Digitalisierung

Wir sehen uns: im Homeoffice!

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und Homeoffice oder Remote Work revolutionieren unseren Arbeitsalltag. Wir sind ortsunabhängig, flexibler in der Zeitgestaltung. Job und Privatleben lassen sich besser miteinander vereinbaren und unsere Arbeit sich überall erledigen. Alles, was wir brauchen, sind ein Smartphone, ein Laptop und eine stabile Internet-Verbindung.

Homeoffice ist besser als sein Ruf

Klingt eigentlich alles richtig gut! Trotzdem haben Unternehmen nach wie vor Vorbehalte, was das Arbeiten aus dem Homeoffice angeht. In der Vorstellung der meisten Vorgesetzten schlafen ihre Mitarbeiter im Homeoffice morgens gemütlich aus. Dann machen sie es sich bevorzugt auf der Couch bequem und lassen sich nur allzu gerne von der Arbeit ablenken. Hier ist Vertrauen gefragt. Das kann doch eigentlich gar nicht so schwer sein, oder? Viele Mitarbeiter verbringen eh schon regelmäßig Zeit in anderen Niederlassungen, beim Kunden oder auf Messen. 

Das Bundesgesundheitsministerium rät in der aktuellen Situation dazu, auf Reisen zu verzichten, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden und wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Da bietet sich doch allen Zweiflern die perfekte Gelegenheit, dem Homeoffice und Remote Workern eine reelle Chance einzuräumen. Einfach mal auszuprobieren, wie einfach und unkompliziert sich die standortübergreifende Zusammenarbeit gestalten lässt.

Wichtige Tools und Software für das Remote Working

Um in Verbindung zu bleiben, gibt es eine große Auswahl an Hard- und Software für Chat, Video- oder Telefonkonferenzen. Sicher muss es nicht immer die Highend-Lösung sein. Viele Mitarbeiter sind bereits mit einem Laptop und einem Smartphone ausgestattet. Kleine Lösungen, für die ein Laptop und ein Headset als technisches Equipment ausreichen, tun es meist auch.

Und auch Collaboration-Lösungen, um die Zusammenarbeit von Remote Workern standortübergreifend zu managen, gibt es wie Sand am Meer. Bei der Auswahl der richtigen Lösung solltest Du darauf achten, dass sie sich gut in bestehende Arbeitsprozesse integrieren lässt. Die Bedienung sollte intuitiv sein und die Lösung muss ausreichend Interaktionsmöglichkeiten bieten. Anbieter wie Microsoft, Cisco oder Google bieten aktuell ihre Collaboration Tools sogar kostenlos in Testversionen an.

Mit Penta Online Banking alles von zuhause erledigen

Wie gesagt: Die Technologie ist grundsätzlich vorhanden. Als Gründer eines Start-ups steht Du neuen Technologien meist sowieso schon mal offen gegenüber. Bankgeschäfte erledigst Du online. Beispielsweise mit dem Online-Firmenkonto von Penta: Je nach Tarif bekommst Du bis zu fünf Firmenkreditkarten für Dich und Deine Mitarbeiter; Belege könnt ihr einfach online erfassen. Weder Karten noch Belegen werden dabei persönlich übergeben. Den Weg in die Bank kannst Du Dir sparen. Du sparst Zeit und Aufwand und in der jetzigen Situation minimierst auch gleich das Infektionsrisiko für Dich und Deine Mitarbeiter.

Wo bleibt denn da die (Kommunikations-) Kultur?

Wir nähern uns mit großen Schritten den eigentlichen Herausforderungen: Einer Unternehmenskultur, die auf Vertrauen basiert und eine Kommunikationskultur, in der es möglich ist, das Kind beim Namen zu nennen. Dem einen werden der Plausch in der Kaffeeküche oder die netten Kollegen aus der Raucherecke mehr fehlen als anderen. Es muss gelingen, trotz der räumlichen Distanz ein starkes Wirgefühl aufzubauen. Aber in Zeiten von Social Media und der weltweiten Vernetzung gehört es eh schon längst zu unserem Alltag, trotz großer Entfernungen in Kontakt zu bleiben.

