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IBAN und BIC: Zwei Codes für Deine Überweisungen

Jeannine Klein
Jeannine Klein April 2021 4 Min

Inhaltsverzeichnis

IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) sind Codes für Banküberweisungen. Die IBAN-Kennzeichnung muss mittlerweile für Überweisungen innerhalb von Deutschland und im SEPA-Raum zwingend verwendet werden. Der BIC ist seit 2016 nur noch für Überweisungen zu Banken außerhalb des SEPA-Raums (EU, weitere EWR-Staaten, Schweiz, Isle of Man, Monaco, Jersey, Guernsey, San Marino) erforderlich.

Zusammensetzung der IBAN

Das Akronym IBAN steht für International Bank Account Number, also für eine internationale Nummer eines Bankkontos. Die Länge der IBAN variiert: Die Nummer kann je nach Staat bis zu 34 Stellen aufweisen. In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen, in Österreich nur aus 20 Stellen. Der Aufbau der IBAN ist in allen Staaten einheitlich: Sie enthält die Kontonummer sowie die Bankleitzahl eines Bankkunden. Die IBAN Prüfziffer besteht aus der Bankleitzahl (BLZ) und der Kontonummer und ist unabhängig von der Gesamtlänge der internationalen Kontonummer immer zweistellig.

In Deutschland setzt sich die International Bank Account Number wie folgt zusammen:

  • Länderkennzeichen – DE für Deutschland
  • zweistellige Prüfzahl
  • achtstellige Bankleitzahl
  • zehnstellige Kontonummer

Kürzere Kontonummern werden linksbündig mit Nullen aufgefüllt.

IBAN berechnen

Wenn Du die IBAN berechnen möchtest, findest Du online zahlreiche IBAN-Rechner. Dazu benötigst Du Deine Kontonummer und Deine Bankleitzahl sowie eine Angaben zum Land, in dem Deine Bank sich befindet. Sind einzelnen Stellen unbekannt, kannst Du die IBAN auch validieren, generieren und ergänzen lassen. Darüber hinaus kannst Du mit einem IBAN-Prüfer auf Basis einer vorliegenden Nummer auch erkennen, welche Bank dahinter steht, und die Kontonummer, den BIC sowie weitere Details zum Geldinstitut ermitteln.

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Was ist BIC?

Der Bank Identifier Code (BIC) ist eine internationale Bankleitzahl. Der BIC wurde 2008 zusammen mit dem SEPA-Verfahren entwickelt. Ein anderer Begriff dafür ist die SWIFT-Adresse oder umgangssprachlich der SWIFT-Code, da die ursprüngliche Anwendung im Rahmen des SWIFT-Zahlungsverkehrs entstanden ist. Die SWIFT (Society for-Worldwide Interbank Financial-Telecommunication) ist eine Organisation mit Sitz in Belgien, die bereist seit 1973 den internationalen Transaktionsverkehr zwischen den Banken regelt.

Der BIC oder SWIFT-Code besteht aus acht oder elf alphanumerischen Zeichen und setzt sich wie folgt zusammen:

  • 4-stelliger Bankcode
  • 2-stelliger Ländercode
  • 2-stelliger Code des Ortes
  • 3-stellige Kennzeichnung der Filiale (optional)

Mithilfe des BIC findest Du innerhalb des europäischen Zahlungsraumes jedes Kreditinstitut und kannst es mit dieser Nummer einwandfrei identifizieren.

Was ist SWIFT?

SWIFT ist ein technisches Format, das den Nachrichtenaustausch zwischen Banken über das SWIFT-Telekommunikationsnetz ermöglicht. Das Kürzel SWIFT steht für „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“, einem Verband, der bereits 1973 von internationalen Geldinstituten gegründet wurde, um die Standards der Auslandsüberweisungen zu vereinheitlichen. Die Betreibergesellschaft hat ihren Sitz im belgischen La Hulpe.

Eindeutige Bankenkennung mit IBAN und BIC

Den Standard für die International Bank Account Number legt die ISO 13616-1:2007 fest. Sie kommt beim sogenannten Datenträgeraustauschverfahren zum Einsatz – also auch bei allen Onlineüberweisungen – sowie bei Zahlungen mit einem Zahlungsverkehrsvordruck auf Papier. SEPA-Überweisungen sind zwingend an die International Bank Account Number gebunden. Die Kosten für SEPA-Überweisungen dürfen nicht höher ausfallen, als die Kosten für landesinterne Überweisungen. Am SEPA-Verfahren nehmen derzeit 34 Staaten teil. Darunter befinden sich auch Länder, die nicht den Euro als Landeswährung verwenden.

Mit dem Standardcode BIC lassen sich Banken überall auf der Welt eindeutig identifizieren. Die maßgebenden Normen hierfür sind die ISO 9362 und die ISO 13616. Mit den Änderungen im Zahlungsverkehr seit 2008 stellte sich heraus, dass SWIFT-Codes für bestimmte internationale Zahlungen außerhalb des SEPA-Raumes nach wie vor unerlässlich sind. Im SEPA-Raum sowie im inländischen Zahlungsverkehr der SEPA-Teilnehmer reicht die International Bank Account Number aus.

Beispiel: IBAN und BIC bei Penta

Die IBAN für Dein digitales Geschäftskonto von Penta erhältst Du innerhalb kürzester Zeit. Die Registrierung bei Penta dauert nur 15 Minuten und Du kannst innerhalb von 48 Stunden mit dem Banking starten. Ganz ohne Papierkram. Penta ist einfach, schnell und bietet Unternehmen viele innovative Funktionen wie Echtzeit-Banking, Lastschriften, die Integration Deiner Buchhaltung und wiederkehrende Überweisungen. Übrigens haben neben Deinem Geschäftskonto bei Penta auch alle weiteren Unterkonten separate IBANs, sodass Du sie vollständig für den Zahlungsverkehr nutzen kannst.

Penta besitzt außerdem zwei verschiedene BICs:

  • SOBKDEBBXXX
  • SOBKDEB2XXX

Für Kunden, die ihren Kontoeröffnungsantrag bis zum 13.04.2021 gestellt haben, ist SOBKDEBBXXX gültig

Wenn Du Deinen Kontoeröffnungsantrag bei uns ab dem 13.04.2021 gestellt hast, hat Dein Penta Geschäftskonto den BIC SOBKDEB2XXX.

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