Person mit Debitkarte nutzt kontaktlose Zahlungsmethode

Zahlungsmethoden: Diese Infos solltest Du kennen

Bargeldlose Zahlungsmittel sind auf dem Vormarsch. Hier erhältst Du einen Überblick über gängige Zahlungsmethoden und deren Vor- und Nachteile. Außerdem werden wichtige Zahlungsoptionen für Dein Business vorgestellt.

Das Wichtigste zu Zahlungsmethoden

  • Bei Zahlungsmethoden unterscheidet man zwischen bargeldlosem Zahlungsverkehr und Barzahlung
  • Zu den bargeldlosen Zahlungsarten gehören sowohl Zahlungen mit Lastschrift oder Kreditkarte als auch Online-Zahlungssysteme
  • Auch im Einzelhandel wächst die Bedeutung der Kartenzahlung
  • Eine der beliebtesten bargeldlosen Zahlungsmethoden ist die Lastschrift
  • Online-Shops dürfen die Art der Zahlungsmöglichkeiten frei wählen – sie müssen jedoch für den Kunden schon vor dem Kauf klar ersichtlich sein
  • Moderne Zahlungsmethoden via Mobile Payment oder mit Bitcoin werden immer häufiger genutzt

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

      Wichtige Zahlungsmethoden im Überblick – mit Bargeld oder bargeldlos?

      Klassische Zahlungsart: die Barzahlung

      Ob beim Bäcker oder Kiosk um die Ecke: Kleinere bis mittlere Beträge auch mal mit Bargeld zu bezahlen, kann den Vorteil haben, dass Du Deine Ausgaben leichter im Blick behältst. Der Nachteil: Wenn der Geldbeutel leer ist, kannst Du nichts mehr kaufen und musst erst zum nächsten Geldautomaten. Auch bei größeren Anschaffungen erweist sich die Barzahlung damit als Nachteil. Außerdem sind die bequeme Ratenzahlung oder ein kurzfristiger Kredit nicht möglich und Du kannst Deine Zahlung nur in Form eines Kaufbelegs nachweisen.

      Kartenbasierte Zahlungsmethoden

      • Kreditkarten
      • Debitkarten
      • Zahlung per Lastschrift
      • Prepaid-Kreditkarten
      • Geldkarten
      • NFC-Technologie

      Kreditkarten

      Sie passen in jeden Geldbeutel und zählen zu den beliebtesten Zahlungsmitteln: Die Rede ist von Kreditkarten. Vor allem ausgerichtet auf das Konsumentenkreditgeschäft, kannst Du mit Deiner Kreditkarte weltweit Geld abheben und Dir für größere Einkäufe eine gewisse Summe im Voraus leihen. Gestellt wird die Karte von einem Kreditkartenanbieter und einem Kreditkartenherausgeber. Die folgenden Voraussetzungen für die Beantragung einer Kreditkarte müssen erfüllt sein, damit der Antrag bewilligt werden kann:

      • Volljährigkeit
      • Hauptwohnsitz in Deutschland
      • ausreichende Bonität (bei einer gewöhnlichen Kreditkarte)

      Wenn Du eine Kreditkarte beantragst, prüft das jeweilige Kreditinstitut zunächst Deine Bonität, um den finanziellen Verfügungsrahmen zum Beispiel an die Höhe des monatlichen Gehaltseinganges anzupassen. In der Regel werden die Schufa-Daten des Antragstellers geprüft. Insbesondere der Schufa-Score ist von Bedeutung. 

      Bei einer „echten“ Kreditkarte, auch Charge- oder Revolving Kreditkarte genannt, verfügst Du monatlich über einen bestimmten Kreditrahmen, den Du über einen festgelegten Zeitraum oder jeweils am Ende des Monats begleichst. Auch mit schlechter Schufa musst Du aber nicht auf eine Kreditkarte verzichten, denn es gibt noch andere Kreditkartenmodelle, wie zum Beispiel die Debitkarte, die alle wichtigen Vorteile der Kreditkarte erfüllen, Dir aber keinen Kredit gewähren. 

      Hinweis: Was der 3-stellige Sicherheitscode auf der Kreditkarte bedeutet, erfährst Du in unserem Artikel zum Thema CVC Kreditkarte.

