Kreditkarte oder Firmenkreditkarte, das ist die Frage: Dein Ratgeber zur Welt der Kreditkarten

Bestimmt hast du schon mal von Kreditkarten gehört. Vermutlich hast du sogar eine oder sogar zwei. Aber weißt du überhaupt, was genau eine Kreditkarte ist? Was sie tut und wie sie funktioniert? Und was genau hat es mit Firmenkreditkarten auf sich? All das erfährst du hier.

Was ist eine Kreditkarte?

Zunächst also erstmal die grundlegende Fragestellung: Was ist denn überhaupt eine Kreditkarte? In Ländern wie den Vereinigten Staaten hat so ziemlich jeder Bürger mindestens eine Kreditkarte, wenn nicht etliche mehr. In Deutschland ist der Besitz von Kreditkarten nicht ganz so verbreitet, wobei sich schon länger ein Trend abzeichnet, demzufolge der Besitz hier seit Jahren stetig zunimmt.

Es gibt einen Haufen Kreditkartengesellschaften auf der Welt. Die wohl bekanntesten sind American Express, Visa und MasterCard. Diese Gesellschaften bieten Benutzern Kreditkarten generell über eine Bank an, es kann aber auch sein, dass der Kunde seine Kreditkarte einfach direkt von der jeweiligen Gesellschaft erhält. Im Normalfall aber arbeiten Kreditkartengesellschaft und Bank zusammen.

Bei einer Kreditkarte wird dem Benutzer wie der Name schon sagt ein Kredit von der Bank oder Kreditkartengesellschaft erlassen. Als Kreditkartennutzer erhält man einen sogenannten Kreditrahmen, also praktisch die Höchstgrenze an Kredit, den man bei der Bank oder Kreditkartengesellschaft pro Monat aufnehmen kann.

Die Höhe des Kreditrahmens kommt auf die Bank an. Als Kunde kannst du sie auch selbst mit deiner Bank ausmachen, je nach dem, was deinen Bedürfnissen und deinem Budget entspricht. Innerhalb des Kreditrahmens kannst du also ausgeben, so viel du willst.

Meistens liegt die Grenze zwischen 2000 und 5000 €. Nach Ablauf des Monats wird dann von deinem Konto das abgerechnet, was du in diesem Zeitraum mit deiner Kreditkarte bezahlt hast. Anstatt also direkt die Summe wie beispielsweise bei einer EC-Karte per Lastschrift abzuziehen, werden alle Aktivitäten deiner Kreditkarte erst zusammengerechnet und dann komplett nach Ablauf des Monats von deinem Konto abgezogen.

Der Besitz einer Kreditkarte ist aber nicht umsonst, und auch nach Anschaffung der Karte musst du mit bestimmten Kosten und Gebühren rechnen. So verlangen viele Banken Monats- oder Jahresgebühren. Jahresgebühren liegen generell zwischen 20 und 80 €.

Anders als bei einem herkömmlichen Kredit gibt es aber dank der Monats- oder Jahresgebühren keine Zinsen. Beim Nutzen von Kreditkarten kommen allerdings häufig Kosten für Geldabhebungen im Ausland oder andere Kosten beim Zahlen mit Kreditkarte im Ausland vor.

Was ist eine Firmenkreditkarte und welchen Zweck erfüllt sie?

Einfach ausgedrückt ist eine Firmenkreditkarte nicht mehr und nicht weniger als eine Kreditkarte, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern zustellen kann. Die Firmenkreditkarte zeigt sowohl den Namen des Karteninhabers wie auch des Unternehmens an und Zahlungen mit der Firmenkreditkarte werden direkt vom Firmenkonto abgebucht.

Firmenkreditkarten sind vor allem von Nutzen, wenn der Mitarbeiter häufig im Ausland tätig ist. Sie verschafft nämlich Vorteile, wenn es darum geht, Hotelzimmer, Flüge oder Mietwagen zu buchen. Es kann aber auch sein, dass eine Firmenkreditkarte für Ausgaben in Restaurants verwendet wird, wenn ein Mitarbeiter einen potenziellen Kunden oder andere geschäftliche Partner zum Essen ausführt.

Dadurch kann dem Gegenüber auch ein gewisses Prestige vermittelt werden. Auch bei Online-Geschäften sind Firmenkreditkarten häufig im Einsatz. Im Großen und Ganzen vereinfacht eine Firmenkreditkarte dem Mitarbeiter, der Firma und der Buchhaltung eine ganze Menge Arbeit und Komplikationen. Weniger Arbeit für die Buchhaltung bedeutet nämlich mehr Effizienz und weniger Kosten für das Unternehmen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Firmenkreditkarte?

