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Welche Unternehmensfinanzierung passt zu Dir?

Yasmin
Yasmin Januar 2020 6 Min

Inhaltsverzeichnis

Ob milliardenschwerer internationaler Konzern, Mittelstand oder Start-Ups – mit einer soliden Finanzierung für Dein Unternehmen stellst Du sicher, dass Du jederzeit über ausreichend finanzielle Mittel verfügst, um Deine Unternehmensziele zu erreichen und Dein Unternehmen erfolgreich weiter zu entwickeln. Doch welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es eigentlich und welche Form der Unternehmensfinanzierung eignet sich am besten für die Finanzierung Deiner Firma?

Grundlagen der Unternehmensfinanzierung

Grundsätzlich gibt es zwei Quellen zur Unternehmensfinanzierung: Eigenkapital und Fremdkapital. In Deiner Unternehmensfinanzierung legst Du den Anteil der jeweiligen Quellen fest. Das Verhältnis hängt dabei im Wesentlichen von Deinem Geschäftsmodell und von der Phase, in der sich Dein Unternehmen befindet, ab. 

Die Qual der Wahl

Leider gibt es sie nicht – die eine, die richtige Unternehmensfinanzierung. Die Auswahl an Finanzierungsmöglichkeiten ist entsprechend groß. Wäge die Vor- und Nachteile gemäß Deiner Anforderungen und Bedürfnisse sorgfältig ab, bevor Du einen Finanzplan zur Firmenfinanzierung erstellst. Ein aufwändiger Prozess, der sich am Ende aber für Dich lohnt.

Welche Arten der Unternehmensfinanzierung gibt es?

Um herauszufinden, welche Finanzierungsmöglichkeit für Dich in Frage kommt, kläre zunächst, 

  • in welcher Phase sich Dein Unternehmen befindet
  • wieviel Geld Du vielleicht selbst in Dein Unternehmen investieren kannst oder willst
  • ob Du bereit bist, einen Partner, Miteigentümer oder Investor ins Boot zu holen
  • ob Du lieber unabhängig bleibst und Fremdkapital aufnimmst
  • wie das optimale Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital in Bezug auf Geschäftsmodell und Unternehmensphase aussieht

Hast Du entschieden, ob Du auf Eigen- oder Fremdkapital oder auf eine Mischform setzt, hast Du verschiedene Möglichkeiten Finanzierung Deines Unternehmens.

Bootstrapping

Wer es sich leisten kann, finanziert sein Start-Up mit dem sogenannten Bootstrapping aus eigener Tasche. Damit bleibst Du unabhängig und kannst Deinen Gestaltungsspielraum nutzen, um schnellstmöglich Erfolge zu erzielen. Doch Vorsicht: Spielraum für Fehlentscheidungen gibt es bei dieser Form der Finanzierung meist nicht.

Freunde und Familie

Nicht ganz unumstritten ist die Suche nach Investoren im Freundes- und Familienkreis. Zwar werden hier weniger Sicherheiten und meist keine Zinsen verlangt. Der Ärger ist allerdings vorprogrammiert, falls Du mit Deiner Gründung scheiterst. 

Staatliche Förderprogramme

Im Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) profitieren Gründer von staatlichen Förderprogrammen. Der Staat hilft jungen Unternehmen in der Gründungsphase mit Förderdarlehen. Diese zeichnen sich durch günstige Zinsen, lange Laufzeiten und oft auch eine tilgungsfreie Anlaufphase. Oder Du wendest Dich an Fondsgesellschaften oder Förderbanken wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die Start-Ups aus Deutschland in ihrer Gründungsphase finanziell unterstützen.

Bankkredite

Bankkredite haben ihre Vorteile. Aber leider auch ihre Nachteile: Banken erwarten Sicherheiten und sind bei der Vergabe von Krediten an strenge Regeln gebunden. Ohne solides und überzeugendes Geschäftsmodell sind die Chancen, dass die Bank Deinen Kreditantrag bewilligt, gering. Und den Kredit regelmäßig zu tilgen, ist gerade der Anfangsphase eine enorme Belastung. Hat man die Bank aber erst einmal überzeugt, kommen die Investoren dafür fast wie von selbst. 

Crowdfundig und Crowdinvesting

Auf der Suche nach Kapital gehen junge Unternehmer immer häufiger online und nutzen digitale Wege wie Crowdfundig oder Crowdinvesting für ihre Unternehmensfinanzierung. Crowdfunding unterstützt bei der Produktentwicklung und setzt auf den Idealismus vieler Menschen, die keine Gegenleistung für ihre Investition erwarten. Beim Crowdinvesting bekommst Du Unterstützung, um Dein Unternehmen finanziell aufzubauen. Voraussetzung ist, dass Du Dein Unternehmen bereits gegründet hast und schon über ein marktreifes Produkt verfügst. Darüber hinaus erwarten die Investoren hier eine Rendite für ihr finanzielles Engagement.