      Debitkarten

      Mit der Debitkarte, auch Bankkarte genannt, werden Ausgaben direkt beglichen, indem der Betrag vom dazugehörigen Girokonto abgebucht wird. Eine bekannte Debitkarte ist die ehemalige EC-Karte. Obwohl diese seit 2008 Girocard heißt, hält sich der Name „EC-Karte“ im Alltag weiterhin hartnäckig. 

      Bei der Nutzung wird das Konto direkt im Moment des Umsatzes belastet, indem das sogenannte „electronic cash“-Verfahren oder aber das Elektronische Lastschriftverfahren  ausgelöst wird. Damit der Zahlungsvorgang in Gang gesetzt werden kann, muss Dein Konto ausreichend gedeckt sein.

      Zahlungen mit der Debitkarte

      Mit einer Debitkarte kannst Du überall dort bezahlen, wo die Visa- oder Mastercard akzeptiert wird.

      Zahlung per Lastschrift

      Das Lastschriftverfahren ist vor allem beim Online-Shopping beliebt, wird jedoch auch offline, zum Beispiel im Supermarkt, genutzt. Sobald Du auf dem Bon unterschreibst oder im Bestellprozess Deine Bankdaten eingibst, erteilst Du dem Laden beziehungsweise Online-Shop die Erlaubnis, den entsprechenden Betrag von Deinem Konto einzuziehen. Im Gegensatz zu anderen Zahlungsmethoden wird beim Lastschriftverfahren nicht geprüft, ob das Konto ausreichend gedeckt ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann es sein, dass Deine Bank die Lastschrift nachträglich ablehnt. 

      Prepaid-Kreditkarten

      Ein anderes Modell sind sogenannte Prepaid-Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden. Im Prinzip ähneln diese Karten den Prepaid-Karten für Mobilfunkgeräte. Entsprechend Deinem Guthaben kannst Du mit der Debitkarte Einkäufe weltweit bezahlen und Bargeld abheben. Liegt nicht genug Guthaben vor, kannst Du Deine Bezahlkarte einfach wieder aufladen. 

      Ein entscheidender Vorteil bei Prepaid-Kreditkarten: Du kannst sie nicht überziehen. Für Dein Business kann das Modell interessant sein, falls Du Firmenkreditkarten an Deine Mitarbeiter ausgeben möchtest.

      Geldkarten

      Die Geldkarte ist eine Art elektronische Geldbörse, bei der Du das jeweilige Guthaben (maximal 200 Euro) auf eine Chipkarte lädst. Mit dieser kannst Du an vielen Akzeptanzstellen kleinere Geldbeträge bargeldlos bezahlen. Da sie immer seltener genutzt wird und im Alltag damit an Bedeutung verloren hat, wird sie aber von immer weniger Kreditinstituten und Banken ausgegeben.  

      NFC-Technologie: Kontaktloses Bezahlen per Karte

      Ob im Supermarkt oder im Baumarkt, größere Beträge zahlen die meisten Kunden gerne bargeldlos zum Beispiel mit der Karte. Dank der sogenannten NFC-Technologie (NFC = Near Field Communication) kann die bargeldlose Zahlung sogar kontaktlos erfolgen. 

      Wenn Deine Girocard oder Kreditkarte mit einem NFC-Chip ausgestattet ist, hältst Du die Karte einfach möglichst nah an die jeweilige Kontaktstelle des Kassenterminals. Dadurch können kleinere Beträge bis 50 Euro ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift beglichen werden. Natürlich gibt es auch hier ein Limit. In der Regel erfolgt die Sicherheitsabfrage der PIN spätestens nach der fünften kontaktlosen Zahlung.

      Mobile Payment: Bezahlvorgang per Smartwatch oder Smartphone 

      Mit dem eigenen Handy oder sogar der eigenen Uhr bezahlen? Das ist möglich, wenn Du ein Smartphone beziehungsweise eine Smartwatch mit NFC-Chip nutzt. Durch die NFC-Technologie erfolgt der Bezahlvorgang kontaktlos. Der entsprechende Betrag wird einfach von Deinem Konto abgebucht. Wichtig ist jedoch, dass Deine Uhr einen Bezahldienst unterstützt, der mit Deiner Bank zusammenarbeitet. 

