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Selbstständig machen: Dein Weg in die Selbstständigkeit

Yasmin
Yasmin Mai 2021 14 Min

Inhaltsverzeichnis

Es gibt viele Gründe, sich selbstständig zu machen. Es gibt zahlreiche Berufe, in denen Du Dich selbstständig machen kannst. Es gibt unterschiedliche Arten und verschiedene Wege, sich selbstständig zu machen. Die Selbstständigkeit ist so facettenreich wie die Gründer selbst. Entsprechend gibt es auch nicht den einen richtigen Weg oder einen Masterplan, um sich selbstständig zu machen. Aber es gibt Gründungsschritte, die eigentlich jeder Selbstständige bei der Gründung seines Unternehmens geht und an denen Du Dich orientieren kannst.

Was zeichnet selbstständiges Arbeiten aus?

Viele Menschen träumen davon, ihr eigener Chef zu sein und ihren Beruf unabhängig von einem festen Arbeitgeber auszuüben. Aber was genau unterscheidet eigentlich die Selbstständigkeit vom Angestelltenverhältnis? Selbstständige bieten ihre Leistungen auf eigene Rechnung an. Sie sind nicht weisungsgebunden und erledigen ihre Arbeit im Auftrag ihrer Kunden. Sie genießen die Freiheit, in Absprache mit dem Kunden selbst zu bestimmen, wann, wo und mit welchen Mitteln sie diesen Auftrag ausführen. Gleichzeitig tragen sie das alleinige unternehmerische Risiko und haften im Schadensfall. 

Alleine oder im Team?

Der Status der Selbstständigkeit ist unabhängig davon, ob Du alleine arbeitest oder ob Du eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigst. Hast Du eigene Angestellte, bist Du Dritten gegenüber nicht für Dein eigenes Handeln, sondern auch für Schäden, die durch Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verursacht werden, verantwortlich.

Du kannst eine selbstständige Tätigkeit entweder als Hauptberuf ausüben oder Dich nebenberuflich selbstständig machen. Ob Deine Selbstständigkeit als Haupterwerb zählt, hängt davon ab, ob Du den Hauptanteil Deiner Einnahmen mit dieser selbstständigen Arbeit erwirtschaftest. Von einer nebenberuflichen Selbstständigkeit spricht man, wenn durch eine selbstständige Tätigkeit ein zusätzliches Einkommen verdient wird, dass das Einkommen aus einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis aber nicht übersteigt. 

In welchen Berufen kannst Du Dich selbstständig machen?

Grundsätzlich sind Dir bei der Berufswahl für Deine Selbstständigkeit nahezu keine Grenzen gesetzt. Allerdings gibt es Berufe, die weniger gut geeignet sind, um sich selbstständig zu machen. 

Beliebte Bereiche, um sich selbstständig zu machen, sind beispielsweise:

  • Gastronomie (Restaurant, Foodtruck, Café, Bar oder Kneipe eröffnen)
  • Einzelhandel (Unverpacktladen, Kiosk, Boutique, Buchladen, Weinhandel, Onlinehandel eröffnen)
  • Gesundheit (Arzt, Physiotherapeut, Pflegedienst gründen)
  • Text (Journalist, Lektor, Texter oder Übersetzer)
  • Marketing (Marketing Manager, Online Marketing Manager, Social Media Manager, SEO-Spezialist)
  • Design (Grafik- oder Webdesign)
  • Beratung (Unternehmensberater, Steuerberater, PR-Berater etc.)
  • IT-Spezialist (Programmierer, Software-Entwickler, Solution Developer, Administrator, IT-Tester
  • Handwerker (Tischler, Maler, Zimmerer, Klempner, Dachdecker)

Um Erfolg mit Deiner Existenzgründung zu haben, ist es natürlich von Vorteil, wenn Du über eine entsprechende abgeschlossene Ausbildung oder ausreichend Berufserfahrung verfügst. In vielen Bereichen, beispielsweise im Handwerk, ist es zwingend erforderlich, dass Du eine entsprechende Qualifikation wie einen Meisterbrief nachweisen kannst, um Dich selbstständig zu machen. Das Gleiche gilt für den medizinischen Bereich. 

Welche weiteren fachlichen und persönlichen Voraussetzungen musst Du erfüllen?