Business Angels

Wer selbst einmal ein Unternehmen gegründet hat, erinnert sich bestimmt noch lebhaft an die Zeit, bevor das Unternehmen Geld abwarf. Er kennt die Herausforderungen, vor denen Start-Ups stehen und ist gerne bereit, seinen Erfolg mit jungen Unternehmern zu teilen: Als Business Angels investieren sie ihr eigenes Geld in die Gründerszene.

Inkubatoren, Acceleratoren, Venture Capital

Neben finanzieller Unterstützung erhalten Gründer bei Inkubatoren und Acceleratoren oder Venture Capital Gesellschaften nicht nur finanzielle Unterstützung. Sie profitieren außerdem von deren Know-how und nutzen deren Infrastruktur und Netzwerke. Der Nachteil: Für diese Förderung müssen Gründer häufig viele Anteile zu für sie ungünstigen Konditionen abgeben, was sich bei Erfolg durchaus negativ auswirken kann.

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Unternehmensfinanzierung im Wandel der Unternehmensphasen 

Ziel einer soliden Unternehmensfinanzierung ist es, den nötigen Kapitalbedarf in den jeweiligen Unternehmensphasen zu ermitteln. In der Gründungsphase fallen einmalige Gründungskosten und Investitionen an. Aber auch die Kosten für den laufenden Betrieb sowie die privaten Kosten der Gründer müssen hier berücksichtigt werden. Am Anfang wirst Du natürlich erst einmal mehr Geld ausgeben als einnehmen. Sobald Du monatliche Überschüsse erwirtschaftest, passt Du Deinen Finanzierungsplan sowie das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital entsprechend an. 

Eigenkapital versus Fremdkapital

Die Eigenkapitalquote stellt das Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung dar. Wie bei der Art der Unternehmensfinanzierung gibt es auch hier weder richtig noch falsch. Konservative Unternehmensfinanzierungen sehen eine Grenze von 60 Prozent für Fremdkapital vor. So vermeidest Du in Krisenzeiten hohe Schulden und hohe Tilgungen.

  • Bei einem höheren Einsatz von Eigenkapital macht Dein Unternehmen einen soliden Eindruck. Das erleichtert Dir die Aufnahme von Fremdkapital zu günstigen Konditionen.
  • Ist der Anteil Deines Eigenkapitals zu hoch, wirkt es wiederum abschreckend auf Fremdkapitalgeber. 
  • Ist das Eigenkapital zu niedrig, ist es ratsam, diesen Anteil aufzustocken. Beispielsweise mit einem Bankkredit. Dieser Schritt ist allerdings auch nur sinnvoll in Niedrigzinsphasen und wenn die Eigenkapitalrendite höher ausfällt als die anfallenden Zinsen.

Eigentlich unvorstellbar: Verfügst Du als Unternehmer während der Gründungsphase über ausreichend liquide Mittel, ist es häufig sinnvoll, dieses Kapital in das Unternehmen zu finanzieren. Andernfalls läufst Du Gefahr, Negativzinsen an die Bank zu zahlen.

Welche Unternehmensfinanzierung passt zu Dir?

Die Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups und kleine oder mittelständische Unternehmen sind so individuell und zahlreich wie die Ideen, Projekte und Produkte, die hinter den Gründungen stecken. Leider gibt es hier keinen Masterplan. Deine Strategie zur Unternehmensfinanzierung muss optimal zu Deinem Geschäftsmodell, Deiner finanziellen Situation und der Phase, in der sich Dein Unternehmen befindet, passen. Prüfe hier sorgfältig alle Optionen. Und damit nicht genug: Dein Unternehmen verändert sich mit der Zeit. Ebenso Deine finanzielle Situation. Passe Deine Unternehmensfinanzierung also immer wieder an, damit Du ausreichend Mittel zur Verfügung hast, Deinen Erfolg voranzutreiben. Dabei ist es enorm wichtig, dass Du jederzeit einen guten Überblick über Deine Finanzen hast. Wir unterstützen Dich dabei mit dem Penta Geschäftskonto: innovative Funktionen sparen Dir Zeit und erleichtern Dir die Buchhaltung. Und wenn sich etwas bei Dir ändert, kein Problem: Dein Konto wächst mit Deinem Unternehmen und kann einfach angepasst werden.

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