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Shopify: Die digitale Lösung für Deinen eigenen Onlineshop

Yasmin
Yasmin August 2020 7 Min

Inhaltsverzeichnis

Der E-Commerce in Deutschland boomt. 2019 lagen die Umsätze bei knapp 58 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2018 sind die Umsätze damit um etwa 5 Milliarden gestiegen, was unter anderem auch daran liegt, dass immer mehr Kunden ihre Einkäufe mobil am Smartphone tätigen. Obwohl die Corona-Pandemie zu Einbrüchen im Onlinehandel führte, bleibt der Trend ungebrochen. Du möchtest ein Stück vom Kuchen ab haben, weißt, was sich gut verkaufen lässt, und planst Deinen eigenen Onlineshop aufzubauen? Ist die Antwort „ja, aber mir fehlt das technische Know-how“ ist eine Shop-Software wie Shopify vielleicht die richtige Lösung für Dich.

Was ist Shopify?

Shopify bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine selbst entwickelte E-Commerce-Software an, um ihre eigenen Onlineshops zu erstellen. Gleichzeitig stehen den Händlern Werkzeuge zum Einrichten von unterschiedlichen Bezahloptionen oder zur Integration in den Amazon Marketplace zur Verfügung. Darüber hinaus stehen Reports, Analysen und weitere Marketing Tools zur Verfügung, um die Effizienz und Effektivität des Onlineshops auszuwerten.

Zum Funktionsumfang zählen beispielsweise

  • Funktionen zur Erstellung des Onlineshops,
  • ein Warenkorb,
  • die Shopvewaltung,
  • Marketing- und SEO-Tools,
  • die Produktverwaltung,
  • Webhosting,
  • Analyse- und Berichtsfunktionen sowie
  • eine mobile App.

Über eine Schnittstelle kannst Du die Buchhaltungssoftware verschiedener Anbieter integrieren, um Rechnungen oder Aufträge zu schreiben und Rechnungsversand und Zahlungserfassung zu automatisieren. Mit POS bietet Shopify zudem ein Kassensystem, mit dem Du Verkäufe im stationären Handel mit Deinem Onlineshop verbinden und verwalten kannst. Und mit dem Shopify Buy Button kannst Produkte erstellen und beispielsweise in Deiner Unternehmenswebsite einbetten.

Unternehmen wie Tesla, Google oder General Electric nutzen mit Shopify Plus die Onlineshop-Version für Großunternehmen.

Erfolgsgeschichte Shopify

Das kanadische Unternehmen wurde 2004 von dem deutschen Auswanderer Tobias Lütke gemeinsam mit Freunden gegründet. 2006 ging die Shopping-Plattform live und das in Kanada ansässige Unternehmen erhielt seinen heutigen Namen: Shopify. 2015 folgte der Börsengang. Die Shopify-Aktie wird an der New Yorker Börse (NYSE) und an der Börse in Toronto (TSX) gehandelt. Bis November 2017 verzeichnete sie einen Kursanstieg von 588 Prozent. Aktuell liegt ihr Wert bei rund 790 USD bzw. 1.295 CAD (Stand 12.08.2020). Mit dem Aufbau eines roboterisierten Lager- und Logistiknetzwerks will Shopify zudem künftig Amazon Konkurrenz machen.

Wie erstelle ich einen Onlineshop mit Shopify?

Egal, aus welcher Branche Du kommst, mit welchen Produkten Du handelst, ob Du Dir eine exklusive Onlinepräsenz für den Vertrieb aufbauen möchtest oder planst, Deine Produkte zusätzlich zu Deinem eigenen Laden auch online anzubieten. Mit einer anwenderfreundlichen Nutzeroberfläche, vielseitigen Funktionen und systeminternen Anleitungen zu Themen wie Vertrieb, Marketing, Shopmanagement und rechtlichen Fragen verspricht Shopify Händlern eine Shop-Software, mit der sie intuitiv in nur wenigen Schritten ihren eigenen, personalisierten Onlineshop erstellen können.

Die Software beruht auf dem Baukastenprinzip: Mithilfe von über 70 verschiedenen Themes wählst Du ein Design für Deinen Shop aus. Du benötigst keine Designkenntnisse, um Farben, Bilder und Schriftarten perfekt an Deine Marke und Deine Corporate Identity anzupassen. Inhalte ziehst Du per Drag-and-drop in den Onlineshop. Das responsive Design stellt sicher, dass Dein Onlineshop sowohl am Desktop PC als auch mobil auf dem Smartphone oder Tablet optimal dargestellt wird.

