Person am Laptop kalkuliert Möglichkeiten Buchhaltung outsourcen oder selbst machen

Buchhaltung outsourcen: Buchführung selbst machen oder auslagern?

Jedes Unternehmen stellt sich früher oder später die Frage, ob es die Buchhaltung auslagern oder selber machen soll. Welche Vor- und Nachteile das Buchhaltung-Outsourcing hat, erfährst Du in diesem Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Du die Buchhaltung outsourcen möchtest, kannst Du dazu externe Dienstleister wie einen Steuerberater oder einen Buchhalter beauftragen.
  • Der Steuerberater hat im Gegensatz zu einem Buchhaltungsbüro die Möglichkeit, Dich auch in allen anderen Steuerangelegenheiten fachmännisch zu beraten.
  • Das Buchhaltung-Outsourcing hat den Vorteil, dass sich Unternehmer mehr um ihr Kerngeschäft kümmern können. Du sparst Dir also eine Menge Zeit.
  • Wer die Buchhaltung nicht auslagern möchte, sollte eine geeignete Buchhaltungssoftware nutzen und ein Geschäftskonto besitzen, damit alle Geldbewegungen stets lückenlos nachvollziehbar sind.

Inhaltsverzeichnis – Buchhaltung outsourcen

    Inhaltsverzeichnis

      Was bedeutet Buchhaltung outsourcen?

      Die Buchhaltung ist für jedes Unternehmen wichtig. Auch wenn die Buchführungspflicht nicht für jeden besteht, sollten jedoch alle Selbstständigen im eigenen Interesse genau Buch führen. Schließlich werden dabei alle Geschäftsprozesse chronologisch festgehalten und dokumentiert, die wiederum Grundlage für die jährliche Steuererklärung sind und auch im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt griffbereit sein müssen.

      Darüber hinaus ist eine genaue Buchführung essentiell für Investition oder die eigene Liquidität. Denn nur auf Grundlage von Fakten und abgebildeten Zahlen können Unternehmer solide für die Zukunft planen und die einen oder anderen Investitionen tätigen.

      Doch je nach Größe des Unternehmens kann die Buchhaltung einige Zeit in Anspruch nehmen. Zeit, die Unternehmer lieber in ihr Kerngeschäft stecken könnten.

      Buchhaltung-Outsourcing bedeutet, die Buchhaltung auszulagern und sie einem externen Dienstleister zu überlassen. Der Begriff „Outsourcing“ stammt aus dem Englischen und wird aus den englischen Wörtern outside, resource und using gebildet.

      Buchhaltung-Outsourcing: Wer sind die richtigen Ansprechpartner

      Wenn Du die Buchhaltung outsourcen möchtest, dann sind der Steuerberater oder ein Buchhalter dafür Deine Ansprechpartner, auch wenn es dabei im Leistungsangebot einige Unterschiede gibt:

      Externe Buchhaltung über einen Steuerberater

      Die Buchhaltung auslagern und einem Steuerberater zu überlassen, hat gleich mehrere Vorteile. Schließlich ist er nicht nur dazu befugt, für Dich detailliert Buch zu führen, sondern kann auch direkt alle steuerlichen Angelegenheiten für Dich klären.

      Dazu gehören Steuervorauszahlungen, der Jahresabschluss, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Bilanzen sowie die Umsatzsteuer. Darüber hinaus hat er einen fachmännischen Blick für eventuelle Steuereinsparungen. So kann er Dich bei allen Steuerfragen auf dem neuesten Stand unterstützen und hat vielleicht hier und da noch ein paar Tipps parat, um das Beste aus Deinen Finanzen herauszuholen.

      Buchhaltung outsourcen mit einem Buchhalter

      Ein Buchhaltungsbüro bietet Dir umfangreiche Leistungen rund um die gesamte externe Buchhaltung. Jedoch ist der Buchhalter nicht dazu befugt, Dich in puncto Steuern zu beraten. Er darf lediglich die Erfassung der Geschäftsvorfälle übernehmen und dokumentieren. Wahrscheinlich werden seine Leistungen dann insgesamt günstiger sein. Jedoch musst Du dann für Deine Steuern entweder zusätzlich einen Steuerberater beauftragen oder alles selbst in die Hand nehmen.

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      Buchhaltung auslagern oder selber machen: Was ist besser?