Neben den fachlichen Qualifikationen in Deinem Beruf musst Du zusätzlich über kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen. Wer sich selbstständig machen will, muss auch in der Lage sein, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Du bist für den Einkauf, die Preiskalkulation, die Buchhaltung und die Steuern verantwortlich. Natürlich kannst Du Dir Hilfe holen. Gerade in der Anfangsphase Deiner Gründung wirst Du Dir aber nicht unbedingt gleich einen eigenen Mitarbeiter für die Buchhalter oder einen externen Buchhalter und Steuerberater leisten können. Und selbst wenn: Als Unternehmer solltest Du zumindest mit den Basics ordnungsgemäßer Buchhaltung vertraut sein und Dich nicht blind auf andere verlassen. Ein digitales Geschäftskonto unterstützt Dich dabei, Deine Finanzen jederzeit im Blick zu behalten. Zudem kannst Du Dir die Buchhaltung erheblich erleichtern, wenn Du Dich für einen Anbieter entscheidest, der Dir ein Geschäftskonto mit einer integrierten Buchhaltungssoftware und einer Schnittstelle zu Deinem Steuerberater anbietet. Planst Du, eigene Angestellte zu beschäftigen, solltest Du auch in den Themen Arbeitsrecht und Mitarbeiterführung fit sein. 

Darüber hinaus musst Du eine gewisse Risikobereitschaft, Mut und Durchhaltevermögen mitbringen. Trotz einer großartigen Geschäftsidee, stimmigen Konzept und solider Finanzierung wird nicht immer alles glattlaufen. Nicht jeder ist diesem Druck gewachsen. Besonders in Krisenzeiten sind auch Deine sozialen Kompetenzen gefragt: Läuft etwas nicht zufriedenstellend, ist es an Dir, mit Kunden, Geschäftspartnern, Angestellten oder Geldgebern zu kommunizieren. Diese Aufgabe nimmt Dir als Selbstständiger niemand ab. 


Gründungsideen für Dich!

Wir zeigen Dir fünf weitere lohnenswerte Ideen für Deine Selbstständigkeit! Hol Dir smarte Tipps und Anleitungen für jede Branche:

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Ideen, um sich selbstständig zu machen

Die Ideen, um sich selbstständig zu machen, sind vielfältig. Du weißt noch nicht, womit Du Dich selbstständig machen willst, hast keine eigene Geschäftsidee, möchtest aber dennoch Dein eigener Herr werden? Dann lass Dich doch von anderen Gründern inspirieren und informiere Dich über die aktuellen Trends wie Digitalisierung, 5G, Künstliche Intelligenz (KI), Umweltschutz und Nachhaltigkeit und findet so Deine Ideen für Deine Selbstständigkeit.

Ohne eigene Idee selbstständig machen: Geht das?

Eine gute Alternative, um sich auch ohne eigene Geschäftsidee selbstständig zu machen, sind Franchise-Konzepte. Du erwirbst eine Lizenz, die Dich dazu berechtigt, auf ein bereits funktionierendes Konzept zuzugreifen. Darüber hinaus bieten Franchise-Geber ihren Franchise-Nehmern häufig Unterstützung bei fachlichen Fragen sowie ein bereits ausgearbeitetes Marketing-Konzept.   

Existenzgründung: Unterstützung, um Dich selbstständig zu machen

Bei Deinem Start in die Selbstständigkeit gibt es viel zu bedenken und zu beachten. Viele Fragen kannst Du sicher selber klären. Beispielsweise, ob Du besondere Genehmigungen brauchst, welche Rechtsform sich am besten für Dein Vorhaben eignet, welche Steuerarten für Dich relevant sind, welchen Versicherungsschutz Du benötigst oder welche Möglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung Du hast. 

Kostenlose Beratung nutzen, um Dich selbstständig zu machen

Darüber hinaus kannst Du auch zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Beratungsangebote nutzen, um Dir Klarheit zu verschaffen. Kostenlose Unterstützung bieten häufig die zuständigen Industrie- und Handwerkskammern (IHK). Weitere gute Anlaufstellen sind die Bundesagentur für Arbeit, Berufsverbänden oder Gründervereine. Hilfreich ist auch, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen: Vernetze Dich mit anderen Gründern, die gerade starten, und mit bereits erfolgreichen Gründern aus Deinem Business, um Dich auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren.

Finanzielle Unterstützung

Erfüllst Du spezielle Kriterien, stehen Dir auch Möglichkeiten für die finanzielle Förderung zur Verfügung. Wenn Du beispielsweise arbeitslos bist und Dich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machst, kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld bei der Agentur für Arbeit beantragen. 