      Möchtest Du mit Deinem Smartphone bezahlen, benötigst Du eine App, mit der Du den Bezahlprozess an der Kasse ausführen kannst. Einmal eingerichtet, gestaltet sich der Bezahlvorgang einfach. Im Laden hältst Du Dein Smartphone einfach an das Lesegerät. Meist wird noch eine PIN-Eingabe oder die Bestätigung per Fingerabdruck gewünscht.

      Je nach Anbieter kannst Du zum Beispiel Deine Kreditkartendaten in der Bezahl-App hinterlegen oder eine Verbindung zu Deinem Girokonto herstellen. Möglich ist auch eine Guthabenkarte zum Beispiel für den Google Play Store, die Du im Supermarkt oder Drogeriemarkt kaufen kannst. Möchtest Du das entsprechende Guthaben einlösen, musst Du lediglich einen Code in der App eingeben.

      Person am Tisch mit Smartphone nutzt Zahlungsmethoden

      Online Zahlungsmethoden für Einkäufe im Internet

      • Click & Collect

      Wer online Waren bestellt, kann sich diese nicht nur liefern lassen, sondern auch selbst abholen. Im Gegensatz zu anderen Online-Zahlungsmethoden kannst Du bei Click & Collect vor Ort sowohl direkt online als auch an der Kasse bezahlen.

      • Giropay

      Wenn Du bei einem Online-Shop aus Deutschland bestellst, hast Du die Möglichkeit, per Giropay zu bezahlen. Während der Bestellung gibst Du Deine Anmeldedaten für Dein Online-Banking ein und gibst dadurch eine Zahlung direkt von Deinem Bankkonto frei. Ein großer Vorteil ist, dass Du für diese Online-Zahlungsmethode kein Extrakonto bei einem Zahlungsdienstleister benötigst. 

      • Kreditkarte

      Vor Erhalt der Ware kannst Du den fälligen Betrag mit Deiner Kreditkarte begleichen. Je nachdem, wie Dein Konto eingestellt ist, variiert der Abrechnungsprozess etwas. Entweder wird die Abrechnungssume direkt von Deinem Girokonto eingezogen oder Du erhältst von der Bank noch eine weitere Frist nach der Abrechnungserstellung, bis zu der Du den Betrag bezahlen musst. Auch bei dieser Zahlungsmöglichkeit musst Du kein Konto bei einem anderen Dienstleister einrichten. Ein großer Vorteil ist auch, dass die Zahlung international gültig ist. Ideal, wenn Du öfter im Ausland bestellst. 

      • Lastschrift

      Zu den beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten beim Online-Shopping zählt die Lastschrift. Bereits während des Bestellprozesses gibst Du einfach Deine Bankdaten ein. Dadurch bekommt der Online-Shop die Erlaubnis, den ausstehenden Betrag von Deinem Konto abzubuchen. Ein großer Vorteil dieser Zahlungsvariante ist der schnelle Versand. Dafür musst Du aber auf die Richtigkeit der Daten achten.

      • Paypal

      Viele Online-Shopper nutzen den Zahlungsdienstleister Paypal. Die Gründe liegen auf der Hand: 

      Hast Du einmal das Konto eingerichtet, kannst Du den Bestellprozess schnell und bequem abwickeln. Während der Bestellung loggst Du Dich einfach mit Deinen Paypal-Logindaten ein und autorisiert die Abbuchung des entsprechenden Betrags. Bestellst Du mehrmals bei demselben Online-Shop musst Du Deine Daten nicht jedes Mal neu eingeben. 

      Eine Lastschrift oder Ratenzahlung ist mit Deinem Paypal-Konto auch möglich. Da immer wieder Betrugsfälle bei Paypal an die Öffentlichkeit gelangen, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung empfehlenswert. 

      • Vorkasse

      Im Vergleich zu anderen Online-Zahlungsmethoden wird die Vorkasse wenig genutzt. Bei dieser Option zahlst Du die Ware bereits im Voraus und überweist den entsprechenden Betrag auf das Konto des Händlers. Die Ware wird erst versendet, wenn der Händler einen Geldeingang verzeichnen kann. 

