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Startup gründen: 5 Schritte zum Erfolg

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florian 02 Oct 2019

Du bist interessiert an der Gründung eines Startups, weißt aber nicht, wo Du anfangen sollst und wie Du den Ball ins Rollen bringen kannst? Einige Tipps können wir Dir mit auf den Weg geben – damit Dein (zukünftiges) Startup gute Erfolgsaussichten hat.

Startup gründen hat immer etwas mit Nervosität und Unsicherheit zu tun. Vor allem dann, wenn das Startup wirklich Vollzeit geführt werden muss und die Haupt-Einnahmequelle für Dich sein soll.

Um diesen Prozess für Dich so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir Dir hier fünf Tipps zusammengestellt, die auf dem Weg zum erfolgreichen Startup nützlich sind.

1. Alles beginnt mit einer guten Idee

Die Geschäftsidee ist entscheidend und wohl der wichtigste Schritt in Richtung eines erfolgreichen Startups. Ein Produkt oder Service, das zum Problemlöser für Kunden wird, ist wahrscheinlich das Optimum. Durch eine solche gute Idee überzeugst Du Kunden nämlich schnell davon, für die Leistung zu bezahlen. Eine nicht ausgereifte Idee wird in den meisten Fällen nicht zum Erfolg führen.

Ein Beispiel für einen solchen „Problemlöser“ wäre eine Fluggesellschaft. Du willst einen Business-Trip in die USA unternehmen. Theoretisch könntest Du ein Kreuzfahrtschiff nehmen und die Reise so bewältigen. Oder Du entscheidest Dich für eine Fluggesellschaft – Problem gelöst und effiziente Lösung gefunden.

Dieses Szenario ist ein gutes Beispiel dafür, wie viele Firmen erfolgreich sind. Sie bieten ein Produkt oder ein Service, der für Kunden einen Mehrwert bietet. Und zwar einen Mehrwert, für den Kunden gerne Geld ausgeben, da er sie einfacher zu ihrem Ziel – in diesem Fall die USA – führt.

2. Recherchen über die Branche und „Papierkram“

Eine gute Idee allein reicht natürlich nicht aus. Darüber hinaus müssen noch ein paar „Hausaufgaben“ erledigt werden, bevor es mit der Gründung wirklich losgehen kann. Zunächst solltest Du Dich über die Mitwettbewerber in Deiner Branche informieren.

Lass Dich von der Konkurrenz nicht abschrecken. Denn viel Wettbewerb bedeutet auch, dass der Geschäftsbereich profitabel genug ist, damit auch ein Startup erfolgreich sein kann. Besonderen Wert solltest Du bei Deiner Recherche auf die Preise, Produkte und Services legen, die die Konkurrenten anbieten. Anschließend solltest Du Deinem Startup ein einzigartiges Angebot verpassen, mit dem es sich von der Konkurrenz abhebt.

Wenn Du das alles erledigt hast und Du einen Plan hast, wie Du in der Branche agieren möchtest, geht es an den offiziellen Teil – entweder Du kümmerst Dich um alles rund um die Gründung selbst oder Du holst Dir professionelle Hilfe. So oder so: Es wird eine Menge Papierkram auf Dich zukommen, den Du mit verschiedenen Behörden abarbeiten musst.

Was ist hilfreich zum Startup Gründen?

3. Ein präzises Business-Modell entwerfen

Zum Beispiel das Business Model Canvas bietet Jungunternehmern eine gute Möglichkeit, an Hand einer klaren Struktur eine Strategie zu entwickeln. Hinter jeder Idee steht nämlich ein präziser Businessplan.

Das Business Model Canvas ist eine gute Vorlage, der Du folgen kannst. Zahlreiche erfolgreiche Unternehmen haben es schon genutzt. Dies sind die neun Felder im Business Model Canvas, die Du ausfüllen musst:

  • Was macht Dein Produkt oder Deinen Service wertvoll?
  • Wer sind Deine Geschäftspartner und was sind ihre Interessen?
  • Welche Aktivitäten und Kosten sind für Produktion und Lieferung nötig?
  • Wie sieht der Kundenservice aus?
  • Wer sind Deine Zielpersonen/Deine Zielgruppe?
  • Welche Ressourcen benötigst Du?
  • Wie regelst Du Marketing und Vertrieb?
  • Welche Ausgaben sind nötig? Wo sind Kosteneinsparungen möglich?
  • Wie und in welcher Form wird der Umsatz generiert?

4. Sich Kapital und Ressourcen organisieren

Sehr wahrscheinlich wirst Du zum Start Deiner Unternehmer-Karriere kein unendlich großes Bankkonto zur Verfügung haben. Gerade am Anfang sind Investitionen nötig, und erst nach einer gewissen wirft ein Startup für gewöhnlich Rendite ab.

Eine Lösung könnten hier Startup-Inkubatoren sein. Viele Inkubatoren haben sich auf die Finanzierung und Beratung von kleinen Unternehmen spezialisiert und könnten Dir weiterhelfen.

Natürlich hat das seinen Preis: Normalerweise verlangen Inkubatoren einen kleinen Teil der Umsätze Deines Startups. Gleichzeitig erhöhen sie allerdings auch den Wert Deiner Firma und sorgen für mehr Umsätze – Du musst also alle Optionen sorgfältig abwägen.

Stürze Dich nicht auf den erstbesten Inkubator, sondern hole lieber verschiedene Angebote ein. Nicht nur finanzielle Aspekte sind hier entscheidend, sondern auch die Motivation: Interessiert sich der Inkubator wirklich für Deine Branche und Dein Projekt und setzt er alles daran, das Beste aus Deinem Potenzial herauszuholen?

5. Ein Team aus Gleichgesinnten zusammenstellen

Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Dieser Leitspruch gilt noch immer. Denn: Die Mitarbeiter Deines Startups werden zum Gesicht Deiner Marke und repräsentieren die Services und Produkte. Ein Startup gründen ist in den seltensten Fällen eine „One-Man-Show“, meistens benötigst Du Unterstützung.

Dein Team sollte sich vor allem mit den Zielen und Werten des Startups identifizieren können. Jemand, der nur seinen Lohn abholen will, ist sicherlich nicht geeignet.

Abhängig vom Geschäftsmodell und der Branche Deines Startups musst Du Dein Team aus Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Ausbildungen „zusammenbasteln“. Ein Web Developer ist beispielsweise gerade für Startups wichtig, um die Online-Präsenz zu verbessern.

In jedem Fall gilt: Besonders Startups haben spezifische Bedürfnisse, wenn es um ihre Finanzen geht. Eine papierlose, komplett digitale Lösung für ihre Einnahmen und Ausgaben ist nötig. Wenn Du an einem solchen kostenlosen Angebot interessiert bist, dann informiere Dich jetzt über das Penta Geschäftskonto.

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