Unter bestimmten Voraussetzungen bekommst Du den Gründungszuschuss zunächst sechs Monate lang. Die Höhe des Zuschusses setzt sich aus Deinem zuletzt erhaltenen Arbeitslosengeld (ALG I) plus 300 Euro pro Monat zusammen. Kannst Du nach den sechs Monaten nachweisen, dass Du Deine Selbstständigkeit hauptberuflich ausübst, kannst Du für weitere neun Monate 300 Euro pro Monat erhalten. 

Bekommst Du Arbeitslosengeld II (ALG II) kannst Du mit dem Einstiegsgeld, das ergänzend zum Arbeitslosengeld II gezahlt wird, unter bestimmten Umständen ebenfalls finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt erhalten, um Dich selbstständig zu machen.

Staatliche Förderung, um sich selbstständig zu machen

Steht Dein Konzept und Du hast einen ausgereiften Businessplan inklusive aller Chancen, Risiken und Kosten erstellt, kannst Du Dich auch um staatliche Fördergelder bewerben, um Dich selbstständig zu machen. In der Regel verfügen Gründer nur über wenig Eigenkapital oder machen sich sogar ohne Eigenkapital mit ihrer Geschäftsidee selbstständig. Einen Förderkredit für die Existenzgründung zu erhalten, ist daher auch ohne Sicherheiten und mit wenig Eigenkapital möglich. 

Die KfW Bankengruppe bietet Existenzgründern unterschiedliche Förderkredite an: 

  • ERP-Gründerkredit „StartGeld“ (bis zu 125.000 Euro)
  • ERP-Kapital für Gründung (bis zu 500.000 Euro)
  • ERP-Gründerkredit „Universell“

Darüber gibt es in den einzelnen Bundesländern eigene Förderprogramme für Existenzgründer. Du kannst Dich unter www.foerderdatenbank.de darüber informieren, welche weiteren Fördermöglichkeiten Dir in dem Bereich, in dem Du Dich selbstständig machen willst, zur Verfügung stehen.

Kredite, Crowdfunding, Investoren 

Bringst Du selbst Kapital, die fachliche Eignung und einen gut durchdachten Businessplan mit, kannst Du alternativ einen klassischen Bankkredit beantragen. Oder Du begibst Dich auf Investorensuche. In diesem Zusammenhang ist das Crowdfunding eine gute Möglichkeit, gleich einen ganzen Schwarm an Investoren zu gewinnen. 

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Wie mache ich mich selbstständig?

Du hast Dich entschieden, künftig Dein eigener Herr zu sein und Dich selbstständig zu machen? Dann kann es eigentlich losgehen. Bleibt nur noch die Frage, was Du tun musst, um Dich selbstständig zu machen.

Am Anfang steht die Geschäftsidee

Die besten Ideen werden meist aus der Not, einem Mangel oder einem Bedürfnis geboren. Eine gute Voraussetzung dafür, dass Du später auch Abnehmer für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung findest. Es muss aber nicht unbedingt die eigene Geschäftsidee sein. Orientiere Dich an aktuellen Trends oder lass Dich von anderen Gründern inspirieren, um eine Idee für Dein eigenes Business zu finden. Alternativ kannst Du auch ein Franchise-Konzept in Betracht ziehen. Gegen eine Gebühr überlassen Dir bereits etablierte Unternehmen die Rechte zur Namens- und Konzeptnutzung, ein funktionierendes Geschäftsmodell sowie eine Marketing-Strategie. Eine weitere Alternative bieten die sogenannten Copycats: Hier werden erfolgreiche Geschäftsmodelle mit viel Kreativität nachgeahmt, ohne dabei Marken– oder Patentrechte zu verletzten.