      • Nachnahme

      Auch die Nachnahme bei Online-Bestellungen wird eher weniger genutzt. Da Du zum Lieferzeitpunkt anwesend sein musst, um den fälligen Betrag direkt in bar oder per Kartenzahlung zu begleichen, ist die Nachnahme für viele Menschen unpraktisch. 

      • Rechnung

      Eine klassische und beliebte Zahlungsmethode ist der Kauf auf Rechnung. Du bezahlst den fälligen Betrag erst nach Erhalt der Ware. Insbesondere bei Kleidung ist das äußerst praktisch, denn wenn Kleidungsstücke nicht passen und retourniert werden, kannst Du den Rechnungsbetrag einfach anpassen. Mittlerweile gibt es auch verschiedene Anbieter für den Rechnungskauf, wie zum Beispiel das Unternehmen Klarna. Hier ist vor allem die flexible Ratenzahlung bei finanziellen Engpässen von Vorteil. 

      Wichtig: Wenn Du als Unternehmer online Waren oder Dienstleistungen einkaufst, kannst Du diese steuerlich geltend machen. Mit dem Geschäftskonto von Penta hast Du Deine Ausgaben leicht im Blick. Wie Du Ausgaben von der Steuer absetzen und Geld sparen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

      Welche Zahlungsmethode ist am sichersten?

      Online gehört die Rechnung zu den sichersten Zahlungsmethoden: Gezahlt werden muss nämlich erst, wenn die Ware wohlbehalten beim Käufer angekommen ist. Außerdem muss man seine Bankdaten bei der Bestellung nicht offenlegen.

      Welche Zahlungsarten sind im Kommen?

      Mobile Payment

      Digital und kontaktlos – moderne Zahlungsoptionen sind im Alltag nicht nur hygienischer im Vergleich zu klassischen Optionen wie der Barzahlung, sondern auch noch praktisch. Alles, was Du dafür brauchst, sind Deine EC- oder Kreditkarte, Dein Smartphone beziehungsweise eine Smartwatch und eine sogenannte Mobile Wallet. 

      Die gängigsten Mobile Wallets sind Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay sowie Microsoft Pay. Mit diesen kannst Du kontaktlos bezahlen und Deine Kreditkarte digital nutzen. Doch wo lässt sich überhaupt per Mobile Wallet bezahlen? Ausschlaggebend ist das EMV-Kontaktlos-Logo, das dem WLAN-Symbol ähnlich sieht. An diesen Standorten kannst Du mit Deinem Smartphone via NFC-Chip bezahlen. In der Regel ist die Gesichts- oder Touch-ID Deines Geräts zur Authentifizierung notwendig. 

      Bitcoin

      Das Kryptogeld Bitcoin ist seit 2009 verfügbar und zählt unter der mittlerweile großen Auswahl an Kryptowährungen zu den bekanntesten. Der Begriff ist eine Zusammensetzung des englischen Wortes „bit“ (kleinste digitale Einheit) und dem Wort „coin“ (Münze). Es gibt weder Scheine noch Münzen. Stattdessen werden Bitcoins virtuell in einer Blockchain gespeichert.
      In grösseren Städten gibt es teilweise Geschäfte, die Kryptowährungen wie Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Auch im Online-Handel werden Bitcoins bereits in vereinzelten Shops akzeptiert. Sparen kannst Du die digitalen Münzen, indem Du Dir ein digitales Wallet einrichtest.

      Internationale Zahlungsmethoden

      Wer im Ausland einkauft, hat mehrere Möglichkeiten, um den fälligen Betrag zu begleichen. Internationale Zahlungsdienstleister wie Paypal erleichtern den internationalen Zahlungsverkehr. Auch die Kreditkarte ist ein bewährtes Zahlungsmittel für internationale Einkäufe.

      Im Folgenden findest Du eine Übersicht an Zahlungsmethoden, die Dir im Ausland zur Verfügung stehen:

      • Internationale Zahlungsdienstleister wie Paypal
      • Kreditkarte
      • Clean Payment – Zahlung gegen Rechnung
      • Cash on Delivery – Zahlung bei Lieferung
      • Cash before Delivery – Vorauszahlung
      • Documents against acceptance – Dokumente gegen Wechsel
      • Documents against Payment –Zahlung gegen Dokumente
      • Payment on Account – Anzahlung

      Noch kein Penta Konto? Jetzt passendes Kontomodell finden und modernste Zahlungsmethoden nutzen.

