Generation Z - Die Mär der Arbeitsunwilligen - Penta Banking
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Generation Z – Die Mär der Arbeitsunwilligen

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ivan 04 Oct 2018

Generation Z ! Faul oder Missverstanden?

Es gibt eine ganze Reihe habe keine Vorurteile gegenüber der Genration Z, die vor allem Unternehmen Angst machen. Heute nehmen wir uns einigen dieser Vorurteile an und schauen uns Gen Z etwas näher an.

Die Generation Z ist

  • ein Konsumzombie, es geht ihr nur darum immer mehr und mehr zu konsumieren
  • ein Medienzombie, das Smartphone und das Internet sind wichtiger als alles andere
  • Arbeit ist generell nur ein Mittel zum Zweck und nie zufriedenstellend
  • unzuverlässig, lernresistent, und unwillig sich anzupassen
  • Auszeiten sind die Norm
  • es gibt keine Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber
  • alles ist nur ein Spiel
  • Unentschlossenheit ist ein vorherrschender Faktor

Mehr über Generation Z erfahren.
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Was stimmt davon aber wirklich?

Wir sind uns bewusst, dass eine Pauschalisierung ganzer Gruppen nur bedingt erfolgsversprechend ist. Im Zweifel sollte man sich immer das Individuum selbst anschauen, als ich blind auf die Definition einer Generation zu verlassen.

Nichtsdestotrotz müssen wir uns trotzdem mit den Vorurteilen gegenüber der Generation Z beschäftigen.

Generation Z ist

– ein Konsumzombie, es geht ihr nur darum immer mehr und mehr zu konsumieren!
Zwar steuert unsere Gesellschaft anscheinend auf immer mehr und mehr Konsum zu, und vergisst dabei grundlegende Werte, aber dieses Problem ist weder auf die Generation Z beschränkt, noch definierendes Merkmal. Ist nicht nur so, dass diese Generation alles unter den Konsum stellt, nur um mehr zu konsumieren.

– ein Medienzombie, das Smartphone und das Internet sind wichtiger als alles andere!
generation z arbeitswelt, generation z definition und generation z merkmale karte selfieGerne und häufig als ein Argument für die Probleme mit Generation Z genutzt, ist es diese als Medienzombies einzustufen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Möglichkeiten der Ablenkung von Jahr zu Jahr immer größer und vielfältiger werden. Dieses Argument wurde aber nicht zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt benutzt.

Schon mit Einführung der Massenmedien in Form von Zeitungen, die es für jedermann zu kaufen gab, gab es die Beschwerde, dass die Menschen den sozialen Kontakt verlieren würden und nur noch auf ihre Zeitung starren würden. Ist dies geschehen? Nein, und es wird mit dem Internet wohl auch nicht passieren, zumal die sozialen Medien in gewisser Form immer soziale Kontaktpflege ermöglichen.

– generell unzufrieden mit der Arbeit und die Arbeit ist nur ein Mittel zum Zweck!
Hier ist sogar eigentlich das Gegenteil der Fall. Nur zum Zweck des Geldverdienens arbeiten, ist genau was vermieden werden soll, die Generation Z will Sinnhaftigkeit in der eigenen Arbeit finden und hat sie diese einmal gefunden, ist das Geldverdienen sogar nur noch nebensächlich. Gemäß dem Motto: “Mach dein Hobby zum Beruf und die nie wieder arbeiten.”

Das kann gut im Trend hin zu den freien Berufen und Mitarbeitern gesehen werden. Die Möglichkeit sich Projekte aussuchen und einteilen zu können, ist hierbei ein großer Vorteil und Motivationsfaktor. Wir alle sind eher motiviert etwas zu tun, was wir uns selbst ausgesucht haben und gerne tun.

– unzuverlässig, lernresistent, und unwillig sich anzupassen!
Die Generationen Z und Y sind und es ist nichts mit ihnen anzufangen. Oft gehört, besonders in Ausbildungsbetrieben. Die Probleme liegen hier aber auch auf beiden Seiten und oft auch in der Erziehung oder Bildung. Es muss aber auch beachtet werden, dass dieses Problem nicht für die gesamte Generation vorhanden ist, sondern allgemein problematisch ist.

