deine Idee immer wieder überprüfen. Jede Investition birgt ein gewisses Verlustrisiko – auch die besten Geschäftsideen und Anlagestrategien sind nicht risikofrei. Außerdem kann Dich das Wissen davor bewahren, auf Betrüger hereinzufallen. 

Investiere nur das, was Du kannst, kümmere Dich immer zuerst um laufende Kredite und vergiss nicht: Auch passives Einkommen muss versteuert werden. Unter Umständen lohnt es sich auch, Deine Nebentätigkeit als eigenes Gewerbe anzumelden, für das Du die Einnahmen und Ausgaben gesondert verwaltest.

Fazit – lohnt es sich, passives Einkommen zu generieren?

So verlockend die Idee auch erscheinen mag, Geld fürs Nichtstun zu kriegen – so einfach ist es meistens leider doch nicht. Denn wie beim aktiven Einkommen auch richtet sich die Höhe des passiven Einkommens nach dem Aufwand, den Du betreibst. Sprich: Je mehr Du reinsteckst, desto mehr Geld verdienst Du. 

Anders als beim aktiven Einkommen, erntest Du die Früchte Deiner Arbeit meistens erst später, dafür wird der Arbeitsaufwand mit der Zeit aber auch geringer. Bedenke jedoch, dass Du von den meisten passiven Einkommensquellen nicht leben kannst (es sei denn, Du hast viel Geld in Wertpapiere oder Immobilien investiert). 

Setze Dir daher besser nicht zum Ziel, von einem passiven Einkommen allein leben zu können. Betrachte es eher als Möglichkeit, nebenher Geld zu verdienen und Dir von diesem finanziellen Extra mehr Freizeit, eine Reise oder mehr Freiheit bei Deinen hauptberuflichen Entscheidungen leisten zu können. Oder die Zeit und Freiheit zu haben, mehr passives Einkommen zu generieren!

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