      Welche Zahlungsarten eignen sich für Unternehmer?

      Für Dich als Unternehmer ist es von großer Bedeutung, die richtigen Zahlungsmethoden zu wählen, wenn Du erfolgreich verkaufen möchtest. Alles beginnt mit einem Unternehmenskonto, das perfekt auf Deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Bei Penta kannst Du je nach Unternehmensgröße und Anforderungen aus verschiedenen Kontomodellen wählen

      Nach circa 48 Stunden kannst Du Dein Firmenkonto schon nutzen und von den zahlreichen Vorteilen profitieren. Sehr praktisch ist zum Beispiel die vorbereitende Buchhaltung für ein einfaches Ausgabenmanagement: Nur einer der vielen Gründe, warum sich die Eröffnung des Geschäftskontos für Dich lohnen kann. 

      Neben einem sicheren Firmenkonto sind auch die Zahlungsmethoden für den Erfolg des Geschäfts wichtig. Wer eine übersichtliche Buchhaltung wünscht, setzt auf Online-Zahlungsmethoden, da man die Rechnung einfach und schnell digital ablegen kann. Überweisungen und SEPA-Lastschriftmandate sind im Kontoauszug leicht nachzuverfolgen. Die Barzahlung ist eher von Nachteil für Unternehmer, denn der Nachweis über die Zahlung kann nur per Quittungsbeleg erfolgen. Dieser muss digitalisiert werden, wenn die Buchhaltung am Computer erledigt wird.

      Kundenorientiert arbeiten

      Auch für Deine Kunden sind Online-Zahlungsmethoden bequemer. Wer online Waren oder Dienstleistungen kauft, möchte möglichst schnell und einfach bezahlen. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn Du möglichst viele gängige Online-Zahlungsmethoden anbieten kannst. 

      Gesonderte Belege für Paypal und Klarna 

      Moderne Zahlungsmethoden wie die Zahlung mit Paypal und Klarna sind auch für Dich als Unternehmer relevant. 

      Allerdings musst Du bei der Buchhaltung darauf achten, dass Empfänger und Verwendungszweck klar ersichtlich sind. Gegebenenfalls lohnt sich beispielsweise ein gesonderter Zahlungseinzug von Paypal.

      Überblick: Vor- und Nachteile der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten

      ZahlungsartenVorteileNachteile
      Barzahlung- unkomplizierte Abwicklung
      - Keine Online-Betrugsfälle
      - keine Negativzinsen
      - mangelnde Hygiene
      - Verlustrisiko
      - unpraktisch für Buchhaltung (Unternehmer)
      EC-Kartenzahlung- schnelle Handhabung
      - Bezahlen innerhalb der EU ohne Mehrkosten
      - gute Übersicht dank Kontoauszügen
      - hohe Sicherheit
      - kontaktloses Zahlen
      - Bezahlen und Abheben im Ausland mitunter sehr teuer
      - Zahlung von kleinen Beträgen z.B. beim Bäcker nicht möglich
      Kreditkartenzahlung- unter den Zahlungsmethoden beliebt, da hohe Flexibilität
      - weltweit Zahlung per Kreditkarte ohne hohe Kreditkartengebühren
      - ideal für Unternehmer dank Kreditrahmen
      - hohe Sicherheit
      - kontaktloses Zahlen
      - mitunter höhere Jahresgebühr
      - Im Fall von Raten hohe Zinsen
      Lastschrift- schneller Versand der Ware
      - im gesamten SEPA-Zahlungsraum möglich
      - ideal für regelmäßige Abbuchungen zum Beispiel bei Abos
      - möglich: Mahngebühren bei Lastschriftrückgabe durch die Bank
      - wichtig: Kontodeckung regelmäßig prüfen
      Rechnung- Zahlung erst nach Erhalt der Ware
      - hohe Sicherheit
      - schneller Versand der Ware
      - bei Retouren keine Zahlungsrückforderung nötig
      - unter den Online-Zahlungsmethoden nicht mehr überall verfügbar
      - erhöhtes Risiko für Mahngebühren, da Rechnungen leicht vergessen werden können
      Paypal- bequeme und schnelle Bezahlung
      - schneller Versand der Ware
      - internationale Transaktionen möglich
      - praktische Funktion: Geld senden an Freunde
      - Käuferschutz
      - Sicherheitsrisiko: Im Betrugsfall kann, ohne Deine Bankdaten kennen zu müssen, eingekauft werden
      - Lösung: Zwei-Faktor-Authentifizierung mit SMS und Zahlencode
      Klarna- gute Übersicht über Ausgaben
      - schneller Versand der Waren
      - flexible Zahlungsoptionen wie Ratenzahlung oder verlängertes Zahlungsziel
      - Möglichkeit, Klarna mit der Klarna Card auch in lokalen Shops zu nutzen
      - Sicherheitsrisiko: Im Betrugsfall kann eingekauft werden, ohne Deine Bankdaten kennen zu müssen
      Sofortüberweisung- nutzbar ohne ein Konto einrichten zu müssen z.B. bei Paypal
      - schneller Versand der Ware
      - Sofortüberweisung ermöglicht einfache und schnelle Zahlung
      - weniger Sicherheit, da Weitergabe der Bankdaten an Dritte
      Mobile Payment- kontaktloses Zahlen
      - hygienisch und einfach
      - Mobile Wallet mit geringem Verlustrisiko im Vergleich zu Bargeld
      - Betrugsrisiko durch unbemerktes Scannen möglich
      - Geräteverlust mit schwerwiegenden Folgen