Eine solche Kultur erfolgreich aufzubauen, ist Chefsache. Die Unternehmensleitung muss die arbeitsrechtliche Grundlage und eine cloudbasierte Infrastruktur schaffen. Dann kommen die Führungskräfte ins Spiel: Sie dürfen keinen Unterschied zwischen Mitarbeitern im Büro und Mitarbeitern im Homeoffice zu machen. Wer jetzt behauptet, ihm fehlt die Transparenz und er weiß nicht, was seine Remote Worker den ganzen Tag machen, der hat seine Führungsaufgabe klar verfehlt. 

Führungskräfte, die klare Ziele und verbindliche Deadlines setzen, Remote Worker bei Gehaltsverhandlungen nicht übergehen und sich in regelmäßigen Meetings über die Produktivität und Leistungen mit ihren Mitarbeitern austauschen, können sich standortunabhängig auf ein motiviertes Team verlassen, dass die geforderte Leistung bringt.  

My Home (office) is my Castle

Fakt: Nicht jeder Mitarbeiter hat zuhause ein eigenes, perfekt ausgestattetes Arbeitszimmer. Einige wurden von der Anweisung, vorübergehend im Homeoffice zu arbeiten, mit Sicherheit ziemlich überrumpelt. Die Meinungen über geeignete Arbeitsplätze gehen stark auseinander: Die einen sagen, man kann überall arbeiten. Im Café, an der frischen Luft, in der Küche. Andere halten sich streng an die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Sie sagt, dass für einen Arbeitsplatz grundsätzlich genügend Platz, ergonomische Büromöbel, ausreichend große Monitore und gutes Licht vorhanden sein müssen. 

So oder so: Es gibt ein paar ganz einfache Tipps und Regeln – Krise hin oder her -, mit denen Mitarbeiter sich das (Arbeits-) Leben im Homeoffice leichter machen können.

  1. Finde Deinen Platz: Wer von zuhause arbeitet, sollte versuchen, Arbeit und Freizeit räumlich voneinander zu trennen. Idealerweise kannst Du nach Feierabend einfach die Tür zumachen.
  2. Tut einfach so, als wäre ich nicht da! Wenn nicht gerade das Haus in Flammen steht, Blut fließt oder andere lebensbedrohliche Krisen anstehen, mach Deinen Mitbewohnern oder Deiner Familie unmissverständlich klar, dass Du nicht gestört werden willst.  
  3. Routine ist langweilig. Aber hilfreich. Remote Working befreit Dich nicht vom Duschen, Zähneputzen oder anziehen. Tu das, was Du vor dem Gang ins Büro auch tun würdest. 
  4. Feierabend! Homeoffice heißt nicht, jede Minute, die man zuhause verbringt, zu arbeiten. Wer remote arbeitet, hat genau wie seine Kollegen im Büro geregelte Arbeitszeiten. Das Gleiche gilt für den Anspruch auf Pausen und Feierabend. 
  5. Temporary not available. Remote hin oder her: Kein Mitarbeiter ist permanent verfügbar. Auch im Büro wird nicht jeder Anruf direkt entgegengenommen und jede Mail umgehend beantwortet. Wer vermeiden will, dass die Kollegen ihn vermissen, meldet sich einfach ab, um ohne Unterbrechung konzentriert an einem Auftrag zu arbeiten.
  6. Nur mal eben so kurz quatschen. Wenn Kaffeeküche und Raucherecke wegfallen, gibt es andere Wege, mit Kollegen in Kontakt zu bleiben. Ruf doch einfach mal nur so durch. Frag, wie es geht. Oder nutze die Videokonferenz-Tools, um den Kollegen Dein Office zu präsentieren. 

Was wir aus der Krise lernen können

Die Digitalisierung hat unsere Arbeitswelt bereits verändert. Wir müssen uns neu organisieren, um Homeoffice und Remote Working im Arbeitsalltag zu etablieren. Die passenden Technologien zu finden, ist zunächst aufwendig. Ein gutes Mittel ist, verschiedene Tools erst mal im kleinen Kreis zu testen. Und vielleicht auch nicht zu viele neue Tools auf einmal einzuführen. Mit dem einen oder anderen muss man sich sicher ein wenig intensiver auseinandersetzen, um es gewinnbringend einzusetzen. Die eigentliche Herausforderung ist allerdings der kulturelle Wandel. Wem es gelingt, den Teamspirit trotz der Distanz aufrecht zu erhalten, startet mit einem Team treu verbundener und motivierter Mitarbeiter in eine erfolgreiche Zukunft.