Businessplan schreiben

Hast Du eine Idee gefunden, mit der Du Dich selbstständig machen willst, steht im nächsten Schritt die Erstellung eines Businessplans an. Hier bringst Du Idee, Konzept und Deinen Weg zur Umsetzung zu Papier. Zum einen als Orientierung für die erste Zeit Deiner Geschäftstätigkeit. Zum anderen dient er als Basis für die Kapitalbeschaffung. Ein guter Businessplan sollte mindestens die folgenden Punkte beinhalten: 

  • Geschäftsmodell: Idee, Konzept, Zielgruppe und Angebot
  • Strategie und Unternehmensziele 
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Standortanalyse
  • Rechtsform
  • Kosten
  • Finanzierungsplan
  • Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen

Finanzierung klären

Mit Deinem gut durchdachten Businessplan machst Du Dich auf die Suche nach Investoren, die Dich bei der Umsetzung Deiner Geschäftsidee finanziell unterstützen. Welche Art der Finanzierung am besten zu Dir und Deinem Geschäftsmodell passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise vom optimalen Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital in Bezug auf Geschäftsmodell und Unternehmensphase oder ob Du bereit bist, einen Partner, Miteigentümer oder Investor ins Boot zu holen oder ob Du lieber unabhängig bleibst und Fremdkapital aufnimmst.

Die passende Rechtsform für Dein Unternehmen

Grundsätzlich steht Dir die Wahl Rechtsform für Dein Unternehmen frei, wenn Du Dich selbstständig machen willst. Ob ein Einzelunternehmen, eine Personengesellschaft oder eine Kapitalgesellschaft zu Dir passt, hängt von Deiner individuellen Gründungssituation ab. Hier geht es um Fragen, ob Du alleine oder im Team gründen willst. Ob Du das notwendige Stammkapital aufbringen kannst, um eine Kapitalgesellschaft wie die GmbH oder AG zu gründen. Oder ob Du die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränken möchtest. Von Deiner Entscheidung hängt letztlich auch ab, ob Deine Unternehmen im Handelsregister eingetragen werden muss, welche Art der Buchführung Du anwendest, ob Du zu weiteren Formalien wie der Erstellung einer Bilanz etc. verpflichtet bist, welche Steuerarten für Dich relevant sind und welchen Versicherungsschutz Du benötigst. Gegebenenfalls zählt der Beruf, in dem Du Dich selbstständig machen möchtest, zu den freien Berufen. Als Freiberufler wärst Du beispielsweise von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit.

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Wo willst Du Dich selbstständig machen?

Die Standortanalyse zählt neben der Markt- und Wettbewerbsanalyse zu den entscheidenden Schritten auf Deinem Weg in die Selbstständigkeit. Als Einzelhändler wirst Du eine belebte Einkaufsstraße mit jeder Menge Laufkundschaft bevorzugen. Machst Du Dich als Handwerker selbstständig, ist der Standort Deiner Werkstatt weniger entscheidend. Entscheidend ist aber, wie viel Konkurrenz Du am Standort vorfindest und ob Du dort tatsächlich Deine Zielgruppe erreichst. Die Entscheidung für den passenden Standort hängt aber nicht nur von Deinem Geschäftsmodell ab: Er ist auch entscheidend für die Berechnung der Gewerbesteuer, die Du zu zahlen hast. Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer, die auf Deine Einnahmen erhoben wird. Zusätzlich ist der sogenannte Gewerbesteuerhebesatz, der individuell von den Gemeinden festgesetzt wird, relevant. In großen Städten liegt dieser meist deutlich höher als in ländlichen Gemeinden. 

Dein unverwechselbarer Auftritt

Um Dich vom Wettbewerb zu unterscheiden, braucht Dein Unternehmen eine unverwechselbare Persönlichkeit – die Corporate Identity, kurz CI. Mit ihrer Hilfe vermittelst Du Kunden und anderen Stakeholder Deine Werte und Deine Unternehmensstrategie. Die Corporate Identity setzt sich aus mehreren Bestandteilen zu einem komplexen strategischen Konzept zusammen. Langfristigen Erfolg sicherst Du Dir, indem Du dieses Konzept bereits bei der Gründung Deines Unternehmens mitdenkst und alle inhaltlichen und formale Aktivitäten, Deine Kommunikation und Dein visueller Auftritt diesem Konzept folgen.

Das Gleiche gilt für Deinen Firmennamen, Markennamen und Dein Logo: Gut gewählt verschaffen sie Dir ein Alleinstellungsmerkmal am Markt und sichert Dir einen Wettbewerbsvorteil. Damit Dir keiner diesen Vorteil nehmen kann, musst Du Deinen Firmennamen, Markennamen und Dein Logo wirksam schützen. Kläre hier also unbedingt frühzeitig, ob Dein Wunschnamen noch frei ist und sichere Dir die Markenrechte.