      Fazit: Schnelle Zahlungsmethoden beim Online-Shopping bevorzugt

      Ob lokal im Einzelhandel oder online: Verbrauchern stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung, Waren oder Dienstleistungen sicher zu bezahlen. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur die Sicherheit, sondern auch die leichte Bedienbarkeit sowie eine gute Übersicht über die eigenen Ausgaben. 

      Die Zahlungsoption per Paypal sowie der klassische Rechnungskauf werden beim Online-Shopping am meisten genutzt. Kaum noch genutzt werden hingegen die Nachnahme und die Barzahlung bei Lieferung. Die Gründe liegen auf der Hand: Wer online shoppt, möchte möglichst flexibel bleiben und Waren erhalten, ohne zu Hause anwesend sein zu müssen.

      Gut zu wissen: Kreditkarten wie Mastercard und Visa sowie SEPA-Überweisungen gelten als besonders sicher. Bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal oder Klarna ist bezüglich Online-Betrügern Vorsicht geboten. Wichtig ist, die Anbieter nicht als Konto-Ersatz sondern als Treuhänder für Online-Überweisungen zu verwenden.

      Tipp: Vertiefende Infos zum Thema Kreditkartenbetrug findest Du in unserem Ratgeber.

      Kontaktloses Zahlen auf dem Vormarsch

      Im Einzelhandel steigt die Popularität des Mobile Payment. Ob per Smartphone oder Smartwatch: Apple Pay und Co sind insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe beliebt. Unter anderem aufgrund der erhöhten Hygiene und der bequemen Handhabung sind digitale Zahlungsoptionen noch populärer geworden. 

      Für Dich als Unternehmer praktisch: Geschäftskonto mit vereinfachter Buchhaltung

      Nicht nur privat, sondern auch beruflich kommen für Dich wahrscheinlich vor allem die bargeldlosen Zahlungsmethoden infrage, da Du Rechnungen und Belege einfach digital ablegen kannst. Die drei Kontomodelle bei Penta garantieren eine vereinfachte Buchhaltung – ideal für den Geschäftsalltag also. Und falls Du Dich fragen solltest, ob ein Geschäftskonto sich auch für Dich lohnt, kannst Du ja mal in unseren Artikel zu Geschäftskonten vs. Privatkonten reinschauen.

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      Über die Autorin

      Dorothea Klein

      Content Marketing Expertin

      Dorothea schreibt bei Penta mit Leidenschaft über Finanzen, Gründung und Selbstständigkeit. Dabei ist sie nicht nur für fundierte Recherchen und den sprachlichen Feinschliff zuständig, sondern trägt als SEO-Texterin auch dazu bei, Penta noch sichtbarer zu machen.

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