      Im ersten Moment scheint es zwar günstiger, die Buchhaltung selber zu machen, doch der Aufwand kann enorm sein. Schließlich musst Du Dich ja auch um Dein Tagesgeschäft kümmern oder einen Mitarbeiter dazu beauftragen, der in dieser Zeit wahrscheinlich auch produktiver wäre.

      Hast Du Dich gegen das Buchhaltung-Outsourcing entschieden und möchtest Deine Geschäftsprozesse selbst dokumentieren, solltest Du einige wichtige Grundregeln beachten:

      Doppelte Buchführung

      Wer der Buchführungspflicht unterliegt, ist zur doppelten Buchführung verpflichtet. Diese besagt, dass alle Geschäftsposten immer doppelt gebucht werden müssen. Grundsätzlich gilt sie für alle Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind oder einen Jahresumsatz von 600.000 Euro sowie einen Jahresgewinn von 60.000 Euro erzielen. Freiberufler sind davon ausgenommen. Achte also vorher genau darauf, was für Deinen persönlichen Fall zählt.

      Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung

      Wenn Du die Buchhaltung nicht outsourcen möchtest, musst Du einige Regeln befolgen. Diese sind in den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung (GoBD) aufgeführt. Zusammengefasst besagen diese Grundsätze, dass Du stets chronologisch, vollständig und für Dritte verständlich alle Unterlagen ablegen und archivieren musst.

      Outsourcing der Buchhaltung: Was ist das Beste für Gründer?

      Gründer sollten sich immer von einem Steuerberater über die Unternehmenslage beraten lassen. Das gilt auch für die Buchhaltung. Insbesondere in den ersten Jahren der Gründung kann es sinnvoll sein, die Buchhaltung auszulagern. Das spart Zeit und sorgt später bei der Steuererklärung für eine lückenlose und korrekte Buchführung.

      Wer sich gegen das Buchhaltung-Outsourcing entscheidet, sollte mindestens eine gute Buchhaltungssoftware nutzen, die nach GoBD zertifiziert ist.

      Vorteile eines Geschäftskontos nutzen

      Mit einem Geschäftskonto wie dem von Penta, kannst Du nicht nur Dein Banking vereinfachen, sondern hast stets alle Finanzen im Blick. Wenn Du alles über Dein Privatkonto laufen lässt, musst Du später akribisch auseinanderhalten, was geschäftlich und was privat getätigt wurde. Unterläuft Dir dabei ein Fehler, kann sich das auf die gesamte Buchhaltung auswirken und Dich vielleicht später beim Finanzamt in Erklärungsnot bringen.

      Fazit: Die Buchhaltung outsourcen spart Dir Zeit, ist allerdings nicht kostenlos

      Das Buchhaltung-Outsourcing ist für Unternehmen sehr attraktiv. Sie können ihre Zeit lieber in das Kerngeschäft stecken und müssen keine Mitarbeiter mit dieser Arbeit beauftragen. Der beste Ansprechpartner ist dabei immer der Steuerberater, denn er kann auch bei allen anderen Steuerangelegenheiten beratend zur Seite stehen. Ein Buchhaltungsbüro ist dazu nicht befugt.

      Das Wichtigste, egal ob Du die Buchhaltung outsourcen möchtest oder nicht, ist: Nie den Überblick über die Finanzen zu verlieren und alle Geschäftsprozesse ordnungsgemäß und chronologisch abzulegen und zu archivieren.

      Die drei Kontomodelle von Penta bieten Dir dabei moderne Lösungen rund um das Banking und können auch die Buchhaltung um ein Vielfaches vereinfachen, wenn Du Dich dazu entschieden hast, auf das Buchhaltung-Outsourcing zu verzichten.

      So kannst Du die Buchhaltungssoftware in nur wenigens Schritten mit Deinem Geschäftskonto verbinden. Alle Bankbewegungen werden mit der Software automatisch synchronisiert und bleiben auf dem neuesten Stand.

      Wenn Du mehr über die innovativen Lösungen von Penta erfahren möchtest, dann sprich uns gerne an. Wir beantworten Dir alle Fragen und klären Dich über die vielen Vorteile rund um das Banking und die Buchhaltung auf.

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      Über die Autorin

      Dorothea Klein

      Content Marketing Expertin

      Dorothea schreibt bei Penta mit Leidenschaft über Finanzen, Gründung und Selbstständigkeit. Dabei ist sie nicht nur für fundierte Recherchen und den sprachlichen Feinschliff zuständig, sondern trägt als SEO-Texterin auch dazu bei, Penta noch sichtbarer zu machen.

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