Shopify Payment und weitere Zahlungsmethoden

Um den Verkauf abzuschließen, hat der Sofwareanbieter mit Shopify Payment sein eigenes Bezahlsystem etabliert. Vergleichbar mit Amazon Payments muss Dein Kunde sich einmalig bei Shopify Payments anmelden. Anschließend braucht es zum Kaufabschluss nur noch einen Klick. Langwieriges eingeben von Kontaktdaten und Zahlungsinformationen wird damit überflüssig. Die Übertragung der Zahlungsinformationen erfolgt verschlüsselt. Informationen über Deine Kunden, ihre Einkäufe und ihre Zahlungsinformationen sind sicher: Shopify Payments ist PCI-konform und unterstützt 3D-Secure-Checkouts

Der Kunde ist aber natürlich König und möchte selbst bestimmen, welche Bezahlmethode er bevorzugt. Entsprechend kannst Du weitere Bezahloptionen wie VISA und Mastercard, Apple Pay Sofortkauf oder Klarna integrieren.

Der Vorteil bei der Nutzung von Shopify Pay ist der vollständige Überblick über Deine Finanzen. Du kannst jederzeit und überall online Deine Bestellungen und Zahlungen einsehen. Nutzt ein Kunde eine andere Zahlungsart, stehen Dir diese Informationen nicht zur Verfügung.

Shopify App

Ob Bestellverwaltung, mobiles Dashboard, Inventarverwaltung oder Kontaktaufnahme mit Deinen Kunden. In der Shopify Mobile App kannst Du Deine Aufträge verwalten oder beobachten, welche Produkte besonders gut laufen. Du kannst neue Produkte einpflegen, Fotos erstellen und einfügen oder Preise ändern. In den Kundenprofilen findest Du darüber hinaus alle notwendigen Informationen, um sie bei Fragen oder Problemen direkt per E-Mail oder telefonisch zu kontaktieren.

Kosten für Deinen Shopify Onlineshop

Je nachdem, was Du mit Deinem Onlineshop vorhast, hast Du die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Preisplänen. 

  • Basic Shopify ist ab 29 USD pro Monat erhältlich und bietet Dir alle Leistungen, um einen funktionstüchtigen Onlineshop zu erstellen. Berichte und Analyse sind nicht im Preis enthalten. Zudem musst Du mit vergleichsweise höheren Gebühren bei den verschiedenen Zahlungsoptionen rechnen.
  • Wer sich für den Preisplan Shopify entscheidet, ist ab 79 USD pro Monat dabei. Auch hier sind keinen Analysen und Berichte enthalten und die Gebühren für die verschiedenen Zahlungsarten sind ebenfalls ein wenig höher. Dafür kannst Du aber für bis zu fünf Mitarbeitern eigene Konten mit Zugriff auf den Shopify-Admin-Bereich und Shopify POS einrichten. Im Basic-Plan sind nur zwei Konten vorgesehen.
  • Das gesamte Paket mit erweiterten Funktionen gibt es im Preisplan Advanced Shopify für monatlich 299 USD. Hier kannst Du bis zu 15 Personalkonten einrichten und zahlst die geringsten Gebühren bei Transaktionen bei allen bei allen Zahlungsanbietern außer Shopify Payments.

So machst Du Deinen Shopify Onlineshop bekannt

In Sachen Marketing stehen Dir neben professionellen Vorlagen für das klassische Marketing mit Shopify Ping, Google und Facebook Anzeigen weitere Möglichkeiten zur Verfügung, Deine Zielgruppe zu erreichen, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und Deinen Shop zu vermarkten. Nutze Shopify Ping um mit Deinen Kunden zu chatten, lerne sie besser kennen und baue eine persönliche Beziehung zu ihnen auf. So weißt Du genau, was sie wollen und wie Du Dein Sortiment gewinnbringend erweitern kannst. Google Smart Shopping Kampagnen helfen Dir dabei, dass Interessierte Deine Produkte leichter finden und kaufen können.

Übrigens kannst Du auch ein Blog in Deinem Onlineshop einrichten und mit gezieltem Content-Marketing Deinen Shop bekannt machen und Deinen Kunden mit wertvollem Content einen echten Mehrwert bieten.

Shopmanagement: Wie managst Du Deinen Onlineshop?

Das Sortiment im Auge behalten, neue Produkte ergänzen, Kundendaten pflegen, verschiedene Zahlungsoptionen berücksichtigen, Bestellungen annehmen und versenden, Retouren bearbeiten, Abverkäufe überwachen und das Sortiment anpassen. Als frischgebackener Onlinehändler kommen eine Menge Aufgaben auf Dich zu und Du musst jederzeit den Überblick über alle relevanten Zahlen, Informationen und Vorgänge behalten. Das Shopmanagement von Shopify macht Dir diese Aufgabe ein wenig leichter. Der gesamte Fulfillment-Prozess – angefangen bei der Bestellverwaltung, über die Verwaltung der Kundenkontakte bis hin zur Bestandspflege – , die Zahlungsabwicklung sowie die Analyse der relevanten Kennzahlen, kannst Du alle Deine geschäftlichen Aktivitäten in nur einem zentralen Arbeitsbereich managen.

