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Was ist IBAN, was ist BIC?

Jeannine Klein Mai 2018 2 Min

IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) sind Codes für Banküberweisungen. Die IBAN-Kennzeichnung muss mittlerweile für Überweisungen innerhalb von Deutschland und im SEPA-Raum zwingend verwendet werden. Der BIC ist seit 2016 nur noch für Überweisungen zu Banken außerhalb des SEPA-Raums (EU, weitere EWR-Staaten, Schweiz, Isle of Man, Monaco, Jersey, Guernsey, San Marino) erforderlich.

Wie lang ist eine IBAN?

Das Akronym IBAN steht für International Bank Account Number, also für eine internationale Nummer eines Bankkontos. Diese Nummer kann je nach Staat bis zu 34 Stellen aufweisen. In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen, in Österreich nur aus 20 Stellen. Die IBAN enthält die Kontonummer sowie die Bankleitzahl eines Bankkunden. 

Was bedeutet BIC?

Der Bank Identifier Code (BIC) ist eine internationale Bankleitzahl. Der BIC wurde 2008 zusammen mit dem SEPA-Verfahren entwickelt. Ein anderer Begriff dafür ist die SWIFT-Adresse, da die ursprüngliche Anwendung im Rahmen des SWIFT-Zahlungsverkehrs entstanden ist. Die SWIFT (Society for-Worldwide Interbank Financial-Telecommunication) ist eine Organisation mit Sitz in Belgien, die bereist seit 1973 den internationalen Transaktionsverkehr zwischen den Banken regelt.

Was ist SWIFT?

SWIFT ist ein technisches Format, das den Nachrichtenaustausch zwischen Banken über das SWIFT-Telekommunikationsnetz ermöglicht. Das Kürzel SWIFT steht für „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“, einem Verband, der bereits 1973 von internationalen Geldinstituten gegründet wurde, um die Standards der Auslandsüberweisungen zu vereinheitlichen. Die Betreibergesellschaft hat ihren Sitz im belgischen La Hulpe.

Wissenswertes über IBAN und BIC

Den IBAN-Standard legt die ISO 13616-1:2007 fest. Die IBAN kommt sogenannten Datenträgeraustauschverfahren zum Einsatz – also auch bei allen Online-Überweisungen – sowie bei Zahlungen mit einem Zahlungsverkehrsvordruck auf Papier. SEPA-Überweisungen sind zwingend IBAN-gebunden. Ihre Kosten dürfen nicht höher ausfallen, als die Kosten für landesinterne Überweisungen. Am SEPA-Verfahren nehmen derzeit 34 Staaten teil. Darunter befinden sich auch Länder, die nicht den Euro als Landeswährung verwenden.

Mit dem Standardcode BIC lassen sich Banken überall auf der Welt eindeutig identifizieren. Die maßgebenden Normen hierfür sind die ISO 9362 und die ISO 13616. Mit den Änderungen im Zahlungsverkehr seit 2008 stellte sich heraus, dass SWIFT-Codes für bestimmte internationale Zahlungen außerhalb des SEPA-Raumes nach wie vor unerlässlich sind. Im SEPA-Raum sowie im inländischen Zahlungsverkehr der SEPA-Teilnehmer reicht die IBAN-Kennung aus.

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