Behördengänge, Genehmigungen, Steuern und Versicherungen

Bei der Gründung Deines Unternehmens erwarten Dich jede Menge Behördengänge. Je nachdem, in welchem Gewerbe Du Dich selbstständig machen willst, benötigst Du unterschiedliche Genehmigungen, musst bestimmte Auflagen erfüllen oder Qualifikationen nachweisen. Mit Ausnahme des Freiberuflers führt der Weg in der Regel erst einmal zum Gewerbeamt. Hast Du Dein Gewerbe angemeldet, gibt das Gewerbeamt die Information über Deine Gründung an das zuständige Finanzamt und die Berufsgenossenschaft, die gesetzliche Unfallversicherung, weiter.

Vom Finanzamt erhältst Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den Du ausgefüllt an das Finanzamt zurücksendest, um Deine Steuernummer zu erhalten. Welche Steuerarten für Dein Unternehmen relevant sind, hängt von der Rechtsform Deines Unternehmens ab. Zu den wesentlichen Steuerarten für Unternehmen zählen die:

  • Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Umsatzsteuer
  • Grunderwerbsteuer

Wer sich selbstständig machen will, muss wissen, dass er damit für seinen Versicherungsschutz selbst aufkommen muss. Das gilt sowohl für den Schutz gegen private Risiken sowie für den Schutz gegen betriebliche Risiken. Als Selbstständiger bist Du nicht sozialversicherungspflichtig. Das heißt, Du musst Dich privat gegen Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder für die Rente absichern. Dabei hast Du die Wahl, ob Du Dich freiwillig gesetzlich versicherst oder ob Du Dich privat versicherst.

Als Unternehmer sicherst Du Dich zusätzlich gegen betriebliche Risiken ab. Einzelunternehmer oder Gesellschafter von Personengesellschaften haften im Schadensfall auch mit ihrem Privatvermögen. Sowohl bei selbstverursachten Schäden, aber auch bei Schäden, die durch eigene Angestellte verursacht wurden. Welcher Versicherungsschutz für Dich Sinn ergibt, hängt von der Deines Unternehmens ab. Grundsätzlich sind eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung sowie die Betriebshaftpflicht, die Sach- und Personenschäden Dritter abdeckt, empfehlenswert. Mit einer Inhaltsversicherung kannst Du zudem Deine technische und kaufmännische Betriebseinrichtung gegen Schäden absichern.

Last but not least benötigst Du noch ein Geschäftskonto. Zwar sind nur Kapitalgesellschaften gesetzlich verpflichtet, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Es lohnt sich jedoch für alle Unternehmer, private von beruflichen Ausgaben von Anfang an sauber zu trennen. Mit dem digitalen Geschäftskonto von Penta beispielsweise behältst Du Deine Finanzen jederzeit im Blick und erleichterst Dir dank der Integration einer Buchhaltungssoftware die Buchführung sowie die Zusammenarbeit mit Deinem Steuerberater.

Marketing-Strategie und Kundenakquise

Fehlen eigentlich nur noch die Kunden für eine erfolgreiche Gründung. Starte auf jeden Fall rechtzeitig mit Deiner Akquise, um gleich nach Deiner Gründung loslegen zu können. Unter Kundenakquise versteht man alle strategischen Maßnahmen zur Kundengewinnung. Dazu zählen neben der direkten Ansprache im persönlichen Verkaufsgespräch oder am Telefon auch die indirekte Ansprache per Post, SMS, E-Mail-Marketing oder der Newsletter-Versand. Die Website eines Unternehmens, Messen sowie weitere Kundenveranstaltungen dienen ebenfalls der Kundengewinnung.

Dein Marketing-Konzept unterstützt Dich bei der Auswahl der richtigen Maßnahmen. Lege dazu erst einmal Deine Zielgruppe fest: Welche Kunden willst Du erreichen. In einem nächsten Schritt überlegst Du Dir, wo Du Deine Zielgruppe am besten erreichst. Deine Unternehmenswebsite, Content Marketing, Onlinemarketing, SEO und Social Media sind geeignete Maßnahmen, um Deine Kompetenz zu unterstreichen und Deine Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. Bedenke aber auch, dass viele Menschen nach wie vor nur offline erreichbar sind. Ein guter Mix aus klassischer Werbung und Onlinemarketing ist meist ein guter Weg. Wo Du den Schwerpunkt setzt, hängt von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung und natürlich von Deiner Zielgruppe ab.

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