Ist die Hoffnung und Motivation verloren, dann kommt die Unzuverlässigkeit, Lernresistenz und Unwilligkeit sich anzupassen ganz von alleine. Zu sehen ist dies häufig in der vertrackten Situation der Langzeitarbeitslosigkeit, hier verstärken die Vorurteile gegenüber dem Leistungswillen nur noch die negativen Effekte, was in noch weniger Leistungswillen resultiert. Für Unternehmen ist natürlich schwierig damit umzugehen, aber es gibt dafür Möglichkeit, auf die wir in diesem Buch noch eingehen werden.

– Auszeiten sind die Norm!
Ein halbes oder ganzes Jahr im Ausland zu verbringen, ist mittlerweile zum Standard für Studenten geworden und überträgt sich in gewisser Weise auf die Arbeitswelt.
Im Studium wird den Studenten vermittelt, dass sie mit Auslandserfahrung wesentlich attraktiver für Arbeitgeber werden. Diese Art von „Auszeiten“ sind aber kaum ein Problem für Unternehmen, problematisch wird es eher, wenn festangestellte Mitarbeiter nach einem halben Jahr oder mehr quasi Urlaub fragen.

Im Sektor der 450€-Jobs und der Teilzeitarbeit, ist dies noch relativ einfach regelbar, in dem besonders für studentische Mitarbeiter mit einer gewissen Kontingenz geplant wird.
Haben wir aber nun einen festangestellten Programmierer oder Teamleiter, ist dies problematisch. Je größer die Verantwortung dieser Person ist, desto größer das Planungsloch für Arbeitgeber. Für Arbeitgeber ist es deshalb wichtig schon im Voraus zu wissen ob Auszeiten geplant sind. Dafür muss die Personalplanung und der Einstellungsprozess entsprechend angepasst werden.

– Es gibt keine Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber!
Diese Aussage ist nur wahr gegenüber Arbeitgebern, die dem Mitarbeiter nichts bieten können und keine Loyalität inspirieren und gilt dann für alle Generationen. Teilweise haben über 50% der Arbeitnehmer in Deutschland schon innerlich gekündigt.

– Alles ist nur ein Spiel!
Diese Aussage stimmt in gewisser Weise und wird auch durch aktuelle Studien untermauert, aber dies ist weder schlecht für die Generation Z an sich, noch ist sie schlecht für Unternehmen oder die Gesellschaft. Es ist einfach ein allgemeiner gesellschaftlicher Wandel und eine Chance für alle.

Die Herausforderung für Unternehmen ist es sich entsprechend anzupassen, und zwar nicht nur auf der Produkt- und Dienstleistungsseite, sondern auch als Arbeitgeber. Die Vorreiter werden für ihre Mühe sicherlich reichlich durch zufriedene und vor allem produktive Generation Z Mitarbeiter belohnt.

– Unentschlossenheit ist ein vorherrschender Faktor!
Ein wichtiger Punkt, und vor allem ein Punkt, den die Gesellschaft selbst angehen muss. Mit der generellen Unsicherheit, die durch Medien vermittelt wird und der riesigen Auswahl an Möglichkeiten, die noch keine Generation zuvor hatte, ist das zögern bei Entscheidungen sogar sehr verständlich. Hier muss es Anpassungen in der Erziehung, Bildung und auch bei Arbeitgebern geben.

Es müssen Wege aufgezeigt geben, die es den jungen Menschen ermöglichen fundierte Entscheidungen für die eigene Zukunft zu treffen. Falsche Entscheidungen führen allzu oft zu katastrophalen Konsequenzen, und gewissermaßen kommt die „Laissez-faire“ Mentalität hier an ihre Grenzen. Als Unternehmen können wir hier viel tun und jungen Menschen Perspektiven geben und diese anleiten.

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