Rund-um-die-Service

Bei Fragen, Problemen oder dem Bedürfnis, sich auszutauschen, findest Du zahlreiche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme oder auch Hilfe zur Selbsthilfe. Neben FAQ, einem Kundensupport, der 24 Stunden telefonisch, per E-Mail und im Livechat verfügbar ist, gibt es ein Diskussionsforum, in dem Du Dich einbringen kannst und Tipps zu Themen wie Marketing, Buchhaltung, Design oder technische Fragen erhältst. Darüber hinaus steht ein Expertenteam aus E-Commerce-Designer, Entwickler oder Marketers zur Verfügung, dass Dich mit ihrem Know-how unterstützt.

Rechtssicherheit im Onlinehandel

Um Deinen Onlineshop rechtssicher zu gestalten, bist Du bei Fernabsatzverträgen gesetzlich verpflichtet, verbindliche Rechtstexte ordnungsgemäß einzubinden. Dazu zählen beispielsweise

  • Die AGB: Die Einbindung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist zwar nicht grundsätzliche verpflichtend, allerdings kannst Du damit Deine eigenen Bedingungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten festlegen und gleichzeitig weitere Pflichtinformationen, die an das Gesetz für Fernabsatzgeschäfte geknüpft ist, dort hinterlegen.
  • Widerrufsbelehrung: Du bist verpflichtet, Deine Kunden im Vorfeld der Bestellung über ihr Widerrufsrecht aufzuklären und ein entsprechendes Musterformular anzubieten.
  • Datenschutzerklärung: In Deinem Onlineshop werden personenbezogene Käuferdaten verarbeitet. Entsprechend ist das Vorhalten einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung gemäß Art. 13 DSGVO unerlässlich.
  • Impressum: Das Impressum muss gemäß § 5 TMG alle erforderliche Daten wie Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des verantwortlichen Shopbetreibers enthalten.
  • Verbraucherschlichtung: Laut Art. 14 der europäischen ODR-Verordnung musst Du in Deinem Shop einen klickbaren Link auf die europäische Online-Streitbeilegungsplattform bereitstellen. Zusätzlich bist Du nach § 36 des deutschen Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) verpflichtet anzugeben, ob Du bereit oder verpflichtet bist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Dies ist natürlich kein vollständiger Überblick über sämtliche rechtlichen Vorgaben im Onlinehandel. Weitere Angaben beispielsweise zu Preisen, Zahlungs- und Versandbedingungen, die Bestellbestätigung etc. müssen ebenfalls rechtskonform hinterlegt werden.

Dropshipping

Shopify eignet sich auch, um ins Dropshipping Business einzusteigen. Lager- und Versandkosten sind ein nicht zu unterschätzender Posten in der Kostenkalkulation von Onlinehändlern. Dropshipping oder auch Fulfillment (Streckengeschäft, Streckenhandel, Direkthandel) stellt daher insbesondere für kleinere Händlern eine gute Lösung dar, Ware im Lager des Großhändlers zu belassen und auch den Versand an den Kunden durch den Großhändler vornehmen zu lassen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit: Die Ware gelangt ohne Zwischenstopp über den Händler auf direktem Wege zum Kunden. So kannst Du Dich voll auf Dein Sortiment, Marketing und die Kundenkommunikation kümmern.

Welche Alternativen zu Shopify gibt es?

Shopify zählt zu den besten Onlineshop-Lösungen am Markt. Sie hat ihre Vorteile, aber natürlich auch einige Nachteile und passt vielleicht auch nicht unbedingt zu Deinen Vorstellungen.

Die Vorteile:

  • Benutzerfreundlichkeit: einfach zu bedienende Software mit hohem Funktionsumfang.
  • Große Auswahl an Themes (Designs) – zum Teil kostenlos.
  • Rund-um-die-Uhr-Support.

Die Nachteile:

  • Es fallen zusätzliche Gebühren für den Händler an, wenn ein Kunde nicht über Shopify Payments bezahlt.
  • Der Fokus liegt auf Shop-Funktionalitäten, daher ist der Blog für das Content-Marketing weniger gut geeignet.
  • Die Preispläne kannst Du ausschließlich in US-Dollar bezahlen, den Onlineshop selbst in jeder beliebigen Währung.

Alternativ gibt es zahlreiche weitere digitale Shoplösungen, die Du nutzen kannst. Dazu zählen beispielsweise Wix oder Jimdo. Vielleicht sind aber auch die Shopping-Plattformen von Facebook und Instagram eine Option für Dich? Die Idee hinter Facebook und Instagram Shops ist, Nutzer mit dem zu vernetzen, was sie lieben. Dieser Gedanke beschränkt sich dabei nicht nur auf die Verbindung zwischen Freunden und Familie, sondern ist auch mit Marken, Unternehmen und deren Produkten möglich.

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