Der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Firmenkreditkarte ist recht einfach zusammenzufassen: Erstere ist privat zu nutzen, letztere im Geschäftsleben. Es ist wichtig, sich diesem Unterschied bewusst zu sein, denn es ist selbstverständlich ein Faux Pas, seine Firmenkreditkarte für private Ausgaben zu nutzen.

Wie funktioniert eine Firmenkreditkarte?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Firmenkreditkarten. Zum einen gibt es die sogenannte Corporate Card, die meistens von größeren Unternehmen an Mitarbeiter vergeben werden, die oft im Ausland tätig sind. Als zweite Option gibt es die Business Kreditkarte, die vor allem von Freiberuflern und Selbstständigen bevorzugt wird.

Ein wichtiger Unterschied zur Corporate Card ist, dass die Konditionen nicht flexibel und individuell vereinbart werden können. Außerdem gibt es bei Corporate Cards häufig Zusatzleistungen, Prämien und Zusammenarbeit mit großen Unternehmen wie zum Beispiel Lufthansa mit ihrem Miles & More Programm.

Die Business Kreditkarte ist vor allem sinnvoll für Freiberufler oder kleinere Unternehmen, weil sie es leichter macht, private Ausgaben von geschäftlichen Ausgaben zu trennen. Corporate Cards bedeuten für ein Unternehmen volle Kostenkontrolle – wie etwa beim Penta Online Geschäftskonto.

Alle Ausgaben können nachvollzogen werden und von der Buchhaltung entsprechend dokumentiert und berücksichtigt werden. Allgemein ist eine Firmenkreditkarte, ob sie nun Corporate Card oder Business Kreditkarte ist, vor allem von Vorteil, wenn man Geschäftsausgaben separat von anderen Ausgaben halten möchte, ohne Bargeldvorschuss oder ähnliche Unannehmlichkeiten.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Für ein Unternehmen erscheinen die Vorteile der Nutzung einer Firmenkreditkarte offensichtlich. Hier kannst du dir einen Überblick darüber schaffen, weshalb es sinnvoll ist, eine Firmenkreditkarte ausgestellt zu bekommen.

Der größte Vorteil einer Firmenkreditkarte ist selbstverständlich die Unabhängigkeit von Bargeld. Das bedeutet, dass ein Mitarbeiter, der einen geschäftlichen Aufenthalt im Ausland vor sich hat, kein Bargeld in Anspruch nehmen muss, das vorfinanziert werden muss.

Eine Firmenkreditkarte wird schließlich erst nach Ablauf des Monats vom Firmenkonto abgebucht. Das heißt also, dass ein Unternehmen während dieser Zeit die eigene finanzielle Liquidität absichern kann und nicht ins Minus kommt. Es kann sogar sein, dass sich das Zahlungsziel auf bis zu 58 Tage verlängert.

Wie bereits kurz erwähnt ist eine Firmenkreditkarte für Unternehmen vor allem von Vorteil, weil sie die Buchhaltung um einiges erleichtert. Alle Ausgaben, die mit der Firmenkreditkarte getätigt wurden, können als solche verbucht werden. Die Buchhaltung muss dadurch dann nicht mehr raten, weshalb etwas vom Firmenkonto abgebucht wurde und Mitarbeiter müssen keine Belege mit sich herumtragen, um eine Rückzahlung vom Unternehmen verlangen zu können.

Ein weiterer Vorteil ist eindeutig, dass für eine Firmenkreditkarte ein Kartenlimit gesetzt werden kann. Dies versichert, dass der Mitarbeiter keine überschwänglichen Ausgaben tätigt. Bei Penta können die Kartenlimits individuell und einfach per App festgelegt werden.

Für Unternehmen macht es also viel Sinn, Mitarbeitern eine Firmenkreditkarte auszustellen, wenn diese geschäftlich häufig im Ausland unterwegs sind. Die Übersichtlichkeit, die Bargeldunabhängigkeit, das Prestige und viele weitere Faktoren machen alltägliche Dinge im Unternehmen um einiges leichter.

>> Erfahre mehr über das Online Geschäftskonto von Penta


Zuletzt aktualisiert vonFlorian Kassel